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	<title>Open Source PR - Das Oseon-Blog &#187; Posterous</title>
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	<description>Tapio Liller über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.</description>
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		<title>Fünf gute Gründe für Posterous (und einer dagegen)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sagt eigentlich, dass ein neuer Dienst wie Posterous eigentlich gleich &#8220;the next big thing&#8221; sein muss? Es reicht doch schon vollkommen, dass er praktisch und &#8211; leider nicht allzu oft der Fall &#8211; einfach zu bedienen ist. Klar, man kann so ziemlich alles, was man im Netz so findet in Posterous reinschmeißen und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt eigentlich, dass ein neuer Dienst wie <a href="http://www.posterous.com" target="_blank">Posterous</a> eigentlich gleich &#8220;<a href="http://www.amendedestages.com/2009/07/posterous-kein-big-thing.html" target="_blank">the next big thing</a>&#8221; sein muss? Es reicht doch schon vollkommen, dass er praktisch und &#8211; leider nicht allzu oft der Fall &#8211; <a href="http://stylespion.de/ist-posterous-das-bessere-tumblr/4049/" target="_blank">einfach zu bedienen</a> ist.</p>
<p>Klar, man kann <a href="http://off-the-record.de/2009/07/29/posterous-die-bequeme-mediale-wollmilchsau/" target="_blank">so ziemlich alles</a>, was man im Netz so findet in Posterous reinschmeißen und das dann automatisch an alle Plattformen, die vielleicht die eigenen Freunde und Bekannten nutzen, <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/07/per-e-mail-facebook-blogs-youtube-und-twitter-mit-inhalten-versorgen.html" target="_blank">verteilen lassen</a>. Das kann, muss aber nicht spammy sein.</p>
<p>Was mich ein wenig wundert (und zugleich freut) ist, dass Posterous in den letzten Tagen eine so steile Welle der Aufmerksamkeit in der deutschen Blogosphäre erhält. Schließlich gibt&#8217;s den Dienst schon ne ganze Weile und ich nutze ihn seit Januar. Aber vielleicht ist das einer jener Social-Media-Netzwerkeffekte wenn ein &#8220;Superhub&#8221; wie <a href="http://www.steverubel.com/posterous-is-changing-how-i-think-about-blogg" target="_blank">Steve Rubel</a> bekannt gibt, er <a href="http://www.steverubel.com/its-official-i-am-moving-from-blogging-to-lif" target="_blank">lifestreame</a> jetzt nur noch über Posterous.</p>
<p>Dass ich seit einigen Wochen dazu übergegangen bin, täglich mehrfach beim &#8220;kleinen Bruder&#8221; dieses Blogs, beim <a href="http://nebelhorn.posterous.com" target="_blank">Nebelhorn</a> zu posten, hat ein paar gute Gründe:</p>
<ol>
<li><strong>Es ist sehr einfach</strong>. E-Mail oder Bookmarklet (ich nutze Posterous im Firefox Add-on <a href="http://www.shareaholic.com/" target="_blank">Share-a-holic</a>) genügen.</li>
<li><strong>Eine Überschrift reicht</strong>. Manche Dinge müssen nicht groß kommentiert werden. Es reicht, sie in der Betreffzeile zu verschlagworten und fertig.</li>
<li><strong>Ich teile gern</strong> Fundstücke aus dem Netz mit anderen (dann auch via Autopost zu Twitter und Facebook), das ist für mich Teil der Kultur im Social Web. Auf welchem technischen Kanal jemand meine Beobachtungen findet, ist mir erstmal egal. Und gerade deshalb ist Posterous praktisch. Ein Platz, (fast) alle erreicht.</li>
<li><strong>Es funktioniert unterwegs</strong>. Ich kann Bilder, Videos, Audiodateien vom iPhone per Mail zu Posterous schicken. Der Dienst übernimmt die Konvertierung in abspielbare Formate. Fehlt noch ein Autopost von Live-Qik-Aufnahmen.</li>
<li>Für mich fast der wichtigste Grund: <strong>Posterous historisiert alle Fundstücke zentral, unabhängig vom Medium.</strong> Noch treibe ich es nicht auf die Spitze, aber es wäre denkbar, dass Posterous meine Bookmarkdienste bei Mento und Delicious ersetzt und meine YouTube-Favoriten überflüssig macht. Twitpic und Twitvid macht es schon obsolet.</li>
</ol>
<p>All diese Dinge nehmen dem Online-Erlebnis, dem Finden, Teilen und kursorischen Kommentieren eine ganze Menge Ballast ab. Und sie erlauben es mir, hier bei Open Source PR die ausführlichen Artikel zu posten für die ich mir bewusst Zeit nehme, ohne dass sie von all den kleinen Dingen überdeckt werden.</p>
<p>Der einzige Nachteil von Posterous, der mir aufgefallen ist: Die Plattform schickt keine Pingbacks an andere Blogs. Dementsprechend bleibt der Verlinkungsgrad eines Posterous-Blogs relativ gering. Das wird aber durch die Twitter-Autopost-Funktion wieder ausgeglichen, die zum Teil mehr Leser pro Post generiert, als ein Artikel hier im &#8220;großen&#8221; Blog.</p>
<p>PS: Wer nur meine Posterous-Updates per Twitter sehen möchte, darf gern <a href="http://www.twitter.com/nebelhorn" target="_blank">@nebelhorn</a> folgen.</p>
<p>PSPS: Für professionelle Contentproduzenten, zum Beispiel Eventblogger, könnte Posterous eine einfache Lösung sein sehr viele verschiedene Plattformen mit einem Klick zu bedienen. Fallen euch noch weitere Anwendungsfelder ein?</p>
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