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	<title>Open Source PR - Das Oseon-Blog &#187; CNN</title>
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	<description>Tapio Liller über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.</description>
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		<title>Wir brauchen ein deutsches Kutcher/CNN-Duell mit Oprah-Show!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 21:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich ist das Follower-Duell zwischen CNN und Ashton Kutcher vollkommen belanglos, wenn nicht kindisch und albern, weil es nichts, aber auch gar nichts über die Qualität beider Twitterer aussagt. (Von Oprah Winfrey, die heute abend Kutcher und die Twitter-Chefs zu Gast haben wird, mal ganz zu schweigen.) Aber trotzdem wage ich die These, dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist das <a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc%7EE98C782E01AB74704B58D0DA0714533B8%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank">Follower-Duell zwischen CNN und Ashton Kutcher</a> vollkommen belanglos, wenn nicht kindisch und albern, weil es nichts, aber auch <strong>gar nichts</strong> über die Qualität beider Twitterer aussagt. (Von <a href="https://twitter.com/oprah" target="_blank">Oprah</a> Winfrey, <a href="http://www.oprah.com/dated/oprahshow/oprahshow-20090417-fridays" target="_blank">die heute abend Kutcher und die Twitter-Chefs zu Gast haben wird</a>, mal ganz zu schweigen.)</p>
<p>Aber trotzdem wage ich die These, dass wir genau so ein Duell auch in Deutschland brauchen. Wir brauchen eine Schlacht der Giganten, ein Stand-off der Twitter-Legenden, ein &#8220;High Noon&#8221; der Promi-Zwitscherer! Warum? Weil es dann endlich Normalität wäre, weil man dann aufhören könnte Twitter zu erklären.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://twitpic.com/3gexl"><img src="http://web1.twitpic.com/img/5804697-82fa1891a37e713e3e86ccdd8298f252.49e9cd73-scaled.jpg" alt="Twitpic von boroughbaby" width="420" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Twitpic von boroughbaby</p></div>
<p>Anthony Ha <a href="http://venturebeat.com/2009/04/17/thanks-to-oprah-we-can-finally-stop-talking-about-twitter/" target="_blank">schreibt bei Venture Beat</a>, dass er einen Rückgang der &#8220;Wow! Twitter!&#8221;-Geschichten nach dem Auftritt von Kutcher bei Oprah heute abend erwartet. Einfach, weil es mainstreamiger nicht mehr geht: <em>&#8220;Dude, Twitter was on Oprah. &#8216;Nuff said.&#8221;</em></p>
<p>Genau das wäre auch für die deutsche Öffentlichkeit toll. Denn wenn man ehrlich ist, so als gefühlter Seit-Ewigkeiten-Twitter-Nutzer, sind wir es nicht langsam leid, immernoch fast jedem <span style="text-decoration: line-through;">Zweiten</span> Twitter erklären zu müssen? Man suche einfach mal nach &#8220;<a href="http://search.twitter.com/search?q=erkl%C3%A4re+twitter" target="_blank">erkläre Twitter</a>&#8221; bei Twitter-Search. Da vergeht kaum eine wache Stunde, in der nicht ein Twitterer jemand anderem beibringt, was es mit den 140 Zeichen und Followern und so weiter auf sich hat.</p>
<p>Was wäre das eine Erholung und Entspannung, wenn man hierzulande auch einfach sagen könnte: &#8220;Wie? Du kennst Twitter nicht? Das war doch sogar schon bei&#8230;.&#8221;! &#8211; Ja, und da wird&#8217;s halt schwierig mit dieser kleinen Utopie. Welche TV-Sendung in Deutschland wäre massenerreichend genug, um populär und anschaulich einer ausreichend großen Menge Zuschauer näherzubringen, worum es hier geht?</p>
<p>&#8220;Wetten, dass&#8230;?&#8221; vielleicht? Nein, zu wenig Zeit pro Gast und ein Gastgeber ohne jegliche Affinität zum Thema. Bei Harald Schmidt? Zu elitär und zu spät am abend. Bei Kerner? Zu anbiedernd. Bei Beckmann? Zu betroffenheitsfixiert. Hm, wird schon eng&#8230;</p>
<p>Und welcher Prominente könnte vielleicht dem &#8220;<a href="https://twitter.com/derwesten" target="_blank">Westen</a>&#8221; oder &#8220;<a href="https://twitter.com/weltkompakt" target="_blank">Welt kompakt</a>&#8221; den Kampf ansagen (Zielmarke, seien wir bescheiden, 10.000 Follower)? Sascha Lobo? Nicht prominent genug. Michael Kessler? Dito. Markus Kavka? Äh, wer? Hier wird&#8217;s also noch enger.</p>
<p>Aber gut, vielleicht sind wir <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/07/twitter-waechst-um-1200-prozent.aspx" target="_blank">trotz gigantischer Zugriffswachstumszahlen</a> auch hierzulande (<a href="http://meedia.de/nc/details/article/plus-400--twitter-boomt-in-deutschland_100019534.html" target="_blank">dazu Meedia</a>) einfach noch nicht soweit. Dennoch würde etwas Entspannung, mehr Gelassenheit in Sachen Twitter in der Tat gut tun, da bin ich ganz bei Sachar, der im &#8220;Jetzt ist Twitter tot&#8221;-Geschrei &#8211; wie dem von <a href="http://www.pcmag.com/article2/0,2817,2345445,00.asp" target="_blank">US-Tech-Blogger Lance Ulanoff</a> &#8211; zurecht eine gewisse <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1019" target="_blank">Arroganz des &#8220;Establishments&#8221;</a> durchscheinen sieht.</p>
<p>Schließlich ist das Tolle an Twitter, dass es nicht DAS eine Twitter gibt, sondern genauso viele Twitters wie es Twitterer. Jeder baut sich sein eigenes, keine Timeline ist exakt gleich. 100%ige Individualisierung &#8211; ein Traum. Auch ohne Kutchers kesse Kurzbefindlichkeiten, CNNs &#8220;brechende Nachrichten&#8221; und Oprahs ahnungslose Einlassungen.</p>
<p>Soweit mein Wort zum Samstag. Weitermachen, äh, -twittern!</p>
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