Tapio Liller
über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.
Zu Oseon »Today is Earth Day, and the company whose self-proclaimed motto is “Don’t be evil!” has done something at least inadequate today. Google stopped providing “eco search engine” Ecocho.com with their search technology, apparently claiming that the company violates AdSense terms and conditions.
As you can read in my previous post, Ecocho funds trees to be grown in Australia to offset carbon emissions and do some good to the atmosphere. Google breathe the same air as all of us, so switching off a service that helps saving that air on the grounds of contractual reasons is insensitive, to say the least.
According to the team at Ecocho, Google’s move came as a total surprise and they have been unable to reach people at Google to settle the issue so far. Yahoo! continues to provide their search to Ecocho, so users can still do their bit to help the climtae. Oh, and of course other bloggers and Twitterati have started talking about it already and the tendency is not in favour of Google! So watch this space.
Update: Ecocho has published an official statement here.
[Disclaimer: Ecocho.com is my client at Hotwire. However, the above is my personal view on the issue.]
Die Australier leider ja bekanntlich besonders unter der dünnen Ozonschicht. Und obwohl es die früherere Regierung beim Thema Klimawandel eher mit dem US-Präsidenten hielt, ist das Bewusstsein für die Folgen von zuviel CO2 und anderem Gas in der Atmosphäre dort sehr ausgeprägt. Andererseits weiß ich von keinem Web-Geschäftsmodell, das es aus Australien weit gebracht hätte.
Ecocho.com/de könnte das ändern. Die starten heute mit dem Slogan “Sie suchen. Wir pflanzen Bäume.” auch in Deutschland. Die Idee dabei ist so simpel, dass ich mich mal wieder wundere, warum ich nicht drauf gekommen bin. Die Seite ist im Grunde eine Google bzw. Yahoo Custom Search Seite, die Suchtechnik und die Ergebnisse kommen also von den Großen. Nun verspricht die Firma, für alle 1.000 Suchanfragen einen oder zwei Bäume zu pflanzen und damit perspektivisch CO2 aus der Luft zu fischen.
Die Bäume pflanzt Ecocho natürlich nicht selbst, sondern kauft Emissionszertifikate, für deren Erlös wiederum die australische Regierung Bäume pflanzen lässt. Das Geld dafür kommt aus der Werbung auf der Seite. Ganz uneigennützig ist das nicht, denn 30% der Werbegelder bleiben bei Ecocho, 70% werden in Bäume investiert.
Bei Hunderten von Millionen Suchanfragen täglich ist das Potenzial für Ecocho riesig und wenn das alles so klappt mit dem Bäume “adoptieren”, dann sollte das dem Klima auch ein wenig helfen. Und da Kleinvieh auch Mist macht, fange ich mit der kleinen Suchbox hier links gleichmal an. Selbst wenn der verehrte Leser darüber gleich wieder entschwindet von meiner Seite ist es mir recht. Er rettet ja die Welt – ein klein bisschen.
[Disclosure: Ecocho.com ist mein Kunde bei Hotwire, das Unternehmen gehört zur gleichen Holding wie Hotwire.]