Tapio Liller
über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
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Zu Oseon »Mal eine Meldung in eigener Sache.
Nach einer erfolgreichen Premiere zum Thema “Social Media Release” im vergangenen Jahr, habe ich demnächst wieder das Vergnügen im Rahmen des Workshop-Angebots von ddp direct zwei Seminare an je zwei Terminen anbieten zu können.
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Ed Wohlfahrt hat in einem leidenschaftlichen Post gestern einen wunden Punkt der Kommunikation im Social Web angesprochen: Allzu oft sind Social Media Manager oder Community Manager nicht mehr als nette Grüßonkel, die im schlechtesten Fall online Kundenbeschwerden abfangen, aber das Problem des Kunden nicht lösen können.
Ed meint deshalb, nur zuhören und freundlich Sorrysagen reicht nicht, es braucht Wissen über den konkreten Kunden und die Befugnis, etwas für ihn zu tun. Damit macht er ein großes Fass auf – und das völlig zurecht. Denn gerade wenn Unternehmen das Social Web für den direkten Dialog mit Kunden und so zwangsläufig auch für Kundenservice nutzen möchten, müssen sie sich Gedanken über Prozesse und Rollen von Mitarbeitern machen.
FAZ “Netzökonom” Holger Schmidt brachte gestern in Print und Online einen Artikel über Social Media bei DAX-Unternehmen. Tenor: Einige Wenige haben im vergangenen Jahr richtig Gas gegeben beim Aufbau ihrer Social-Media-Präsenzen, der große Rest hinkt hinterher. Die Überschrift lautet denn auch “Social Media: Kluft zwischen Dax-Unternehmen steigt schnell”. Grundlage ist eine Zählübung einer Agentur, die mal nachgesehen hat, wieviele Facebook-Freunde, Twitter-Follower und YouTube-Views die DAX30-Unternehmen so haben. Das Ergebnis überrascht nicht (die Spanne geht von Null bis viele Millionen). Die Bemerkungen des Geschäftsführers der Agentur Vierpartner hingegen lassen mich den Kopf schütteln.
“Da einige Unternehmen im vergangenen Jahr weiterhin tatenlos blieben, ist der Abstand zwischen den Pionieren und den Nachzüglern/Abstinenzlern spürbar größer geworden. „Diese Konzerne müssen aufpassen. Die öffentliche Meinungsbildung über ihr Unternehmen und ihre Produkte wird inzwischen erheblich durch Social Media beeinflusst. Hier nicht dabei zu sein, kann sich eigentlich kein Konzern mehr leisten”, warnt Homeyer.”
Diese Lageeinschätzung ist meines Erachtens gleich auf mehreren Ebenen falsch. Weiterlesen »
“Versicherungen. Was ist eigentlich schiefgelaufen zwischen uns?”, fragt ein hübscher Berlin-mittiger Mann im Werbespot der Ergo Versicherung. Die hat ihre jahrzehntealten Traditionsmarken Hamburg-Mannheimer (die mit dem verbindlich-korrekten Herrn Kaiser) und Victoria eingestampft und macht das, was in den letzten Jahren viele Konzerne tun: Re-Branding. Sich einen neuen Markenauftritt verpassen. Jung, frisch, modern, und irgendwie offener kommt das ganze daher. Das Werbeversprechen lautet: “Versichern heißt verstehen.” Wenn das nur so einfach wäre!
Versicherungen. Jeder braucht sie irgendwie, aber kaum jemand versteht wirklich, welche Versicherung er oder sie wirklich braucht. Allein im Bereich Altersvorsorge gibt es zig verschiedene Typen, teils vom Gesetzgeber ausgedacht, teils von den Versicherungen. Welche ist die richtige für mich? Was muss sie leisten? Was darf sie kosten? Was ist, wenn ich durch eine neue Lebenssituation plötzlich eine andere Versicherung brauche? Im Kopf der Verbraucher schwirren vor allem Fragen herum. Fragen, die beantwortet werden wollen. Möglichst verständlich. Insofern klingt das Versprechen der aufgehübschten Ergo Versicherung verlockend. Aber löst sie es auch in ihrer Kommunikation ein? Weiterlesen »
Zahlen, Untersuchungen, Statistiken zu Social Media ändern sich so schnell, dass einem ja fast schwindelig werden kann. Weniger schnell sind die großen Trendlinien, die letztlich wirklich wichtig sind, wenn es um strategische Entscheidungen in Unternehmen und in der Kommunikation geht.
Diese Trendlinien zeigt dieses Video sehr beeindruckend auf. Kernaussage: Social Media sind kein Hype. (Falls das noch jemand bezweifelt hat.)
