Tapio Liller
über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »Der sehr geschätzte Wolfgang hat seine Glaskugelthesen für 2012 bei der w&v veröffentlicht und damit den ebenso geschätzten Mirko zu einer kleinen (weitgehend inhaltlichen) Polemik bei Google+ gereizt. Da die Dinge in meiner Wahrnehmung weder schwarz noch weiß sind, habe ich hier mal meine 6 Cent zu den 6 Lünenbürger’schen Thesen und den Lange’schen Antithesen erneut gepostet. Für die Nachwelt und so. Oder einfach zum Nachlesen im Dezember 2012.
Los geht’s (vorher besser die beiden Posts lesen, auf die ich Bezug nehme): Weiterlesen »
In der Folge der Gründung des Third Club schwirrt mir der Begriff Leidenschaft wieder verstärkt im Kopf herum. Leidenschaft für Menschen, für Ideen, für Unternehmertum, für kreatives Marketing und PR. Dabei fiel mir ein, dass ich vor inzwischen zweieinhalb Jahren auf der remix09 mal eine Skizze vorgestellt hatte, wie die Leidenschaft ihren Weg zurück ins Marketing finden könnte.
Dabei ging (und geht) es um eine Neufassung der “Vier P des Marketing” nämlich Product, Price, Promotion und Place. Warum ich glaube, dass es besser People, Product, Participation und Passion heißen sollte, könnt ihr in der Präsentation von damals nachlesen. Weiterlesen »
Es kann doch echt nicht wahr sein, dass auf Konferenzen, die überwiegend von Kommunikationsleuten (PRler, Marketer, CRM Spezis, etc.) bevölkert werden, so ein Satz überhaupt noch fallen muss:
Die Marketing-Fachzeitschrift acquisa überliefert einen Satz des Keynote-Referenten Phil Winters (ein CRM und “Customer Intelligence” Fachmann) auf der Fachmesse CRM Expo wie folgt: “Auch bei Social Media müssen sich Unternehmen fragen, was es der Zielgruppe bringt.”
Und ich denke mir: “JA, WAS DENN SONST, ZUM HENKER NOCH MAL?” Social Media – oder wie ich es lieber nenne, Kommunikation im Social Web (und nicht nur dort!), muss IMMER einen Bezug zur Zielgruppe haben, sonst kann man es gleich lassen.
Auf Einladung der Identitätsarchitekten bin ich morgen Abend in Würzburg, um mit Online/Web-Marketer Christoph Schoder und den Teilnehmern über “Social Media – Hype oder Trend?” zu diskutieren. Wer mitdiskutieren möchte, kann sich hier noch anmelden.
Los geht’s am Donnerstag, 22.10. um 18 Uhr
in der Ludwigstraße 10 in Würzburg.
“Da gibt es ein großes Loch im Dreieck zwischen Unternehmensberatung, Werbung und PR. Und in dieser Lücke befindet sich Social Media und Web 2.0 (ein Begriff, den ich lange nicht gemocht habe, aber ein besserer ist mir auch nicht eingefallen). Und es ist ein Feld, das mich fasziniert und umtreibt.?”
Handelsblatt-Blogger und Internet-Experte Thomas Knüwer verlässt das Holtzbrinck-Blatt zum Ende des Monats und gründet sein eigenes Beratungsunternehmen KpunktNull (Website noch nicht live). Damit will das genannte “große Loch” füllen.
Ich selbst habe vor knapp einem Jahr Oseon Conversations mit dem Ziel gegründet, eben jenes Loch mit einem pragmatischen und zupackenden Beratungsunternehmen zu füllen und den Wandel des Kommunikationsgeschäfts in Deutschland voranzutreiben.
Nach dem ersten Jahr kann ich sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war, und dass es in diesem Loch, das vor allem ein Wissensloch ist, sehr viel zu tun gibt. Viele etablierte PR-Agenturen tun sich mit dem Thema Social Media und Online-Kommunikation nach wie vor schwer, in sehr vielen Unternehmen beherrschen Zurückhaltung und pure Angst das Bild und die klassischen Werbeagenturen tun sich mit dem direkten Gespräch mit den Menschen schwer, weil sie noch immer in Zielgruppen, Reichweiten und Markenkonstrukten denken. Von den Verlagen und der Medienbranche mal ganz zu schweigen.
Deshalb freue ich mich, wenn ein profilierter Anwalt des Internet wie Thomas Knüwer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt und mit in dieses Loch steigt, um es nach und nach auszuleuchten. Als Lückenbüßer müssen wir uns jedenfalls nicht fühlen, denn die Zukunft des Unternehmertums hängt ganz entscheidend von der Fähigkeit ab, den Wandel der Kommunikationskultur für sich nutzen zu können. Dazu braucht es Berater, die wissen, wovon sie reden.
Deshalb: Viel Erfolg, Thomas!
(Es gibt natürlich schon einen Twitter-Account der neuen Beratung: @kpunktnull)