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5Mai

Next09 Liveblog Transkript

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Hier ist das Transkript des Next09 Liveblogs. Es ersetzt den Verweis auf den Liveblog, der hier vorher stand.

  • 1:11 PM: Moin aus Hamburg. Jeff Jarvis on stage bei der Next09
  • 1:14 PM: Jeff referiert die wichtigsten Thesen aus seinem Buch “What would Google do?”
  • 1:15 PM: Hier ist das Buch bei Amazon www.amazon.de
  • 1:15 PM: Google is about Openness: “Do what you do best & link to the rest”
  • 1:16 PM: Mark Zuckerberg Anekdote: Jemand fragte ihn, “wie kann ich so eine Community bauen, wie du sie hast?” Er dazu: “You can’t”
  • 1:17 PM: Es geht vielmehr um “Elegant Organisation”
  • 1:18 PM: Zum Beispiel: Lehre für’s lernen: Wir arbeiten zu sehr unabhängig voneinander. Kollaboration nützt allen.
  • 1:18 PM: Traditionelle Geschäftsmodelle verwalten Mangel. Google verwaltet Überfluss
  • 1:19 PM: Außerdem: der Massenmarkt ist tot. Lang lebe die “Masse der Nischen”.
  • 1:20 PM: Jeff’s präsentation ist hier online www.slideshare.net
  • 1:21 PM: Der Trick ist, die Nischen so miteinander zu vernetzten, dass sie in Summe wieder geschäftsrelevant sind.
  • 1:22 PM: Nächste Lehre: Sich selbst fragen, was wirklich das eigene Geschäft ist. Ist Papier bedrucken wirklich das GEschäft von Verlagen?
  • 1:23 PM: Neuer Ethos:
  • 1:23 PM: Fehler “gut” machen – also zugeben, dass man Fehler macht und ihre Verbesserung kommunizieren.
  • 1:24 PM: Das Leben ist “beta” – Nichts ist von anfang an perfekt. Die Iteration ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • 1:24 PM: “Beta” ist ein Start für kollaboratives Entwickeln.
  • 1:25 PM: Wichtig: Google ist nicht perfekt, sie sind nicht transparent und offen.
  • 1:26 PM: Aber der Grundsatz “Don’t be evil” ist mehr eine Unternehmenskultur, die das Hinterfragen des eigenen Tun zulässt.
  • 1:26 PM: Hätten die Investmentbanker danach gehandelt, hätte es die Finanzkrise vielleicht nicht gegeben.
  • 1:27 PM: Auch wichtig: Get out of the way. Unternehmen sollten ihren Kunden/Nutzern nicht vorschreiben was sie mit dem Produkt wie zu tun haben. Im Hintergrund halten ist schlauer.
  • 1:28 PM: Denn so entwickeln sich anwendungen, die man selbst nicht erdacht hat.
  • 1:29 PM: Jarvis sagt: er will nicht die Autorität und Entscheidungkraft von Experten aufheben, sondern vielmehr die Community einbeziehen, um mit ihren Ideen bessere Produkte zu machen.
  • 1:30 PM: Das ginge sogar in einem Restaurant. Weil es auch dort Daten gibt, was gefällt und was nicht.
  • 1:31 PM: If you care about your audience, good things will happen
  • 1:31 PM: Einfluss des “Google-Denkens” auf andere Bereiche:
  • 1:32 PM: Freundschaften: Man bleibt für immer miteinander verbunden (oder findet sich zumindest wieder, wenn man das will)
  • 1:34 PM: Denken: Bessere Konversationen – auf Basis von Fakten – führen zu “tieferem Denken”
  • 1:34 PM: Transparenz in Behörden und Regierungen ist ohnehin sehr wünschenswert.
  • 1:34 PM: Soweit der Vortrag. Jetzt Fragen.
  • 1:35 PM: Frage: Wie würde eine Google-Kirche aussehen?
  • 1:35 PM: In Jeffs Blog gibt’s dazu ein paar linkts. www.buzzmachine.com
  • 1:36 PM: Warum nicht den Google Algorithmus veröffentlichen, wenn schon alles um Teilen geht?
  • 1:38 PM: Das wäre sehr wünschenswert und ein Punkt in dem Google sich öffnen könnte, ohne zwingend sein Geschäftsmodell zu gefährden.
  • 1:41 PM: Über PR: PR behauptet, über Beziehungen bescheid zu wissen.
  • 1:42 PM: Jeff behauptet das Gegenteil: Der Mittelsmann hat immer Probleme Googleig zu sein, weil sie immer in einem Interessenkonflikt festhängen.
  • 1:43 PM: Er sieht auf Werbeagenturen und PR in nächster Zeit Probleme zukommen, da sie die Googleigen Prinzipien nicht werden umsetzen können.
  • 1:45 PM: Jeff Jarvis ist übrigens ziemlich lustig. Und er läuft durch den Saal und sprintet zu den Fragestellern.
  • 1:47 PM: Next: Umair Haque von Havas
  • 1:47 PM: Jeff sagt eben zu Thomas Knüwer: This is a great presentation. Also hören wir weiter zu. :-)
  • 1:48 PM: Umair spricht über “Constructive Capitalism”
  • 1:50 PM: Umair benutzt prezi.com
  • 1:51 PM: “The Zombieconomy” – Unternehmen, die früher großen Wertzuwachs verzeichnen konnten. Jetzt aber große Probleme haben. Autoindustrie, Versicherungen, Banken, Börse, Einzelhändler,…
  • 1:52 PM: Insgesamt ist die Wachstumsrate der Wirtschaft verlangsamt. Zugleich gibt es immer mehr Unternehmen mit einer sehr kurzen Lebensdauer.
  • 1:53 PM: Große Veränderung: Mehr Interaktion, mehr Kommunikation (mit einem “Interaction Index” gemessen)
  • 1:55 PM: Pendants zu “toxischen Wertpapieren”: Burger, Hummer SUV, Eigenheime, 6Klingen-Rasierer
  • 1:56 PM: Wir befinden uns heute nicht (nur) in einer Rezession, und Finanzkrise, sondern tatsächlich (wie Jeff Jarvis sagt) in einer Restrukturierung der Wirtschaft
  • 1:56 PM: “The Great Compression”
  • 1:58 PM: Grundfrage: Wie können wir heute wieder Wert schaffen?
  • 2:00 PM: Statt Strategie geht es in Zukunft um Ideale
  • 2:04 PM: Renewal, democracy, peace, equity, meaning – die neuen Prinzipien der Wirtschaft
  • 2:06 PM: Die Prezi-Präsentation macht es recht schwer zu folgen oder Schlüsselbegriffe aufzuschnappen.
  • 2:09 PM: Exploit , command, war, dominate, profit – das sind die alten Prinzipien der Wirtschaft
  • 2:10 PM: Umair kontrastiert sie gegeneinander mit Beispielen.
  • 2:13 PM: Der Vortragsstil von Umair ist übrigens eher schwer zu ertragen. Er spricht zu ich selbst und tigert auf der Bühne hin und her.
  • 2:14 PM: Der Inhalt hingegen ist ziemlich spannend
  • 2:16 PM: Die Krisentypen, die aus den Alten Prinzipien entstehen sind: Depletion, Rigidity, Conflict, Stagnation, Nihilism.
  • 2:26 PM: Zu diesem Vortrag empfehle ich im Anschluss die aufnahme bei Seveload. Es ist zu Beispielreich und komplex um es sinvoll in ein Liveblog zu fassen. (Sorry!)
  • 2:28 PM: Jetzt ist erstmal Pause. Danke für’s lesen!
  • 3:17 PM: Zurück im Saal mit Andrew Keen, dem selbsternannten “Antichristen” des Web
  • 3:18 PM: Es geht gleich gut los mit Jarvis und Haque bashing. “Die beiden glauben an die Individualismus. Es ist schwierig sich zu distanzieren.”
  • 3:19 PM: Im Grunde haben schon Marx, Darwin, Spencer, etc. die Macht der formellen Institutionen in Frage gestellt und das Individuum über alles gestellt.
  • 3:20 PM: Die Konsequenzen dieser Philosophien haben aber nicht nur Gutes gebracht, wie die Geschichte zeigt.
  • 3:20 PM: Alle Befürworter der 2.0-Bewegung sagen “Weg mit der Kontrolle”
  • 3:21 PM: “Google levels the playing field” (sagt Haque) – das hat mich erstaunt, sagt Keen
  • 3:22 PM: Im Gegenteil, sagt Keen: Google kreiert mehr Monopol, schlechtere Werbung, mehr Kontrolle
  • 3:22 PM: Freie Märkte leisten Oligarchien Vorschub.
  • 3:22 PM: Das passiert heute.
  • 3:23 PM: Der “Kult der Kollaboration”
  • 3:23 PM: Gerald Hensel Keen ist so ein Schwätzer.
  • 3:24 PM: Keen macht sich über Haques Beispiele für “Cult of Innovation” lustig, Walmart, Walker’s crisps, Nike.
  • 3:24 PM: “When Walkers tells you that a packe of crisps is a meaningful experience, what the fuck is going on?” Keen
  • 3:25 PM: Die Dominanz von Google kriegt ordentlich einen mit.
  • 3:26 PM: “I’m not a Marxist, I’m not against technology. But I’m against garbage”
  • 3:26 PM: Beispiele: der Chinesische Kapitalismus wäre nicht ohne Regierung möglich gewesen.
  • 3:27 PM: Kapitalismus in Russland hat nie funktioniert, weil es keine funktionsfähige Regierung gab.
  • 3:27 PM: Jarvis und Haque sind keine Analysten, sie sind Evangelisten.
  • 3:27 PM: Wir brauchen eine “richtige Debatte”
  • 3:28 PM: Jede Form der Kapitalistischen Wirtschaft wird durch die Individualisierung in Frage gestellt.
  • 3:28 PM: Keens forderung, wir brauchen mehr Instititutionen, starke Instititutionen.
  • 3:29 PM: I’m @ajkeen on Twitter, I like Twitter. It creates a sense of Community.c
  • 3:30 PM: Das war’s schon. Schnell, hart, knackig. Noch einige Fragen.
  • 3:31 PM: Haques These, dass durch Individualisierung Wettbewerb verschwindet, sagt Keen, ist lächerlich.
  • 3:31 PM: You can’t be half-pregnant on Twitter. You’re either a follower or follow.
  • 3:31 PM: There is competition, and people are fighting to win it.
  • 3:33 PM: Wir sind alle Polemiker. Ich habe in “Cult of the Amateur” auch absichtlich Granaten geworfen.
  • 3:34 PM: Journalists are the hand-workers of the 1840s. They are being swept away.
  • 3:42 PM: pause. bis später
  • 10:41 AM: Next09. Zweiter Tag!
  • 10:42 AM: Jetzt Tim Leberecht von Frog Design über “Chief Meaning Officers”
  • 10:43 AM: In zukunft müssen Unternehmen “Bedeutung” herstellen. Neue Rolle: “Der Chief Meaning Officer”
  • 10:43 AM: Aufgabe 1: Listen & Converse
  • 10:43 AM: Soweit so offensichtlich.
  • 10:44 AM: Übergeordnete Beobachtung: Alles wird kleinteiliger. “Economy of micro scale”
  • 10:45 AM: Hyperconnectivity –> Hypertransparency–> Fragmentation–>Minaturizsation of content–> Shorter Attention spans
  • 10:45 AM: Folge: Brands müssen “schrumpfen”
  • 10:46 AM: das unvermeidliche OBama-Beispiel: Fragmentierung bis auf jeden einzelnen Supporter, dem Microtools an die Hand gegebn wurden.
  • 10:47 AM: Regel Nummer 3: Activate your customers.
  • 10:47 AM: Co-creation als Aktivierungsmethode (soweit so bekannt)
  • 10:48 AM: Mashups! Brands sollten ihren Fans/Kunden die Freiheit geben, selbst Remixe der Marke zu erstellen
  • 10:49 AM: Trend von “Marketing Hardware” zu “Marketing Software”
  • 10:49 AM: Hardware: festgelegte, geplante, produzierte Artefakte des Marketing
  • 10:50 AM: Software: Erfahrung, Meinung, Conversations, Interaktionen, Verbindungen
  • 10:50 AM: Empfehlung: shift zu 80 Software (flexibel!) und nur noch 20 Hardware (starr und verletzlich)
  • 10:52 AM: Activate existing networks! (because they exist, you can’t build them)
  • 10:53 AM: “First rule of the fight club. Don’t talk about the Fight club” – True for brands, too
  • 10:54 AM: Regel 4: Acite like a media company
  • 10:54 AM: Regel 5 Give more than you take
  • 10:54 AM: Regel 6: Be the change
  • 10:55 AM: (zugegeben, so etwas zusammenhanglos)
  • 10:56 AM: Regel 7: Be yourself.
  • 10:57 AM: “What’s intersting about you is you.”
  • 10:57 AM: Adaptive, Transparent, Open, Micro (ATOM) – das marketingprinzip bei schrumpfenden Marken
  • 10:59 AM: The Chief Meaning Office should be a sensemaker, not a rainmaker and help transform business.
  • 10:59 AM: Sehr salbungsvoll und nett. Aber wem sagt er das?
  • 1:11 PM: Jeff Jarvis und Umair Haque im moderierten Dialog
  • 1:11 PM: Jarvis: the license to fail is the basis for innovation today
  • 1:12 PM: Jarvis: the realtime web is just coming. we don’t even know what it will mean yet.
  • 1:12 PM: Jarvis vertritt die Philosophie des “shoot first, ask later”
  • 1:13 PM: Lehre für Startups: ständig anpassen und rechtzeitig herausfinden, was wirklich das eigene Geschäft ist.
  • 1:14 PM: man darf gern mit vielen Zielen anfangen, dann aber gezielt und “fluid” eingrenzen
  • 1:15 PM: Haque: stellt euch mal vor, wie es wäre, wenn ein Supermarkt den Kunden anzeigt, wie die Preise neben an sind.
  • 1:16 PM: Die Information ist ein Wert, der den Kunden Entscheidungen vereinfacht.
  • 1:16 PM: Moderator Paul Jozefak: Was ist mit dem Big Brother Aspekt von Google und dem Verkauf von Targeting-Daten
  • 1:17 PM: Jarvis: Das wird nicht passieren, weil der Aufschrei noch größer wäre als bei Facebook
  • 1:17 PM: Die Menschen kontrollieren Google, deshalb werden sie Daten der User nicht missbrauchen
  • 1:18 PM: Haque und Jarvis sind sich einig: Wenn Google das Vertrauen der Nutzer missbraucht, wird es scheitern. Und je mehr sie das tun, desto schneller wird das gehen.
  • 1:19 PM: Haque: Je mehr wir miteinander verbunden sind, desto schwieriger wird es für jeden einzelnen, “böse”/”evil” zu sein.
  • 1:21 PM: Jarvis: The definition what’s big enough has shrunken.
  • 1:23 PM: Haque: The old advertising business model of media is not working. A new model needs to be built on an inverse model. No longer “we talking to you” but “people talking to us”
  • 1:24 PM: Einwand aus dem Publikum: Google is not a social creature.
  • 1:24 PM: Twitter and Google don’t organise people like facebook does.
  • 1:27 PM: Googles way to fail is constant experimentation.
  • 1:27 PM: Paul Jozefak: So what’s next if you’re not Google.
  • 1:28 PM: Jarvis: The big question is how to add real value, we need an invisible tissue that makes the web social. Second is “live”, the realtime Web.
  • 1:29 PM: Haque: Demokratisierung des Web! Geschäftsmodelle, die den Rückkanal monetarisieren werden gefragt sein.
  • 1:30 PM: (Haque nuckelt ständig an seiner Wasserflasche)
  • 1:31 PM: Und Ende. Leider sehr kurze Sessions hier.

