Tapio Liller
über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »Ein Gericht in UK hat einem klagenden Ex-Arbeitgeber Recht gegeben, von seinem Ex-Mitarbeiter die Aufgabe seines LinkedIn-Profils zu verlangen und nach der Kündigung gepflegte Geschäftsbeziehungen zu diesen Kontakten offenzulegen. Begründet wurde das Urteil mit dem Arbeitsvertrag, der Geschäftskontakte als vertraulich einstuft und eine Verwendung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verbietet. (Auf Deutsch auch hier.)
Vertragsrechtlich mag das richtig und korrekt entschieden sein, dafür bin ich kein Jurist. Die Implikationen dieses Urteils für die Verwendung von Social Networks für berufliche Zwecke und darüber hinaus sind leider nicht ganz so einfach geklärt. Da poppen gleich eine ganze Reihe Fragen auf:
..und zu guter Letzt wird sich ja kein Unternehmen wehren, wenn ein neuer Mitarbeiter wertvolle Kontakte aus seinen früheren Jobs mitbringt. Gerade im Agenturgeschäft und im Vertrieb ist das oft ein wichtiger Grund, einen Mitarbeiter einzustellen. “It’s a people business!”
Dieses Beispiel zeigt, dass Social Networking im Geschäft sehr viel weitgehendere Konsequenzen haben kann, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Eine Auseinandersetzung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Juristen (gerade von Anwälten, die bei Arbeitsverträgen beraten) mit den Vor- und Nachteilen von “old school” Klauseln kann nicht schaden.
Sind Juristen hier?
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Nachtrag: Bin auf die Story gestoßen via Tweet von @gigold. Danke!
Diese Szene, Branche, Industrie, oder wasauchimmer ist schon erstaunlich. Nachdem ich einige Jahre beruflich sehr B2B-lastig PR gemacht habe, prasseln seit meinem Wechsel auf die „Digital Media“-Seite vor gut einem halben Jahr so viele Eindrücke auf mich ein, dass ich gar nicht weiß, wo das alles vorher war. Beispiel Next08 . Ich habe eben auf der Bahnfahrt zurück von Hamburg die gesammelten Visitenkarten gesichtet und bin auf über 30 gekommen. Darunter natürlich ein paar Journalisten, man sagt eben Hallo. Aber vor allem ein ganzer Haufen von Leuten, mit denen man eben gesprochen hat, weil sie gerade neben einem saßen oder an der Bar oder am Buffet anstanden.
Die Next08 war ein einziger brummender, zischender, rauchender, dampfender Kontakthof für Menschen, für die Kontakte mit das wichtigste sind. Große Neugier nach Neuem, gepaart mit einer unkomplizierten, duzenden Offenheit für jeden, der eben grade in der Nähe war. Das ist eine Eigenschaft, die ich in den B2B-jahren auf Events wie der CeBIT nie kennengelernt habe.
Angenehmer Nebeneffekt des Next08-Besuchs: mehrere Interessenten für unsere Agenturarbeit, ohne dass ich groß „verkaufend“ unterwegs gewesen wäre. Ja, und natürlich ein Einblick in Kosmars Tanzstil, aber das ist eine andere Geschichte…
Update : Natürlich gab’s auch Vorträge, Panels, Startup-Präsentationen und eine Party (mit einem sehr lustigen "Live-Chat"-Projekt ), die letztlich von der zusehends genervten Security nach 2 Uhr immer schneller zusammengeschrumpft wurde, aber darüber haben Thomas Knüwer , Felix , Nico , Julius Endert , und CDV! schon reichlich geschrieben.