Tag: Regeln


29Jan

PR-Rat, Blogger und verdeckte PR – Die offenen Fragen

Kategorie PR & Marketing | TAGS , , , , ,

Darf er nun, soll er überhaupt oder muss er gar? Die Diskussion um den Vorstoß des Deutschen PR Rats (DRPR), im Rahmen eines neuen Regelwerks für die Kommunikationsarbeit im Internet auch Transparenzregeln für Blogger zu formulieren, sorgte für einige Diskussionen hier im Blog. Am Ende stand aber leider kein Ergebnis, sondern nur die Feststellung, man sei doch allseits einer Meinung, was das Gebot der “Absenderklarheit” bei Auftragskommunikation angehe. Aber was nun?

Auftrag: Aufklärung – Mission: Regulierungshoheit

Keine Frage, die Debatte ist gut, wichtig, und wohl auch nötig. Denn das vom PR-Rat – soweit heute erkennbar – formulierte Gebot der “Absenderklarheit” ist durchaus dazu geeignet, auch Außenstehenden deutlich zu machen, dass Public Relations keineswegs die Kunst der verdeckten Manipulation der Massen ist, zu der sie von manchen Medien und über die Praxis dieses Berufs unaufgeklärten, aber umso aufgeregteren Laien, gern gemacht wird. Jede Aufklärung, jede Richtigstellung, jede sachliche Information über die ethischen Grundsätze und guten Praktiken von PR – egal ob im Netz oder offline – ist zu begrüßen. Ganz abgesehen davon ist das auch Aufgabe der Berufs- und Agenturverbände, die den Deutschen Rat für Public Relations tragen.

Aber was ist von der Herangehensweise des PR-Rats an das Thema zu halten? Ich rekapituliere. Weiterlesen »

9Sep

10 Regeln, nein Denkanstöße, für Social Media Kommunikation (und eine Konferenz)

Kategorie Fallbeispiele | TAGS , ,

Im Oktober veranstaltet die frisch gestartete Quadriga Hochschule für Kommunikation und Public Affairs in Amsterdam eine zweitägige europäische Konferenz zum Thema Online Kommunikation. Als kleinen Service bietet die Website eine Liste von “10 Regeln für erfolgreiche Social Media Kommunikation” (Download des englischen PDF) an.

Die “Regeln” sind dabei eher Denkanstöße, die Einsteigern ins Thema helfen können, Social Media Kommunikation ohne übertriebene Euphorie und ohne Aktionismus zu betrachten. Durch alle zehn Punkte zieht sich der Grundtenor “überleg’ dir gut, was du wirklich brauchst und was du zu leisten im Stande bist”. Was in Regelform daherkommt, ist gefüllt mit einer Reihe von Fragen, die man sich als Kommunikationsverantwortlicher stellen sollte. Tut man das, wird man feststellen, dass Social Media Kommunikation keineswegs einfacher, schneller oder gar billiger ist als herkömmliche Unternehmenskommunikation.

Hier das “Regelwerk” zum Durchblättern: