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	<title>Open Source PR - Das Oseon-Blog &#187; Blogs</title>
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	<description>Tapio Liller über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.</description>
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		<title>Fünf gute Gründe für Posterous (und einer dagegen)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sagt eigentlich, dass ein neuer Dienst wie Posterous eigentlich gleich &#8220;the next big thing&#8221; sein muss? Es reicht doch schon vollkommen, dass er praktisch und &#8211; leider nicht allzu oft der Fall &#8211; einfach zu bedienen ist. Klar, man kann so ziemlich alles, was man im Netz so findet in Posterous reinschmeißen und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt eigentlich, dass ein neuer Dienst wie <a href="http://www.posterous.com" target="_blank">Posterous</a> eigentlich gleich &#8220;<a href="http://www.amendedestages.com/2009/07/posterous-kein-big-thing.html" target="_blank">the next big thing</a>&#8221; sein muss? Es reicht doch schon vollkommen, dass er praktisch und &#8211; leider nicht allzu oft der Fall &#8211; <a href="http://stylespion.de/ist-posterous-das-bessere-tumblr/4049/" target="_blank">einfach zu bedienen</a> ist.</p>
<p>Klar, man kann <a href="http://off-the-record.de/2009/07/29/posterous-die-bequeme-mediale-wollmilchsau/" target="_blank">so ziemlich alles</a>, was man im Netz so findet in Posterous reinschmeißen und das dann automatisch an alle Plattformen, die vielleicht die eigenen Freunde und Bekannten nutzen, <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/07/per-e-mail-facebook-blogs-youtube-und-twitter-mit-inhalten-versorgen.html" target="_blank">verteilen lassen</a>. Das kann, muss aber nicht spammy sein.</p>
<p>Was mich ein wenig wundert (und zugleich freut) ist, dass Posterous in den letzten Tagen eine so steile Welle der Aufmerksamkeit in der deutschen Blogosphäre erhält. Schließlich gibt&#8217;s den Dienst schon ne ganze Weile und ich nutze ihn seit Januar. Aber vielleicht ist das einer jener Social-Media-Netzwerkeffekte wenn ein &#8220;Superhub&#8221; wie <a href="http://www.steverubel.com/posterous-is-changing-how-i-think-about-blogg" target="_blank">Steve Rubel</a> bekannt gibt, er <a href="http://www.steverubel.com/its-official-i-am-moving-from-blogging-to-lif" target="_blank">lifestreame</a> jetzt nur noch über Posterous.</p>
<p>Dass ich seit einigen Wochen dazu übergegangen bin, täglich mehrfach beim &#8220;kleinen Bruder&#8221; dieses Blogs, beim <a href="http://nebelhorn.posterous.com" target="_blank">Nebelhorn</a> zu posten, hat ein paar gute Gründe:</p>
<ol>
<li><strong>Es ist sehr einfach</strong>. E-Mail oder Bookmarklet (ich nutze Posterous im Firefox Add-on <a href="http://www.shareaholic.com/" target="_blank">Share-a-holic</a>) genügen.</li>
<li><strong>Eine Überschrift reicht</strong>. Manche Dinge müssen nicht groß kommentiert werden. Es reicht, sie in der Betreffzeile zu verschlagworten und fertig.</li>
<li><strong>Ich teile gern</strong> Fundstücke aus dem Netz mit anderen (dann auch via Autopost zu Twitter und Facebook), das ist für mich Teil der Kultur im Social Web. Auf welchem technischen Kanal jemand meine Beobachtungen findet, ist mir erstmal egal. Und gerade deshalb ist Posterous praktisch. Ein Platz, (fast) alle erreicht.</li>
<li><strong>Es funktioniert unterwegs</strong>. Ich kann Bilder, Videos, Audiodateien vom iPhone per Mail zu Posterous schicken. Der Dienst übernimmt die Konvertierung in abspielbare Formate. Fehlt noch ein Autopost von Live-Qik-Aufnahmen.</li>
<li>Für mich fast der wichtigste Grund: <strong>Posterous historisiert alle Fundstücke zentral, unabhängig vom Medium.</strong> Noch treibe ich es nicht auf die Spitze, aber es wäre denkbar, dass Posterous meine Bookmarkdienste bei Mento und Delicious ersetzt und meine YouTube-Favoriten überflüssig macht. Twitpic und Twitvid macht es schon obsolet.</li>
</ol>
<p>All diese Dinge nehmen dem Online-Erlebnis, dem Finden, Teilen und kursorischen Kommentieren eine ganze Menge Ballast ab. Und sie erlauben es mir, hier bei Open Source PR die ausführlichen Artikel zu posten für die ich mir bewusst Zeit nehme, ohne dass sie von all den kleinen Dingen überdeckt werden.</p>
<p>Der einzige Nachteil von Posterous, der mir aufgefallen ist: Die Plattform schickt keine Pingbacks an andere Blogs. Dementsprechend bleibt der Verlinkungsgrad eines Posterous-Blogs relativ gering. Das wird aber durch die Twitter-Autopost-Funktion wieder ausgeglichen, die zum Teil mehr Leser pro Post generiert, als ein Artikel hier im &#8220;großen&#8221; Blog.</p>
