Tag: PR2.0


17Dez

PR, Events und das Social Web (Leseprobe aus “PR im Social Web”)

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In der PR sind Öffentlichkeit und Vertraulichkeit oft zwei Seiten der gleichen Medaille. Einerseits arbeiten wir PR-Leute darauf hin, unsere Unternehmen oder die unserer Kunden in die Öffentlichkeit zu bringen, andererseits braucht es für dieses Ziel auch Vertrauen. Vertrauen etwa zwischen Managern und Journalisten, wenn sie sich auf ein Hintergrundgespräch treffen, das in erster Linie der Beziehungspflege dient. Dabei setzt man Vertrauen in sein Gegenüber, dass Dinge, die vertraulich bleiben sollen auch vertraulich bleiben. Unter vier oder sechs Augen mag das funktionieren, aber je größer der Kreis der Personen wird, der Vertrauliches erfährt, desto höher ist das Risiko, dass sich einer nicht an die formelle oder unausgesprochene Abmachung hält.

Das Internet verschiebt die Grenzen von Vertraulichkeit und Öffentlichkeit

Mit der Durchdringung des Alltags und des Wirtschaftslebens durch das Internet wächst das Risiko, dass Geheimnisse den Weg in die Öffentlichkeit finden. Was die Whistleblower von Wikileaks für die internationale Politik bewirkten – nämlich das Bewusstsein dafür, dass nichts mehr vor Veröffentlichung sicher ist – wird auch für das Wirtschaftsleben zum Normalzustand. Das Social Web ist da nur die Infrastruktur mit der sich Bemerkenswertes oder Skandalöses in Windeseile verbreitet. Die dezentrale Struktur des Internet macht es grundsätzlich unmöglich, eine Information, die einmal öffentlich ist, wieder zu verbannen. Damit müssen auch Unternehmen leben.

Diese Entwicklung sollte natürlich nicht einer allgemeinen und unbegründeten Paranoia Vorschub leisten. Es ist nur für Kommunikationsprofis wichtig zu verstehen, dass sie bereits heute unter anderen Rahmenbedingungen agieren als noch vor zehn Jahren. Vertrauen und Vertraulichkeit, Transparenz und Geheimnis stehen heute unter neuen Vorzeichen. Das wirkt sich auch auf PR-relevante Ereignisse aus. Weiterlesen »

8Jun

Jetzt vormerken: PR 2.0 FORUM am 1.10.2010 in Hamburg

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Seit September vergangenen Jahres haben wir mit dem PR 2.0 FORUM einmal Deutschland durchquert und kehren amPR 2.0 FORUM Hamburg 1.10.2010 wieder an den Startpunkt in Hamburg zurück. Dieses Mal möchten der Veranstalter KongressMedia und ich als Gastgeber/Moderator uns dem Themenschwerpunkt “PR-Konzeption für Social Media” widmen.

Als Keynote-Sprecherin konnte bereits Sandrine Plasseraud von We Are Social gewonnen werden. Wie in München und Düsseldorf wird es auch wieder Erfahrungberichte von PR-Praktikern geben. Der Nachmittag steht erneut im Zeichen der Gruppenarbeit an “echten” Fällen der PR 2.0.

Wer heute schon weiß, dass er/sie dabei sein will, kann sich bis Ende Juni zum Frühbucherpreis von € 135.- einen Platz sichern.

Und wen es in den Fingern juckt, seinen Case zu präsentieren oder das versammelte Fach-Know-how für einen spannenden Workshop-Case anzuzapfen, der melde sich bei mir oder Björn Negelmann von KongressMedia. Wir freuen uns über Vorschläge!

(Übrigens: An den zwei Tagen vor dem PR 2.0 FORUM findet ebenfalls in Hamburg der Community & Marketing 2.0 Summit statt.)

16Nov

Wissen hilft gegen Angst vor Social Media (Video-Interview)

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Als ich mit Björn Negelmann am Konzept zum PR 2.0 FORUM herumschraubte, war ein übergeordnetes Ziel der Veranstaltungsreihe auch, einen Ort für den fachlichen Austausch rund um Social Media und PR zu schaffen. Wir wollen zur breiteren Aufklärung über die Chancen und Herangehensweisen an das Thema beitragen. Denn nur wissende PR-Leute in Unternehmen und Agenturen können die Mechanismen des Social Web systematisch und strategisch für sich nutzen. Unwissenheit hingegen erzeugt Skepsis, Zurückhaltung, auch Angst.

Dass es um das Wissen über Social Media vielfach noch nicht so weit her ist, zeigen Abmahnfälle wie Jako und Jack Wolfskin. Da wird dann aus den hergebrachten (Marken-)protektionistischen Reflexen heraus um sich geschlagen, statt das Gespräch zu suchen. Aber auch in meinem Beratungsalltag sehe ich bislang noch immer viele große Fragezeichen über den Köpfen, die ich dann versuche in Ausrufezeichen und in Zuversicht umzuwandeln.