13Mrz

CeBIT Liveblog: WebCiety und Telekom Trendforum

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Nachgereicht hier noch das Transkript meiner verschiedenen Liveblog-Aktionen von der CeBIT WebCiety und dem Telekom Trendforum.

3. März 2009, WebCiety: Panel Tourismus 2.0

  • tapioliller CeBIT WebCiety Liveblog. Schön, dass du da bist!
  • tapioliller Das Panel zu Tourismus 2.0 geht gleich schon zu Ende. Das Fazit ist, dass Hotelbewertungen eine große Chance für die Branche sind, Qualitätsmanagement zu betreiben. Man mag sich – Portale und Hoteliers. Zumindest die die auf dem Podium sitzen.
  • tapioliller Schlussstatements zum Thema: Wird’s in Zukunft so sein, dass auch Hoteliers selbst den Social Content auf ihre Webseiten nehmen?
  • tapioliller Thomas Cook: Ja, wird kommen. Gastroverband: Einzelne werden das tun, andere sind noch hinterher.
  • tapioliller Tripadvisor: Wenn die Qualität der Bewertungen stimmt, kommt der Rest von allein. Vertraut in die Dynamik des Web.
  • tapioliller HolidayChecker: Die Bewertungsplattformen müssen Komplexität reduzieren. Eine Möglichkeit: den Social Graph aus Facebook, StudiVZ, Twitter etc. hinzuziehen und so Relevanz schaffen.
  • tapioliller Frage des Moderators: Wie helfen die Portale ganz konkret dem Hotelier beim Reputationsmanagement?
  • tapioliller Tripadvisor: Hoteliers können sich registrieren lassen und aktiv am Dialog teilnehmen.
  • tapioliller HolidayChecker: “Hotelnews”-Tool seit Anfang 2006, Promo zusammen mit dem Hotelverband. Wird aktiv an die Anbieter herangetragen.
  • tapioliller Abschlussfrage: Was ist das idealtypische Tourismusprodukt 3.0?
  • tapioliller ThomasCook: Tut sich schwer mit einer konkreten Antwort. Will vor allem auf Relevanz neuer Plattformen konzentrieren.
  • tapioliller Tripadvisor: Komplexitätsreduktion ist ein großes Thema. Geschwindigkeit, z.B. via Twitter wird wichtiger.
  • tapioliller Hotelverband: Reise in die Zukunft hat schon begonnen. Hotels müssen aber erstmal lernen zu sehen, was über sie gesprochen wird. Idealerweise zentralisiert an einer Stelle.
  • tapioliller HolidayChecker: Individualisierung der Informationen, maßgeschneiderte Reiseangebote auf Basis von Bewertungen und sozialem Netzwerk wird der große Trend.
  • tapioliller Die Panelisten waren: Moderation Stefan Möhler (Netzvitamine), Gebke Stumphuse (hotelverband), Oliver Rengelshausen (Thomas Cook), Axel Jockwer (HolidayCheck), Ulrich Kastner, Tripadvisor
  • tapioliller Pause for now. Bis später!