<p>PS: Wer nur meine Posterous-Updates per Twitter sehen möchte, darf gern <a href="http://www.twitter.com/nebelhorn" target="_blank">@nebelhorn</a> folgen.</p>
<p>PSPS: Für professionelle Contentproduzenten, zum Beispiel Eventblogger, könnte Posterous eine einfache Lösung sein sehr viele verschiedene Plattformen mit einem Klick zu bedienen. Fallen euch noch weitere Anwendungsfelder ein?</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=99f10af6-356e-8bcf-9f0d-b84f857db968" alt="" /></div>
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		<title>Kommentar-Sabotage im Vodafone-Blog?</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/07/21/vf-sabotage/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 05:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ob die in der vergangenen Woche mit zunehmender Aggressivität geführten Blog- und Kommentarschlachten um die &#8220;Generation Upload&#8221;-Werbekampagne von Vodafone nicht schon schwer genug wären, ist das Vodafone-Team gestern Abend in eine böse Falle gegangen. Ein m.E. stilistisch im letzten Absatz eher unglücklich formulierter Blogpost des Kampagnentestimonials Ute Hamelmann (alias &#8220;Schnutinger&#8220;) wurde so offensichtlich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ob die in der vergangenen Woche mit zunehmender Aggressivität geführten Blog- und Kommentarschlachten um die &#8220;Generation Upload&#8221;-Werbekampagne von Vodafone nicht schon schwer genug wären, ist das Vodafone-Team gestern Abend in eine böse Falle gegangen. Ein m.E. stilistisch im letzten Absatz eher <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/" target="_blank">unglücklich formulierter Blogpost</a> des Kampagnentestimonials Ute Hamelmann (alias &#8220;<a href="http://schnutinger.de/" target="_blank">Schnutinger</a>&#8220;) wurde so offensichtlich mit Fake-Kommentaren bedacht, dass es niemandem entgehen konnte.</p>
<h3>Ein böser Verdacht: Astroturfing im eigenen Blog?!</h3>
<p>Eine <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/#comment-531" target="_blank">Kostprobe</a>, gegeben von einer &#8220;Elisabeth Seeger&#8221;:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Vielen Dank, dass du diese Erlebnisse mit uns und anderen teilst. Du bist wie wir, und wer noch nicht so ist, ist herzlich eingeladen, so wie wir zu werden. Jeder und jede ist willkommen, seinen bzw. ihren Beitrag zur Community zu leisten! Mich interessiert, mit welchen Telefonen meine Freunde telefonieren und welche Erfahrungen sie mit anderen Communities gemacht haben! Ich freue mich, wenn ich den Kontakt zu Bekannten halten kann. Das Internet ermöglicht mir, mich selbst zu verwirklichen und meine Wünsche in realisierbare Konzepte zu übersetzen – gemeinsam mit anderen. So bilden wir eine starke Gemeinschaft. Wir sind sympathisch und doch intelligent. Das HTC Magic mit Internetanschluss werde ich sicher einmal ausprobieren. Es ist sehr praktisch und genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Soviel Anbiederung tut schon fast weh und wäre vor ein paar Jahren noch als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing" target="_blank">Astroturfing</a>&#8220;, also die positive Kommentierung im Auftrag unter falscher Identität, lautstark geächtet worden &#8211; und wurde es dann auch. Aber würde Vodafone das wirklich tun? Auf dem eigenen Blog Claquere schreiben lassen? Wohl kaum. Dafür wissen die für die Social-Media-Seite der Kommunikation Verantwortlichen im eigenen Hause und bei der Werbeagentur Scholz &amp; Friends gut genug, dass das der sichere Weg in den Untergang ist.</p>
<p>Skepsis ist deshalb spätestens <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=2#comment-546" target="_blank">beim zweiten allzu wohlmeinenden Kommentar</a> eines &#8220;Bernd Hasert&#8221; angezeigt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Mit großem Interesse habe ich Deinen starken Blogartikel gelesen. Das erwähnte Telefon könnte mir gefallen! Es ist gut, wenn Telefone nur eine Taste haben. Zusammen mit den attraktiven Datentarifen der Firma Vodafone könnte ich so auch mobil Internetauftritte ansurfen. Bilder von meiner Lebensgefährtin und mir zu dem Dienstleister Flickr uploaden zum Beispiel. Ich finde Vodafone richtig super und viel besser als die Deutsche Telekom. Hab mal online die Preise und das Leistungsspektrum verglichen.&#8221; </em></p></blockquote>