Ein Thema das bei Neueinsteigern in das Thema “PR 2.0″ besonders auf Skepsis stößt ist, dass das Social Web eine stärkere Personalisierung der Kommunikation erfordert als es bislang üblich und notwendig war. Weiterlesen »

10Nov

PR 2.0 Forum: Was erwarten Sie von den Referenten?

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pr20forum

Es gehört zum Konzept des PR 2.0 FORUMs, dass es zwar einen thematischen Rahmen vorgibt, die konkrete Ausgestaltung des Konferenztages aber zu einem großen Teil von der Initiative der Teilnehmer abhängt. Schließlich geht es nicht darum, fertige Rezepte zu präsentieren. Vielmehr soll das PR 2.0 FORUM ein Diskussionsraum sein, in dem die Referenten ihre Erfahrungen und Überlegungen zu Wandel und Zukunft der Public Relations einbringen, die Teilnehmer aber mitbestimmen, welche Fragen dann genauer diskutiert werden.

Aus der Premiere in Hamburg im September haben wir zwei wichtige Erkenntnisse gezogen:

  1. Vorwissen und Vorerfahrungen der Teilnehmer mit Social Media in der PR sind zu unterschiedlich, um alle gleichermaßen zufriedenzustellen. Was aber deutlich herauskam, war das Bedürfnis nach mehr “strukturiertem Input”. Das komplett Powerpoint-freie Format war für viele wohl etwas zu offen. Bei der Neuauflage in München haben wir das berücksichtigt. Die Referenten der Diskussionspanels werden kurze Eingangsstatements vorbereiten und es gibt einen Block “PR 2.0 Practices” mit Fallbeispielen aus der Praxis.
  2. Die Bandbreite der Themen rund um Public Relations und Social Media ist so groß, dass sie für eine ganze Veranstaltungsreihe genug Diskussionsstoff bietet. Dementsprechend wird sich das Münchner PR 2.0 FORUM am 1. Dezember auf zwei Kernthemen konzentrieren. Erstens wollen wir genauer besprechen, welche Argumente für oder gegen ein Engagement von Unternehmen im Social Web sprechen. Und zweitens wird es darum gehen herauszuarbeiten, wie eine offenere, schnellere und direktere Kommunikation über Social Media auf die Arbeit von PR-Managern und Agentur-Beratern auswirkt. Wie verändert sich das Qualifikationsprofil, welche Aufgaben hat der “PR-Manager 2.0″ und wie arbeiten Unternehmen und Agenturen in Zukunft zusammen?

Im Programm bleibt aber der nachmittägliche Open Space, in dem Themen und Fragestellungen, die im Laufe des Tages aufgetaucht sind, in kleineren Gruppen vertieft diskutiert werden können. Vielleicht ergeben sich daraus ja, wie in Hamburg geschehen, die Themen für ein nächstes Forum.

Was erwarten Sie vom PR 2.0 FORUM München?

Heute sind es noch genau drei Wochen, bis es im Hilton Tucherpark losgeht. Und damit die Referenten und ich als Moderator uns bestmöglich auf den Tag vorbereiten können, bitten wir Sie/Euch, liebe Teilnehmer, um ihre Anregungen und Fragen.

Sagen Sie uns per Kommentar zu diesem Post, was Sie vom PR 2.0 FORUM erwarten.

  • Was möchten Sie lernen, am Ende des Tages als Erkenntnis mit nach Hause nehmen?
  • Welche Fragen rund um Social Media und PR beschäftigen Sie derzeit am meisten?
  • Was sollten die Panel-Diskutanten und die Referenten der Fallbeispiele in ihrer Vorbereitung berücksichtigen, welche Punkte möchten Sie in den Präsentationen und Statements abgedeckt sehen?
  • Gibt es konkrete Herausforderungen in ihrem Arbeitsalltag, für die Sie Lösungsansätze suchen?

Egal, was Sie als Teilnehmer oder auch Beobachter des Themenkomplexes beschäftigt, teilen Sie es uns mit! Das wird uns helfen, den Tag in München für alle zu einem erkenntnisreichen Tag zu machen.

Wir freuen uns auf die Anregungen und ein spannendes PR 2.0 FORUM am 1.12. in München.

PS: Falls Sie noch nicht angemeldet sind, beeilen Sie sich! Bis zum 17.11. gilt noch der Normalbucherpreis, danach steigt der Ticketpreis. Den Programmflyer gibt es hier zum Download als PDF.

19Okt

PR 2.0 Forum goes Webcific: Präsentation mit 8 Zwischenergebnissen

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Auf der heutigen Webcific, dem Medien/Web-Camp in München, habe ich einige Zwischenergebnisse des PR 2.0 FORUM in Hamburg vor- und zur Diskussion gestellt. Das sind vor allem Problem- und Handlungsfelder für die PR, die nach Bearbeitung schreien und für die es bislang kaum Best Practices und veröffentlichte Beispiele gibt.

Falls jemand bei der zweiten Auflage am 1.12. in München seine Erfahrungen beisteuern möchte, freuen Björn Negelmann und ich uns über Vorschläge!

Hier die Slides von heute Nachmittag.