Tapio Liller
über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »UPDATE: Ich habe den Post im Abschnitt 1. heute abend (24.11.11) komplett überarbeitet, da er durch die verschiedenen Korrekturen und Streichungen unübersichtlich geworden war. Zudem sind im Laufe des Tages neue Erkenntnisse durch Telefonate (s.u.) hinzugekommen, die eine klarere Struktur und Einordnung dieses Abschnitts möglich machen. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.
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Die Social Media Spezis von Adidas, McDonalds, Carlsberg und anderen Sponsoren der Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine haben gerade nichts zu lachen. Ihre Facebook-Seiten werden seit etwa Sonntag abend mit Protestkommentaren geflutet. Bei Adidas schlagen noch immer fast minütlich neue Posts auf der Wall auf, die von dem Sportartikelkonzern den Rückzug als EM-Sponsor fordern.
Der Grund für die Empörung: Im EM-Gastgeberland Ukraine gibt es offenbar Bestrebungen, die Spielorte im Vorfeld des Fußballfestes von herrenlosen, streunenden Hunden zu “säubern”. Glaubt man den Tierschützern die jetzt auf den Sponsorenseiten mobilmachen, gehen die Tierfänger dabei wenig zimperlich, man könnte auch sagen, barbarisch vor. Von Massengräbern ist die Rede, von Verbrennung bei lebendigem Leib, von Quälerei mit Gift. Alles sehr ekelerregend und abstoßend.
Aber was hat das alles mit den Sponsoren zu tun? Haben wir es hier, mit einer neuen Form des organisierten Protests im Social Web zu tun? Ist das ein veritabler “Social Media GAU” wie Meedia schreibt? Und schließlich, was können die betroffenen Unternehmen tun, um mögliche Auswirkungen für Marke und Umsatz einzudämmen?
Ich versuche mal einen genaueren Blick auf die Zusammenhänge, Abläufe und Handlungsoptionen, soweit sie bis jetzt zu beurteilen sind. Ich strukturiere diesen Post nach Leitfragen, die sich die Kommunikatoren der betroffenen Unternehmen stellen sollten. Weiterlesen »
Es kann doch echt nicht wahr sein, dass auf Konferenzen, die überwiegend von Kommunikationsleuten (PRler, Marketer, CRM Spezis, etc.) bevölkert werden, so ein Satz überhaupt noch fallen muss:
Die Marketing-Fachzeitschrift acquisa überliefert einen Satz des Keynote-Referenten Phil Winters (ein CRM und “Customer Intelligence” Fachmann) auf der Fachmesse CRM Expo wie folgt: “Auch bei Social Media müssen sich Unternehmen fragen, was es der Zielgruppe bringt.”
Und ich denke mir: “JA, WAS DENN SONST, ZUM HENKER NOCH MAL?” Social Media – oder wie ich es lieber nenne, Kommunikation im Social Web (und nicht nur dort!), muss IMMER einen Bezug zur Zielgruppe haben, sonst kann man es gleich lassen.
Es gibt selten Blogposts, die mich bei fast jeder Zeile innerlich oder äußerlich nicken lassen, weil sie (m)einen Nerv treffen. Heute hat Thilo Specht in seinem Blog “Cluetrain PR” einen solchen Artikel rausgehauen. Er ist lang, er ist süffig geschrieben und strahlt aus jedem Gedanken die Leidenschaft aus, die Thilo zu Recht als Erfolgsfaktor für PR, Marketing und überhaupt das ganze Kommunikationsgedöns im Social Web benennt und einfordert.
Und weil dieser Post so wichtig ist und sich bestens als Wochenendlektüre eignet, verlinke ich ihn einfach mal ohne weiteren Kommentar. Wer mein Blog hier verfolgt wird schon merken, warum ich beim Lesen soviel genickt habe.
Währen die Medien noch die Kommunikation der Brandschatzer bestaunen, organisieren sich in London ganz normale Leute wirklich über Social Media, um nach den Krawallen aufzuräumen. Für mich eine eindrucksvolle Demonstration der Macht von Interessengemeinschaften, die sich über das Netz finden. Es wäre wünschenswert, wenn diese Beispiele genauso die Runde in den Medien machten, wie die Bilder von Ladenplünderungen und Bränden.
Hier einige Beispiele: Weiterlesen »
Der Start von Google+ steht für einen wiederkehrenden Prozess der Übernahme einer neuen Social Networking Plattform in den allgemeinen Gebrauch. So oder so ähnlich, spielt es sich ab. Immer.