Sascha Lobo im Gespräch mit Craig Barrett, Intel Chairman

3. März 2009, WebCiety: Sascha Lobo im Gespräch mit Craig Barrett, Intel

  • tapioliller “Fireside talk” zwischen Sascha Lobo und Craig Barret, Chairman von Intel
  • tapioliller Barret: The danger in blogging is a vocal minority dominating the input. (das meint der ernst)
  • tapioliller Herr Barret weicht der Frage aus, ob er selbst bloggt
  • tapioliller Korrigiere, der Mann heißt Barrett mit zweit T (steht hier falsch auf der Bühne)
  • tapioliller Barrett: Toll am Internet ist der sofortige Zugang zu allen Informationen. (nee, echt?)
  • tapioliller Sascha Lobo sagt von sich, “Ich bin Mainstream. Ich hab nur ne andere Frisur.”
  • tapioliller Das Gespräch mäandert gerade zwischen einem PC für Chinesische Eltern (mit eingebauter Zensur) und Computer im Gesundheitswesen. Wichtige Intel-Themen, vermutlich.
  • tapioliller Craig Barrett mag Opt-in oder Opt-out. Die Leute sollen selbst entscheiden, wie sie welche Technologie nutzen möchten.
  • tapioliller Barrett meint, wer auf der Nonliner-Seite des “Digital Divide” sein möchte, soll doch gehen. Er soll nur nicht die anderen daran hindern, die Möglichkeiten der Technologie voll auszuschöpfen.
  • tapioliller Herr Barrett hat eine Ranch in Montana. Und da gibt’s weder Handy noch Internet. “You can survive, man!” (zu Lobo)
  • tapioliller Frage von Barrett an Lobo: Würdest du eher 2 Wochen auf das Internet oder auf Sex verzichten?
  • tapioliller Lobo druckst rum. Dann: Ich würde auf Sex verzichten. Meine Freundin ist 2 Wochen in Indonesien.
  • tapioliller So. Da zischt er weg, der Intel-Mann.
  • tapioliller Zukunft des eCommerce. Ich mach dann mal Pause.

Clay Shirky bei Telekom Trendforum

3. März 2009, Telekom Trendforum: Clay Shirky über die Entstehung von Ideen

  • tapioliller Bin umgezogen ins Trendforum bei der Telekom. Gleich spricht Clay Shirky.
  • tapioliller Der gute Mann spricht gleich über “The Social Origin of Good Ideas”
  • tapioliller Gesehen hab ich ihn schon. Die Arena ist aber noch nicht voll.
  • tapioliller Countdown absolviert. Alles magenta. Los geht’s.
  • tapioliller Hier ist das Blog zum neuen Buch von Clay: Here comes everybody
  • tapioliller Da isser. These “Group action just got easier” (darum geht’s im Buch=
  • tapioliller (Beobachtung am Rande: Clay hat den Apfel auf seinem Macbook mit dem Creative Commons Logo überklebt.)
  • tapioliller In größeren Organisationen ist nicht länger nur einer für Ideen zuständig, z.B. die Ingenieure, sondern es kann jeder sein.
  • tapioliller Was ist eine “gute Idee”? Clay: practical surprises
  • tapioliller Dinge, die plötzlich da sind, aber niemand vorher dran gedacht hat, die aber ein praktisches Problem lösen.
  • tapioliller Beispiel “Innocentive” – in Innovationsportal, das “Problemhaber” und “Problemlöser” zusammenbringt.
  • tapioliller Problem: “Most of the smart people work for someone else” (Bill Joyce)
  • tapioliller Etwas wie Innocentive ist nur möglich, weil es die Technologie überall vorhanden und zugänglich ist.
  • tapioliller Innovation kommt jetzt über Kommunikation, einfach weil die Mittel dafür da sind.
  • tapioliller Beispiel: Atlassian, die den Entwicklungsprozess für die Nutzer der Software öffnen.
  • tapioliller Atlassian öffnet den Entwicklungsprozess radikal und zeigt sogar einzelne Features und wie der Entwicklungsstand ist im Web.
  • tapioliller Vorteil: “Get smart people look at our problems, even if they don’t work for us”
  • tapioliller Kollaborative Entwicklung, gemeinsam mit den Nutzern, die das Produkt aus der Praxis am besten kennen.
  • tapioliller Das setzt jedoch einen radikalen Wandel in der Einstellung zu solchen Prozessen voraus.
  • tapioliller Denn: Einfach nur etwas neues hinzufügen funktioniert nicht.
  • tapioliller Wenn man neue Werkzeuge einsetzt, ändern diese auch die Art und Weise, wie das Geschäft selbst funktioniert.
  • tapioliller Howards Forums ist das nächste Beispiel
  • tapioliller Foren für Handynutzer
  • tapioliller sehr kleinteilige, spezielle Informationen werden von den Nutzern selbst als Hilfe eingestellt. Ein User-Forum eben. Aber es wirkt!
  • tapioliller Die Reichweite solcher Foren ist viel größer als die Zahl der aktiven Nutzer. Es geht soweit, dass in Foren mehr Expertenwissen steckt, als das Unternehmen selbst greifbar hat.
  • tapioliller Die Nutzer von Howards Forums haben viel eher Zugang zur Wirklichkeit als die Firma selbst.
  • tapioliller Crowdsourcing als unbezahltes Ideensammeln wird nicht funktionieren.
  • tapioliller Die Community muss etwas zurückbekommen (Nicht zwingend Geld)
  • tapioliller Die meisten Unternehmen verwenden viel Zeit darauf, Scheitern zu verhindern, statt eine Idee einfach auszuprobieren.
  • tapioliller Die Wahrscheinlichkeit zu scheitern geht zwar hoch, aber die Kosten für das Scheitern gehen runter.
  • tapioliller Das zu tun, erfordert ein Bewusstsein dafür und ein konstruktives Umgehen mit den Dingen, die scheitern.
  • tapioliller Beispiel Apps for Democracy
  • tapioliller kleine Web-Programme, die Informationen neu kombinieren und nützlich machen.
  • tapioliller www.appsfordemocracy.org
  • tapioliller z.B. eine Karte von Washington auf der Kriminalitätshotspots mit Bars und Clubs gemeinsam gezeigt werden.
  • tapioliller Die nächste Herausforderung ist die kulturelle Organisation rund um die neuen Tools.
  • tapioliller Vortrag zu Ende. Jetzt Fragen.
  • tapioliller Und Tschüß für heute.

Mark J. Penn, Burson-Marsteller beim Telekom Trendforum

5. März 2009, Telekom Trendforum: Mark J. Penn über Microtrends

  • tapioliller I am back (Arniemäßig). Gleich geht’s weiter mit Livebloggen vom Telekom Trendforum
  • tapioliller Das Thema jetzt: Microtrends & Micromarketing von Mark J. Penn, Burson-Marsteller, USA
  • tapioliller Countdown 0 und ab
  • tapioliller Mark hat Hillary Clinton im Wahlkampf geholfen. (hat ja auch fast geklappt)
  • tapioliller Moderatoren sind auf der Bühne.
  • tapioliller NYTimes über Mark Penn: “Guru der Nische” (sagen die Moderatoren)
  • tapioliller so da isser und sagt brav thank you to our sponsors
  • Bastian Scherbeck Spannend – so kann ich dabei sein, auch wenn es live heute nicht geklappt hat ;-)
  • tapioliller Die Ära von Megatrends ist vorüber. Wir leben heute in einer Welt von Microtrends. (wie in einem impressionistischen Gemälde, die kleinen Punkte machen das Ganze)
  • tapioliller Kleine Zielgruppen mit personalisierten Produkte zu erreichen ist so günstig möglich, wie nie zuvor
  • tapioliller “The Starbucks Economy” – man kann sich alles neu kombinieren
  • tapioliller Die Differenzierung bei Starbucks kommt aus der persönlichen Verfeinerung durch Geschmäcker, Zusätze, etc. nicht aus dem Kaffee
  • tapioliller der iPod ist durch die Musik individualisierbar.
  • tapioliller Widersprüchliche Trends: Mehr Wohlstand, mehr Arbeit / Mehr Wissenschaft, mehr Religion
  • tapioliller Mehr wasser, mehr Koffeinprodukte (konsum)
  • tapioliller Mehr Technologie, mehr BEdürfnis nach Ruhe
  • tapioliller Es gibt für jeden Trend einen Gegentrend. Das trägt zur Evolution bei
  • tapioliller Trends, Beispiele:
  • tapioliller Immer mehr Frauen als “heads of household”
  • tapioliller 1 von 10 Ehen kommen inzwischen aus Internet-Beziehungen, also solchen, die über das Netz zustande kamen
  • tapioliller (US-Zahl, natürlich)
  • tapioliller Internet-Ehen tragen zur Sozialen Mobilität in einer Gesellschaft bei
  • tapioliller “Working retired” immer mehr ältere Leute im Rentenalter wollen gar nicht in Rente gehen.
  • tapioliller (sagt das mal den Deutschen)
  • tapioliller in US rund 5 Millionen über 65 im Arbeitsmarkt
  • tapioliller Etwas doppelt so viele Haushalte haben Haustiere statt Kinder. (63% Haustiere / 30% Haustiere)
  • tapioliller Die Haustiere bekommen eine GROSSE Menge des verfügbaren Einkommens
  • tapioliller Sie bekommen alles, was sonst Kinder bekommen würden
  • tapioliller “Pampering Parents” – permissive Eltern werden zum Standard. Disziplin weniger wichtig.
  • tapioliller (Konsequenz: Mehr Linkshänder! Weil es nicht mehr aberzogen wird)
  • tapioliller Anteil der Menschen, die weniger als 6 Stunden schlafen ist von 12% 1998 auf 16% 2005 gestiegen.
  • tapioliller Konsequenz: Mehr Koffeindrinks!
  • tapioliller “Long Attention Spanners” – die Menge an Informationen, die wir aufnehmen steigt.
  • tapioliller Das Internet wird vor allem von solchen Menschen vorangetrieben.
  • tapioliller “New Info Shoppers” – Research addicts: die Leute suchen sehr viel mehr aktiv nach informationen und informieren sich vorab über die geplanten Anschaffungen
  • tapioliller Lieber Informationen suchen und selbst bewerten, als berieselt werden “Information Detectives”
  • tapioliller “DIY Doctors” – Gesundheitsinformationen im Internet verändern das Verhältnis von Arzt zu Patient
  • tapioliller “Young Knitters” – Es wird wieder gestrickt! (Die Grünen sind zurück!) von 3 auf 6 Millionen fans in der Teen-to-20-Something-Gruppe zwischn 2002 und 2004
  • tapioliller “Social Geeks” – Technologie wird von den “most social people in America” angenommen und aktiv genutzt
  • tapioliller (das wäre dann die Abteilung Digital Natives)
  • tapioliller “New Luddites” – 15 Millionen Amerikaner haben das Internet ausprobiert, aber es dann gelassen.
  • tapioliller Übrigens, das sind Daten aus Erhebungen von Mark Penns Firma
  • tapioliller er mach nebenher noch Marktforschun
  • tapioliller “Tech Fatales” – Frauen tragen massiv zu den Käufen bei Consumer Tech bei. Das Marketing reflektiert das kaum
  • tapioliller Gleiches gilt für Autos. Mehr Frauen als Männer entscheiden über den Autokauf “die Car Buying Soccer Mums”
  • tapioliller “Video Games Grownups” – erwachsene/ältere spielen immernoch oder wieder Computerspiele
  • tapioliller (Nintendo ist da ja gut dabei)
  • tapioliller 1% of California teenagers want to be Snipers
  • tapioliller Sehr Mikro, aber ein Trend namens “Aspiring Snipers”
  • tapioliller Könnte das Marketing der Polizei/Militär etc nutzen.
  • tapioliller (Notiz am Rande: Die Labels die Mark Penn hier verteilt klingen irgendwie doch sehr nach den Trendforschern der Neunziger, micro hin oder her)
  • tapioliller “New Mattress Stuffers” – Vertrauensverlust in Banken trägt zu anderen Sparverhalten bei. (Geld unterm Kopfkissen verstecken, etc.)=
  • tapioliller Weniger Kreditkarten, mehr Bargeld
  • tapioliller Was passiert mit den Mitarbeitern von frisch-verstaatlichten Unternehmen? Werden sie jetzt weniger risikofreudig agieren, Urlaub nehmen?
  • tapioliller Ändert sich die Einstellung zu Arbeit und Unternehmertun dadurch?
  • tapioliller “Laid-off Lawyers” – Kopfarbeiter sitzen jetzt auf der Straße, die Gesellschaft ist nicht drauf eingestellt
  • tapioliller “Stay-at Home Workers” – Heimarbeit (das hatten wir schon in den 90ern!), jetzt passiert es tatsächlich
  • tapioliller Das waren die vielen Beispiele. Die Gemeinsamkeiten sind:
  • tapioliller Gemeinsame Werte, Respekt für einander und die Bandbreite menschlicher Erfahrungen, Smartere Wege Geschäft zu machen
  • tapioliller Das war’s erstmal. Jetzt Fragen.

(Aktualisierter Post ohne die Zeitmarken zu jedem Eintrag.)

29Jan

“Zukunft Online-PR” – Liveblog Zusammenfassung

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Heute fand an der Hochschule Darmstadt in Dieburg die Tagung “Zukunft Online-PR” statt. Organisiert von Studierenden des Studiengangs Online-Journalismus/Schwerpunkt PR im Abschlusssemester fanden sich rund 160 Teilnehmer ein. Die Agenda und weitere Hintergrundinfos zur Veranstaltung finden sich auf der Website der Veranstaltung. Die Präsentationen der Referenten sind bei Slideshare abrufbar.

Hier folgt das Transkript meines Liveblogs, das ich über den Tag hinweg geführt habe. Tippfehler bitte ich mit Nachsicht zu behandeln.

I. Prof. Dr. Thomas Pleil: “PR der Zukunft – Was bringt das Netz?”

  • 10:16 AM: TL Die Tagung ist eröffnet. Und das ist mein erste LiveblogExperiment
  • 10:21 AM: TL Wie es sich gehört, wird den Sponsoren gedankt.
  • 10:21 AM: TL Jetzt: Thomas Pleil (@tp_da) mit seiner Keynote
  • 10:22 AM: TL Titel: PR der Zukunft: Was bringt das Netz?
  • 10:23 AM: TL Agenda: 1. Einordnung: Was passiert im Netz 2. Was bedeutet das für PR in Praxis und Forschung, sowie ausbildung? 3. Ausblick
  • 10:25 AM: TL Beispiel: H&M jetzt auch in Israel. Der Trigger: Interesse bei Facebook. Klares Signal für den Bedarf. – H&M hört in den Facebookgruppen gut zu und reagiert, Kundenfragen beantwortet.
  • 10:26 AM: TL Beispiel: Google Chrome Comic im Netz – Am nächsten Tag: Aufmacher in der FTD
  • 10:27 AM: TL Chrome Comic Link
  • 10:27 AM: TL Übrigens: Offizielles Tag zur Zukunft Online-PR ist #zopr
  • 10:28 AM: TL Beispiel 3: Einbindung von Hotels, Restaurants etc in Google Maps mit Bewertungen. Wichtige Erkenntnis: zu fast allem gibt es eine Bewertung/Kommentare im Netz.
  • 10:29 AM: TL Die Studierenden der FH Darmstadt bloggen hier:
  • 10:30 AM: TL Beispiel 4: Ford und therangerstation.com – Ford mahnte die Community ab wg. gefälschten Autoteilen.
  • 10:31 AM: TL Gut gelöst durch direkten Eingriff in die Diskussion. Die ganze Story hier bei Brouhaha:
  • 10:33 AM: TL Jetzt Einordnung der Beispiele: Öffentlichkeit 1.0 – lineares Wirkungsmodell Botschaft->Gatekeeper->Massenmedien->Stakeholder
  • 10:34 AM: TL Öffentlichkeit 2.0 ist Lineares Modell PLUS vernetzter “vormedialer Raum” in dem die Stakeholder selbst diskutieren. Dieser hat eine Wechselwirkung mit den Massenmedien und den Organisationen selbst.
  • 10:35 AM: TL Der “Vormediale Raum” ist hochvernetzt über die Tools des Web 2.0/Social Media.
  • 10:36 AM: TL Aus PR-Sicht wichtig: Wissen, was im vormedialen Raum passiert. Monitoring!
  • 10:37 AM: TL Next – Bedeutung für die Praxis: Ohne Online-PR kann strategische Kommunikation nicht mehr auskommen.
  • 10:38 AM: TL Typen der Online-PR: “Internet-PR” (monologisch, präsenz, information) vs. “Cluetrain-PR” (dialogisch, partnerschaftlich, reputation, das Web als Handlungsraum, beziehungsmanagement)
  • 10:39 AM: TL Das Netz wird zum digitalen Handlungraum, in dem man versucht Beziehungsmanagement und Reputationsmanagement aufzubauen.
  • 10:40 AM: TL www.cluetrain.de
  • 10:40 AM: TL Parameter, die für Online-Kommunikation analysiert werden müssen: Gesellschaft, Umwelt, Organisation, Personen, Technik
  • 10:41 AM: TL Die Schnittstelle zwischen Umwelt und Organisation ist entscheidend.
  • 10:44 AM: TL Rolle der PR-Forschung: Potenzialanalyse und Orientierung bieten. Mehr über Netzwerkanalyse lernen, Feldforschung (ethnographie des Internets), Aktionsforschung
  • 10:45 AM: TL Und schließlich Messbarkeit: Wie misst man Online-Reputation?
  • 10:46 AM: TL PR-Ausbildung muss sich auch anpassen: Frontal-Lehre ergänzen um Vernetztes Lernen im Hörsaal und den Umwelten. (Anm. des Autors: Die #ZOPR Tagung ist ein Projekt der Studenten)
  • 10:46 AM: TL Didaktische Methode: “Kollektivismus” (wenn wir das an der Uni gehabt hätten… hach…)
  • 10:47 AM: TL Ausblick: Location enabled mobile internet wird Lokalisierte Nachrichten bringen. PR muss sich darauf einstellen.
  • 10:47 AM: TL Social Networks überall: SocialNetwork-Ergebnisse in der Suche bei Google. Soziale Bewertung von ergebnissen
  • 10:48 AM: TL Online-PR kann ein Treiber des Kulturwandels in den Unternehmen sein. Verbindungen zu Innovations und Wissenmanagement. Neues Berufsbild: Social Media Manager (bsp Scott Monty, Ford)
  • 10:48 AM: TL Ende des Vortrags von Hr. Pleil. Jetzt fragen per Twitter.

II. Thomas W. Frick: “Die ungeschriebenen Gesetze in den Social Networks”

  • 10:50 AM: TL Gleich: Thomas W. Frick “Die ungeschriebenen Gesetze in den Social Networks”
  • 10:55 AM: TL Es geht weiter mit Thomas Frick zu Social Networks
  • 10:58 AM: TL Thomas Frick “droht” mit verwirrenden Erkenntnissen
  • 10:59 AM: TL Bis jetzt nur Eigenlob “Erfolgsstrategien für unsere Kunden” blabla
  • 11:01 AM: TL Herr Frick vernetzt den Odenwald und ist stolz drauf.
  • 11:02 AM: TL Auf die 1000 Mitglieder ist er nicht stolz, sondern auf die 500 die bei Real-Life-Stammtischen persönlich aufgeschlagen sind.
  • 11:04 AM: TL Falls ich nicht tippe, liegt das daran, dass es nicht spannend ist. So wie im Moment. Herr Frick erzählt aus seinem Leben…
  • 11:05 AM: TL Herr Frick stellt Netzwerke im echten Leben (z.B. Kaninchenzüchterverein) den technischen Netzwerken gegenüber. Es geht mehr um Definitorisches.
  • 11:08 AM: TL Statt Vortragswiedergabe (lohnt gerade nicht): Greenpeace twittert und Twitpict mobil von einer Aktion in der Schweiz
  • 11:09 AM: TL Hr. Frick typisiert private und business Social Networks. Erkenntniswert im Moment gering. Keine Spur von den “ungeschriebenen Gesetzen”, die sein Vortragstitel ankündigte.
  • 11:12 AM: TL Liebe Leser ich bin hocherfreut, dass ihr so zahlreich hier seid! Noch nie soviel Traffic gleichzeitig auf meinem Blog gehabt. Habt ihr Fragen an Hr. Frick?
  • 11:13 AM: TL Ich würde ja gern neues berichten, aber der Vortragende spricht gerade über den Urschleim des Socialnetworking (Fakeprofile, Zeitfresser, soziale Verarmung….)
  • 11:14 AM: TL Chancen von SocNets: Gezielte Kontaktaufnahme, PR mit kleinem Budget (wenn er wüsste!), aktueller Informationsaustausch/Meinungsbildung, emotionale Verbindungen schaffen, interaktive Kontaktpflege, Unternehmensnetzwerk ausbauen.
  • 11:14 AM: TL Soviel zum Thema Bullshit Bingo. Sorry, bin ich grad zynisch?!
  • 11:15 AM: m_muehlhauser kaum ;-)
  • 11:15 AM: medienkompakt Ich bin auf Uwe Knaus von Daimler gespannt. 12:35, oder?
  • 11:15 AM: arne war das eben eine studie von 2002?!?
  • 11:15 AM: TL ah, Kommentare. sorry, hab ich nicht gleich gesehen.
  • 11:16 AM: TL Hr. Frick hält Online-PR für gut kombinierbar mit Print-Medien. Beispiele an der Wand: “Schwarzwald-Baar-Kreis” clipping mit Hr. Frick und Sohn auf dem Foto.
  • 11:17 AM: medienkompakt Schade, dass ich nicht vor Ort sein kann. Von daher freue mich sehr über diesen Service hier
  • 11:18 AM: TL Schon mal ne Vorankündigung für nachher: ca. 11.50 Uhr: Volker Gassner von Greenpeace “Online-Strategie von Greenpeace” (das sollte interessanter werden)
  • 11:19 AM: TL OK, eine Erkenntnis aus dem Vortrag: Es gibt lokale Social Networks für die Regionen Schwaben, Bayern, Odenwald.
  • 11:23 AM: TL So. das wars. Kleine Pause. Bis gleich.
  • 11:23 AM: intasiti Über welchen Anbieter laufen diese Netzwerke?
  • 11:24 AM: TL @intasiti das wurde leider nicht erwähnt
  • 11:50 AM: Claudia Zum letzten Vortrag: Was erwartest Du wenn Verkäufer etwas von SocialMedia erzählen? ;)

III. Volker Gaßner: “Online-Strategie von Greenpeace”

  • 11:51 AM: TL So. Vielen Dank für’s warten. Gleich geht’s weiter.
  • 11:51 AM: TL Jetzt sogar mit Steckdose.
  • 11:53 AM: TL Jetzt: Volker Gassner, Greenpeace über die Online-Strategie von Greenpeace. (xing link)
  • 11:55 AM: TL Zur Fragerunde am Ende nehme ich gern eure Fragen entgegen und reiche Sie an Volker weiter.
  • 11:57 AM: TL Ganz aktuell: Greenpeace schickt Bilder per Twitter von einer Aktion in der Schweiz:
  • 11:57 AM: TL Es geht los. Volker: Greenpeace sucht einen Kommunikationschef!
  • 11:58 AM: TL Bonmot eines Konferenzteilnehmers zu Volker: “Oh, Greenpeace. Ein Krisenauslöser!”
  • 11:59 AM: TL Ursprung der Internetstrategie 2007, Community für die Unterstützer
  • 12:00 PM: TL Annahme: “Wenn man in die neuen Medien geht, hat man einen Kontrollverlust”.
  • 12:00 PM: TL Feedback im Rahmen eines Bloggertreffens geholt. Film zur Veranstaltung wird gezeigt.
  • 12:02 PM: TL Onlinestrategie verfolgt 3 Ziele: Information/Wissen, Action/Empowerment, Identität/Image
  • 12:03 PM: TL Oh, eine Weltpremiere gibt’s gleich zu sehen.
  • 12:04 PM: TL greenpeace.de ist auf News fokussiert. Aktionen/Empowerment läuft über Blogs.
  • 12:05 PM: TL Kampagnenblogs zb. “Riesen der Meere”
  • 12:06 PM: TL Beispiel Aktionsblog zur Cebit: Bloggen über einige Wochen zum Thema IT-Branche und Umwelt. Erkenntnis: “kampagnenblogs funktionieren”
  • 12:07 PM: TL These: Kontrollverlust ist kein Online-Phänomen
  • 12:08 PM: TL Auch außerhalb von Blogs gibt es Kontrollverlust. Beispiel: Anruf bei Greenpeace, kaum verständlich, klingt aber böse. Höre worte wie “Klapsmühle”
  • 12:09 PM: TL OK, Volker gibt die bösen wörter wieder. sehr gemein
  • 12:09 PM: TL Zwischendurchlink: Vortrag von Thomas Pleil als Slides:
  • 12:10 PM: TL Neues Thema Greenpeace-TV. (kürze jetzt mal mit GP ab)
  • 12:11 PM: TL eigene Formate (Dokus, News, Stories) emotionaler, kürzer. Personalisierung durch Vorstellung der Unterstützer.
  • 12:11 PM: TL (Frank Hamm versucht gerade einen Livestream aufzusetzen. Ich sag bescheid, wenn’s klappt.)
  • 12:12 PM: TL Ziele online: jüngere Zielgruppen ansprechen, web-community emotional ansprechen.
  • 12:13 PM: TL
  • 12:14 PM: TL oh, gleich mit embedding das beispiel. hübsch
  • 12:14 PM: TL der spot wurde als antwort auf eine Daimler-Kampagne gedreht
  • 12:15 PM: TL Da isse: die Weltpremiere: Greenpeace TV
  • 12:15 PM: TL oder kommt die jetzt noch bin verwirrt.
  • 12:16 PM: TL Next: Greenaction.de – Offene Community für Unterstützer und Freunde
  • 12:17 PM: TL Ah, DAS ist die Weltpremiere. Aktivisten und Freunde binden, Aktionen schnell viral ausspielen an eine interessierte COmmunity.
  • 12:18 PM: TL Motto: Direkter Zugang zu den Stakeholdern, statt drauf warten, dass die Stakeholder Sachen online finden.
  • 12:23 PM: TL greenaction.de wird mit Facebook, Twitter, Youtube vernetzt sein. Im Idealfall mach
    en die Nutzer den ganzen “Kreislauf” mit und landen dann wieder bei greenaction.de
  • 12:23 PM: TL so. WLAN ist wieder da
  • 12:24 PM: TL die Vattenfallaktion machte ordentlich die Runde. starkes Bild: Grüner Mann läuft durch Vattenfalls kleine Orange-Männchen
  • 12:24 PM: TL Facebook-Hijacking der Vattenfall Klimaaktion seite mit Greenpeace Videos
  • 12:26 PM: TL Die deutsche GP Aktion und ihre Medienresonanz schwappte nach Schweden und wurde dort berichtet. (Vattenfall ist schwedisch)
  • 12:26 PM: TL Ergebnis der Aktion: Coverage in Taz, Bild, Berliner Morgenpost, 60 deutsche Blogs, 15 schwedische Blogs und reichlich Twitterfollower
  • 12:27 PM: TL Die Abschlussbotschaft: Communities sind Kampagnentauglich! Einladung volker.gassner@greenpeace.de Mail für einen Vorabzugang zur Community.
  • 12:27 PM: TL Das wars. Eure Fragen bitte!
  • 12:28 PM: TL Greenaction ist auch ein Weg Freunde zu binden, ohne das sie gleich mitglied werden müssen. Jeder kann eine eigene Kampagne einstellen. Lokaler Aktivismus!
  • 12:28 PM: TL Ein Herr von BASF fragt: wo ist die Schmerzgrenze beim Kontrollverlust?
  • 12:29 PM: TL weiterführend: was wäre, wenn die Greenpeace-Aktionen hijacked werden?
  • 12:30 PM: TL Volker: Daimler-Reaktion mit Greenpeace-Boot (24 l auf 100 Minuten) war so ein fall.
  • 12:30 PM: TL Schmerzgrenze: Wir wollen das alles professionell machen, also bleiben wir auch fair.
  • 12:31 PM: TL Frage: “Ihr seid doch die guten. Warum habt ihr Angst vor Kontrollverlust?”
  • 12:31 PM: TL Volker: hatten wir vielleicht mal. heute nicht mehr, weil wir wissen, wie man Kontrollverlust gezielt für Kampagnen nutzen kann.
  • 12:33 PM: TL @csommer twittert gerade, Greenaction.de ist noch nicht öffentlich. aber wir sind ja zur Preview eingeladen ;-)
  • 12:35 PM: TL Volker: Kommunikation muss fair sein. Dann ist an einem harten Schlagabtausch nichts auszusetzen.
  • 12:36 PM: TL Lauter Industriefragen: BASF, Lufthansa, Daimler…alle sind schissig ;-)
  • 12:36 PM: TL Greenpeace denkt in Kampagnen. Jede hat ein Budget, das außerhalb des regulären Kommunikationsbudgets läuft.
  • 12:37 PM: TL Ende der Session. Jetzt die Battle-Session: Uwe Knaus von Daimler

IV. Uwe Knaus: “Blogging im Konzern: Ängste und Gründe, es trotzdem zu tun”


  • 12:38 PM: TL Jetzt Uwe Knaus vom Daimler Blog – Manager Web Communications – Titel: Bloggen im Konzern – Ängste und Gründe es trotzdem zu tun.
  • 12:40 PM: TL Bedenken und Ängste gegenüber Bloggen: One Voice Policy untergraben, Kommunikationshohheit geht verloren, Was bring das?, Wo ist die Relevanz in Bezug zum eigenen Geschäft? Wer soll’s denn machen? Neue Prozesse?! “Auf der Homepage steht doch alles.”
  • 12:42 PM: TL Zum Start: “es gibt viele Mauern abzubauen”
  • 12:43 PM: TL Gründe für Corporate Blogging: weniger Zeitungsleser, eigener Publikationskanal, Journalist als Gatekeeper entfällt, Dialog statt Monolog…
  • 12:46 PM: TL Frank Hamm hat jetzt den Livestream in aktion
  • 12:47 PM: TL Info: Greenaction.de von Greenpeace twittert schonmal unter @greenaction
  • 12:48 PM: TL Uwe Knaus: Es gab sogar schon Bewerbungen über das Blog, weil ein bestimmtes Thema dort vorgestellt wurde.
  • 12:48 PM: TL Mitarbeiter werden zu “Botschaftern im Netz”
  • 12:48 PM: medienkompakt aus unserem Firmennetzwerk geht Franks Stream leider nicht. Dann lese ich hier mit
  • 12:50 PM: TL Vier Säulen der Online-Kommunikation 1. Dialog 2. Authentizität 3. Transparenz 4. Geschwindigkeit
  • 12:50 PM: TL Ein Corporate Blog wird aber nie so schnell sein wie ein individueller Blogger. Wir müssen nicht auf Tempo setzen. Dafür ist auch Microblogging besser geeignet.
  • 12:51 PM: TL Lacher im Raum: Gerade auf einem Slide Imbiss “der Kleine Ochs’nbrater” Tweet dazu: Ist das BMW?
  • 12:53 PM: TL Mensch. jetzt sind se alle zum Stream abgewandert. :D
  • 12:53 PM: TL Uwe Knaus: “man muss die dinge einfach mal ausprobieren um zu verstehen, wofür sie gut sind.”
  • 12:54 PM: TL Was braucht man für’s Corporate Blog? Dialogbereitschaft von Unternehmen und Lesern (Persilblog funktioniert da nicht so gut)
  • 12:54 PM: TL Geschichten sind wichtig. Die Persönlichkeit der Autoren muss rüberkommen.
  • 12:55 PM: TL ganz wichtig auch: Commitment vom Management . Top-down aber auch bottom-up
  • 12:56 PM: TL Buchempfehlung: Enterprise 2.0 (soeren stamer, willms buhse)
  • 12:56 PM: medienkompakt nein, ich bin noch hier. Firmennetzwerk lässt streamen nicht zu ;-(
  • 12:56 PM: TL @medienkompakt war auch mehr spaß. sind weniger als vorhin bei greenpeace. aber schön dass ihr hier seid!
  • 12:57 PM: TL Kommentar-Policy: jeder der kommentiert muss auf den Beitrag bezug nehmen. mehrwert ist gut. off-topic nicht
  • 12:57 PM: TL Der Betriebsrat muss auch eingebunden werden. Denn Corporate Blogging -Zeit ist Arbeitszeit.
  • 12:59 PM: TL Einführungsstrategie: Ein ordentliches Announcement mit Key-Bloggern wie Klaus Eck muss schon sein. Alles andere ergibt sich daraus. Und über die Zeit wird gelernt und angepasst.
  • 1:00 PM: TL Ziele des Daimlerblogs: Einblicke geben, Blick hinter die Kulissen, Transparenz herstellen, in Dialog treten. “Daimler bekommt durch die bloggenden Mitarbeiter ein Gesicht” bzw. mehr als den Vorstandschef
  • 1:01 PM: TL Lessons learned: Positive Berichterstattung (PR-Effekt), 40.000 Unique Visitors, von 1500 kommentaren nur 4 gelöscht!,
  • 1:01 PM: TL Google Relevanz: Begriffe zusammen mit Daimler z.b. “Daimler Mitarbeiter” auf No 1 oder 2
  • 1:02 PM: TL Langzeitgedächtnis des Blogs: Beispiel “Kurzarbeit” in der Tagespresse für 2 Tage max. Im Blog per Google immer auffindbar.
  • 1:03 PM: TL Bloggende Mitarbeiter treten auch außerhalb des Blogs in Dialog mit anderen Bloggern.
  • 1:04 PM: TL Learning: Präsenz in Social Media erhöht den Share-of-Voice, bzw. die Wahrnehmung beim Käufer. Großer Effekt, besser als zusätzliche Werbeausgaben.
  • 1:05 PM: TL In Deutschland nur 2 DAX30 Blogs
  • 1:05 PM: TL uas.
  • 1:05 PM: TL Aus. Fertig.
  • 1:05 PM: TL Fragen?
  • 1:06 PM: TL Jetzt wieder kleine Pause. Um 14:00 geht’s weiter mit Marting Goldmann “Gatekeeper Suchmaschine”
  • 1:06 PM: TL Frage von Stefan Gotthardt, ENX: Wie nehmen Sie ihren Bloggern die Angst, persönliches ins netz zu stellen.
  • 1:06 PM: Timo Jemand hat getwittert: 60% der Leser des Daimlerblogs sind Mitarbeiter?!? hab ich nicht mitgegkriegt, stimmt das?
  • 1:07 PM: TL Keine Zensur im Daimlerblog. Blogging Policy wird aber erklärt
  • 1:07 PM: TL Keine Überprüfung der Mitarbeiter!
  • 1:08 PM: TL Frage: Wie kann man mit Sprachen und Regionen umgehen?
  • 1:08 PM: TL Knaus: Wenn man in Deutschland klar kommt, geht’s überall. ;-) Es geht vor allem um lokale Inhalte. Verschiedene Länder haben gefragt. Der Rat: Macht ein eigenes Blog!
  • 1:10 PM: TL Mitarbeiterblogs sind am glaubwürdigsten. Deshalb bewusst Entscheidung dafür (statt z.B. für ein CEO-Blog)
  • 1:13 PM: TL @timo aktuell läuft eine Umfrage zur leserschaft . Google analytics sagt, gute 50% sind interne IP adressen. der anteil ist stark gestiegen
  • 1:14 PM: TL Interesse der Mitarbeiter an den Geschehnissen an anderen Standorten ist groß. Stagniert jetzt aber.
  • 1:15 PM: TL Frage zum Worstcase: Was passiert, wenn Daimler Leute entlassen muss?
  • 1:15 PM: TL Uwe Knaus: Kommentare haben 100% Bestand, wenn sie nicht gegen die Richtlinien verstoßen. – Natürlich schwieriges Thema.
  • 1:18 PM: TL Bislang wurden nur 2 Beiträge der Mitarbeiter im Gespräch “entschärft” oder gecancelt, weil sie nicht policy-konform waren. Meist sind das rein private Dinge, die nicht zum Konzern passen
  • 1:18 PM: TL Ende für jetzt. Bis 14 Uhr!

V. Martin Goldmann: “”Gatekeeper Suchmaschine”


  • 2:07 PM: TL Zurück im Hörsaal. Sehr Oldschool.
  • 2:08 PM: TL Martin Goldmann spricht zu “Gatekeeper Suchmaschine” – Search Engie Optimierung
  • 2:10 PM: TL Begriffserklärung: Was ist SEO? Zwei Möglichkeiten. “Onsite-Optimierung” (Technisch) – “Offsite-Optimierung” (Verlinkung von Extern)
  • 2:11 PM: TL Googles Faktoren: Pagerank, Popularität bei Nutzern (Klicks/Suchen), Sauberkeit und Originalität der Seiten
  • 2:12 PM: TL Martin Goldmann (MG) wirft eine verwirrende Formel an die Wand. Die Pagerank-Formel.
  • 2:15 PM: TL Grundlagen der Optimierung: “Sauberer Code”, Tags (title, head, meta etc.) korrekt verwenden
  • 2:18 PM: TL Tip 1: Einzigartiger Titel der Seite / Tip 2: Headline-Tags H1-4 ordnen die Wichtigkeit von Texten ein / Tip 3: description-Tag enthält die “Anreißer”information zur Seite, die in den Ergebnisen angezeigt wird.
  • 2:21 PM: TL Tip 4: “Optimiert schreiben” Das wichtigste zuerst, synonyme verwenden, links richtig benennen, eigene Inhalte sinnvoll verlinken, Bilder beschreiben
  • 2:22 PM: TL (zu SEO-optimiertem Schreiben gibt’s nachher noch einen Workshop
  • 2:29 PM: TL Jetzt typische Fehler und Probleme: Verstecken von Inhalten hinter Javascript und Flash, doppelter Content, Session-IDs
  • 2:30 PM: TL Knackiges Fazit: SEO ist keine Zauberei, sondern konsequente Arbeit. Was nicht online ist, kann nicht gefundden werden. Aktualität ist der Schlüssel.
  • 2:36 PM: TL Hier noch ein Link von Google selbst zum Thema “duplicate content”. So schlimm ist es wohl nicht mehr

VI. Michaela Hudi: “Der Newsletter im Web 2.0″


  • 2:39 PM: TL Nächster Vortrag: Michaela Hudi “Der Newsletter im Web 2.0″ Sie ist Absolventin des Studiengangs Online Journalistin hier in Darmstadt und jetzt bei IBM Deutschland.
  • 2:41 PM: TL Michaela spricht über ihre Diplomarbeit (nicht im auftrag von IBM)
  • 2:42 PM: TL Wir erwarten gespannt die Hudi’schen Kriterien für gute Newsletter.
  • 2:44 PM: TL Doubleclick: 85% der deutschen Internetnutzer haben einen Newsletter abonniert. (ich könnte meine nicht auflisten)
  • 2:44 PM: TL Immerhin 72% lesen ihre Newsletter auch . oder überfliegen sie zumindest
  • 2:48 PM: TL Erfolgskriterien: Anmeldung prominent platzieren, nicht mehr Daten als nötig abgreifen (nur email wäre ausreichend), Hinweis auf Verwendung der Daten, Archiv mit Beispielen anbieten, Double-opt-in!, Auswahl zwischen HTML und Text.
  • 2:49 PM: TL (würde noch ergänzen: nicht einfach unverlangt zusenden nur weil eine emailadresse online zu finden ist.)
  • 2:50 PM: TL Michaela H(o)udi(ni) verzaubert das Publikum. Es ist ganz still hier. Erstaunlich bei dem Thema.
  • 2:52 PM: TL Mehr Tipps: Mehrwert durch exklusive Informationen, Impressum, Feedback/Kontaktdaten, Möglichkeit zum Weiterleiten, Abmeldungsfunktion!
  • 2:53 PM: TL Der Vortrag von Uwe Knaus (Daimler) ist schon online bei Slideshare:
  • 2:55 PM: TL Benchmark-Analyse von Michaela Houdini: 1. Audi: Kein Double-opt-in!, Versand nachts. 2. BMW: Zuviele persönliche Daten, schlechte Betreffzeile (Spamgefahr), schlechter Versandzeitpunkt
  • 2:57 PM: TL 3. Daimler: PR/IR Newsletter. Schlechte Platzierung der Anmeldungsmaske, keine Datenschutzbestimmunge, Content: Pressemeldung 1:1
  • 2:57 PM: TL Das waren die Mängel, weil man draus lernen kann.
  • 2:58 PM: TL Fazit des Benchmarks: Daimler kann einpacken. Aber die brauchen auch keinen Newsletter. Haben ja ein Blog :)
  • 3:00 PM: TL Zitate von PR Profis: die halten newsletter weiter für ein gutes instrument. gut machen muss man’s halt.
  • 3:00 PM: TL Nico Zorn meint: Beim Endkunden ist RSS noch nicht angekommen. Deshalb bleibt Email weiter relevant.
  • 3:02 PM: TL Zweinullige Techniken, wie XING-Gruppennewsletter haben Potenzial, taugen aber noch nicht als alleininstrument
  • 3:06 PM: TL Meine Anmerkung: Es gibt branchen wie z.B. Banken, die nichtmal HTML-Emails durch die Firewall lassen. Man muss also genau schauen, wen man adressieren möchte. Bei Banken hilft oft nur PDF, so komisch das ist…
  • 3:10 PM: TL Gleich ist wieder Pause und dann die Workshops. Aus welchem soll ich Livebloggen? Themen zur Auswahl: SEO Schreiben um gefunden zu werden / Twitter / RSS / Online PR im Social Webc
  • 3:13 PM: TL Tipp aus dem Publikum: Auf die Webanalyse schauen, wann ein Peak auf der Website ist. Dann den Newsletter rausschicken. Anmeldungen gingen hoch.
  • 3:14 PM: TL so. um 15.30 gehts weiter aus dem Workshop

VII. Workshop mit Charly Kahle: “SEO – Schreiben um gefunden zu werden”


  • 3:31 PM: TL Weiter geht’s. Workshop Schreiben für die Suchmaschine.
  • 3:31 PM: Karen Für welchen Workshop hast du dich entschieden?
  • 3:33 PM: TL Charly Kahle von cocomore, Redaktionsdienstleister erzählt aus dem Nähkästchen
  • 3:33 PM: TL Beispiel ellviva.de – Frauenportal, das von cocomore redaktionell betreut wird.
  • 3:34 PM: TL www.ellviva.de
  • 3:34 PM: TL In Frankreich hat’s gofeminin.fr geschafft, nur mit SEO und Content ein großes Publikum zu erschreiben.
  • 3:35 PM: TL Was muss “Suchmaschinenschreiben” leisten?
  • 3:35 PM: TL Der Inhalt muss ein Interesse bedienen.
  • 3:39 PM: TL Beispiel Ratgeberthemen: “Mutmacher-Einstiege” erhöhen Klickraten. “How-to”-Angebote und “sprechende Links” = der Nutzer muss sehen, was sich hinter dem Link verbirgt.
  • 3:40 PM: TL Auf mehrere Seiten aufgeteilte Artikel sollten von der Startseite aus verlinkt sein. Also jeder Teil direkt vom Start erreichbar sein.
  • 3:42 PM: TL Deutlicher gesagt: Kapitel-Titel im Artikeleinstieg verlinken.
  • 3:46 PM: TL Maschinelle Link-Erzeugung funktioniert nicht mehr so gut wie noch vor 1.5 Jahren. Redaktionell gepflegte Links (“sprechende Links”) sind besser dran.
  • 3:49 PM: TL Im Redaktionssystem (hier Drupal) ist der SEO Kernbegriff definiert. Der Begriff erscheint im Text mehrfach und weit vorne im Text. Wiederholung z.B. auch in H1 Überschriften, in Teasertexten, etc.
  • 3:51 PM: TL Kernbegriffe in Headlines schränken die kreative Freiheit beim Schreiben ein. Beispiel: “Schatz, heute nicht.” als Headline für einen Migräne-Artikel ist besser aber weniger SEOptimal als “Migräne: Schatz, heute nicht.”
  • 3:53 PM: TL Drupal bietet auch Sub-Begriffe, die dann automatisiert Teaser, Headlines, Infokästen, etc. mit diesen Begriffen bestücken.
  • 3:53 PM: TL Erläutert wird gerade an diesem Artikel.
  • 3:55 PM: TL Hintergrund: Cocomore hat Drupal für eigene Zwecke weiterentwickelt. Die eben erwähnten FUnktionen hat Drupal nicht out of the box.
  • 3:59 PM: TL Gute Frage aus dem Publikum: gibt’s separate SEO redakteure, die sich um die Begriff kümmern? Antwort: Teilweise ja, es gibt welche, die gut drin sind im Thema und die Sub-Begriffe.
  • 3:59 PM: TL Trotz aller Begriffsschnitzerei: Das Thema steht immernoch an erster Stelle.
  • 4:01 PM: TL Die Redaktion bekommt auch Rückmeldung, welche Begriffe bei Google populär sind. Hilft bei der Auswahl von Schlüsselwörtern für die Artikel.
  • 4:05 PM: TL (Notiz am Rande: Jetzt wissen wir auch, weshalb @off_the_record einen Twitter-Workshop hält. Motivation Followerfischen.)
  • 4:06 PM: TL Hier ist der Beleg:
  • 4:07 PM: TL Frage mich gerade, ob diese Kernworttipps überhaupt verallgemeinerbar sind. Ist ja schließlich ein selbstgebautes Drupal-System.
  • 4:08 PM: TL Weitere Parameter im System: Meta-Beschreibung, Keywords, also eher die klassischen SEO-Techniken. Auch diese müssen manuell vom Redakteur eingegeben werden. (mühsam)
  • 4:10 PM: TL Jetzt geht Herr Kahle noch die anderen Features und Parameter im Redaktionssystem durch. Nicht so spannend, weil nicht verallgemeinerbar.
  • 4:15 PM: TL Frage: Was hilft denn jetzt wirklich gut? CKahle: Sooo genau weiß man das bei Google ja nie genau. (aha. sehr erhellend. :-/ )
  • 4:15 PM: TL Jetzt sind wir doch wieder bei Google Voodoo. Hm.
  • 4:22 PM: TL Mensch. Der Mehrwert dieser Session neigt sich gerade dem Nullpunkt entgegen. Außer Keywords nix gelernt. Bis später zum Abschlusspanel um 16.55.
  • 4:23 PM: TL Bis dahin bitte diesen Beitrag lesen und “kümmern.” Stichwort Hilfe und Menschlichkeit.

VII. Dr. Jan-Hinrik Schmidt: “Öffentlichkeit im Wandel: Das bring das Netz!”


  • 5:03 PM: TL Los geht’s mit dem letzten Vortrag beim #ZOPR
  • 5:04 PM: TL Dr. Jan Schmidt: Öffentlichkeit im Wandel – Das bringt das Netz
  • 5:05 PM: TL Jan Schmidt ist researcher am HansBredowInstitut
  • 5:07 PM: TL Was geschieht? Diagnosen. Literaturtipps. Yochai Benker: The wealth of networks // Axel Bruns : Produsage, und // Henry Jenkins: Convergence Culture/Participatory Culture.
  • 5:08 PM: TL Im Web 2.0 sinken die Hürden für onlinebasiertes Identitätsmanagement. Man kann selbst beeinflussen, wie man dasteht.
  • 5:08 PM: TL Außerdem kann man Beziehungen anders pflegen als früher.
  • 5:09 PM: TL Dritter Bereich der Veränderung: Informationsmanagement (bewertung, verbreitung, filter, teilen)
  • 5:10 PM: TL Jetzt gibts Trends!
  • 5:11 PM: TL Trend 1: Sichtbarkeit in und durch Soziale Netzwerke – bsp. Visit-Zahlen von StudiVZ etc. // Leitfrage: Warum machen Menschen das? Sich in Social Networks präsentieren….
  • 5:13 PM: TL Motive für die Nutzung: “Social Network Barometer” von Psychonomics
  • 5:13 PM: TL Der Reiz des Web 2.0: “persönliche Öffentlichkeiten” unter Verwendung der echten Identität
  • 5:16 PM: TL Aktives Informationsmanagement: nicht-institutionalisierte Öffentlichkeiten (in der Produktion von Inhalten) // Gatekeeping wird zunehmens auch von Laien und/oder Software erledigt.
  • 5:18 PM: TL Auch Bloggen wird als “persönliche Öffentlichkeit” kategorisiert. Nutzer teilen für sie relevante Dinge mit anderen, die es auch relevant finden. // Bsp. auch Digg,
  • 5:20 PM: TL Dennoch: klassische Massenmedien spielen weiter eine Rolle, denn bei Bewertungsplattformen wie Digg tauchen zu einem hohen Prozentsatz klassische Nachrichtenseiten auf. (das zeigt z.B. auch die “leitmedien”liste von rivva.de)
  • 5:21 PM: TL Persönliche Öffentlichkeiten entstehen dort, wo Nutzer Erlebnisse, Gedanken, Erfahrungen etc. teilen. Größe und Struktur variiert je nach Publikum.
  • 5:22 PM: TL Manche Persönliche Öffentlichkeiten sind sehr stabil (social networks), andere eher flüchtig (twitter).
  • 5:22 PM: TL Die meisten Nutzer sind Produzenten und Rezipienten gleichzeitig. Twitter bietet “ambient awareness” Bewusstsein dafür, was gerade los ist im persönlichen Netzwerk.
  • 5:24 PM: TL Dritter Aspekt: Raum. Rollen in Bezug zum Ort entscheidet über “privat” oder “öffentlich” bzw. “beruflich”. Beispiel: Bei Facebook privat, bei XING beruflich.
  • 5:24 PM: TL Aggregatoren wie Friendfeed reißen diese Grenzen ein.
  • 5:27 PM: TL Problem: Kollidierende Kontexte: Spezifische Eigenschaften der SocNets erschweren die Grenzziehung.
  • 5:28 PM: TL Probleme: 1. Persistenz – Online bleibt alles 2. Durchsuchbar. 3. Replizierbar (Fotos!) 4. Unsichtbares Publikum.
  • 5:29 PM: TL Im “echten Leben” stellen sich diese Probleme nicht. Online können sie zu Rollenkonflikten führen. Prakt. Beispiel: Personaler schauen bei StudiVZ.
  • 5:31 PM: TL Hier sind die Slides von Jan Schmidt:
  • 5:32 PM: TL JS zeigt beispiele von Auftritten derselben person bei XING und StudiVZ. man ahnt was kommt. :) (die leute wurden vorher gefragt)
  • 5:32 PM: TL Und schon das Fazit:
  • 5:32 PM: TL 1. Soziale Beziehungen pflegen – “persönliche Öffentlichkeit”
  • 5:33 PM: TL 2. Eigenes Identitätsmanagement online schaffen. (dazu auch Klaus Ecks Buch “Karrierefalle Internet”)
  • 5:34 PM: TL Aktueller Stand der Entwicklung: Wir verständigen uns derzeit erst über die Routinen, Konventionen und Erwartungen im Umgang mit persönlichen Öffentlichkeiten.
  • 5:34 PM: TL Voila. Das wars.
  • 5:34 PM: TL Jetzt noch Fragen.
  • 5:35 PM: TL Frage: Gibt es nicht eine Art Verpflichtung mitzumachen. Antwort: Ja, es gibt einen Gruppendruck, besonders bei Schülern/Studenten. Unternehmen müssen nicht, sollten aber sich damit auseinandersetzen.
  • 5:36 PM: TL Frage: Ist Privacy Management mit bewusster PR gleich zu setzen. Antwort: Ja, schon. Seine Privacy steuert man in jedem Kontext. Insofern betreibt man Reputationsmanagement.
  • 5:38 PM: TL Wir lernen von einer Dozentin: Studenten Twittern im Seminar. Böse Studenten!
  • 5:39 PM: TL Die Gesellschaft gewöhnt sich mit der Zeit an bestimmte verhaltensweisen. Bsp. Handytelefonat laut in der Bahn.
  • 5:39 PM: TL Ist zwar noch unhöflich, aber man überhört es halt…
  • 5:42 PM: TL Für die Soziologen wird’s eine spannende Zeit, da sich durch Online-Präsenz die Normen verschieben.
  • 5:44 PM: TL Damit schließe ich diesen Liveblog von der “Zukunft Online PR”. Ein großes Kompliment an die Studierenden, die das hier auf die Beine gestellt haben. Weiterführende Infos hier:
  • 5:44 PM: TL Danke für’s mitlesen. Good night, and good google.
  • 5:45 PM: TL Achja, zum Nachlesen gibt’s alles später unter – Tschüß!