<p>Das war um 20:38 Uhr am Montag Abend. <strong>Das Problem:</strong> Es dauerte bis 21:57 Uhr, bis Vodafone-Sprecherin Carmen Hillebrand per Kommentar einschritt und zumindest <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=5#comment-584" target="_blank">zu Protokoll</a> gab, dass ihr &#8220;einige Kommentare ebenfalls merkwürdig&#8221; vorkamen. Bis dahin waren aber schon mehr als 30 wenig schmeichelhafte Kommentare eingegangen und die Spekulationen über das vermeintliche Astroturfing ins Kraut geschossen. 79 Minuten können in einem Blog furchtbar viel Zeit sein!</p>
<p>Immerhin blieb Carmen Hillebrand dran und <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=6#comment-588" target="_blank">klärte auf</a>, die Kommentare kämen nicht aus dem IP-Bereich von Vodafone, könnten also nicht von intern gepostet sein. Etwas später auch ein klares &#8220;<a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=6#comment-595" target="_blank">wir faken garantiert keine kommentare</a>&#8221; von Scholz&amp;Friends-Mann Nico Lumma.</p>
<p>Bei einer aufgeregten Kommentatorenschar helfen diese Beteuerungen leider nur begrenzt. Man unterstellt der Werbeagentur denn auch prompt &#8220;<a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=7#comment-601" target="_blank">die Wahrheit zu dehnen</a>&#8220;. Es entsteht eine Diskussion, die nicht zu &#8216;gewinnen&#8217; ist. Das Vodafone-Blog steht dann noch auf Grund der Vorgeschichte unter besonderer Beobachtung kritischer Blogger und Kommentatoren. Da bleiben nur die <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=7#comment-599" target="_blank">klare Bekenntnis</a>, nicht zu faken und großer Langmut im Umgang mit den Kritikern.</p>
<h3>Vodafone: &#8220;Wir faken nicht&#8221; &#8211; Aber wer dann?</h3>
<p>Doch es bleibt eine dumpfe Ahnung, dass die beiden plumpen Stiefellecker-Kommentare (<a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=7#comment-602" target="_blank">sie kamen wohl von 2 unterschiedlichen IP-Adressen</a>) von Dritten in böser Absicht gepostet wurden. Etwa in der Absicht die Glaubwürdigkeit des Vodafone-Blogs zu untergraben und die bei den besonders fleissigen Kommentatoren ohnehin kritische Stimmung noch weiter anzuheizen. Man könnte hier von Kommentar-Sabotage oder einer Kommentar-Bombe sprechen, die in der Hoffnung gezündet wurde, den Blog-Gastgeber öffentlich zu diskreditieren.</p>
<h3>Doch wie hätte Vodafone besser gegensteuern können?</h3>
<p>Meines Erachtens gibt es drei Verfahrensweisen, die hier das Risiko minimiert hätten:</p>
<p><strong>1. Den Blogpost tagsüber veröffentlichen</strong>, solange im Unternehmen ausreichend personelle Ressourcen präsent sind, um die Kommentare unmittelbar zu prüfen und zu moderieren. Am Abend ist das deutlich schwieriger. Kommentarmoderation ist Hausrecht des Gastgebers und schließt die Löschung von grob unpassenden Kommentaren ein. Die Verhaltensregeln sollten allerdings gut auffindbar sein.</p>
<p><strong>2. Astroturfing-verdächtige Kommentatoren zur Verifikation anschreiben.</strong> In den allermeisten Blogs muss man beim Kommentieren zur Verifikation seine E-Mail-Adresse angeben. Mit einer kurzen Nachfrage lässt sich klären, ob die Adresse existiert und die Absicht des Kommentators erfragen. Den fraglichen Kommentar bis zur Klärung zurückzuhalten ist legitim. Folgt bei schneller Nachfrage keine schnelle Antwort, auf die Freischaltung verzichten.</p>
<p><strong>3. Authentizität nicht mit Nachgiebigkeit verwechseln.</strong> Jeden Kommentar &#8211; auch wenn er &#8216;überpositiv&#8217; ist &#8211; durchzulassen mit der Begründung, man wolle &#8220;<a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/20/twittermom/?cp=5#comment-584" target="_blank">so wenig wie möglich sperren</a>&#8220;, kann eben auch nach hinten losgehen. Eine authentisches Corporate Blog bedeutet eben nicht nur, in Stil und Ton glaubwürdige Artikel zu veröffentlichen, sondern auch glaubwürdig mit der folgenden Diskussion umzugehen. Das kann auch bedeuten, die Kommentarregeln klar und unnachgiebig durchzusetzen.</p>
<p><strong>Gibt es noch weitere Techniken, Kommentarbomben und Astroturfing-Sabotage zu vermeiden? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen in den Kommentaren!</strong></p>
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		<title>Eine (vorläufige) Blogschau zu Vodafone</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/07/09/vfblogschau/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Güte, ist da viel zusammengekommen in rund 24 Stunden, seit der große rote Mobilfunker aus Düsseldorf die &#8220;Generation Upload&#8221; zum Marketingziel auserkoren hat! Hier ein subjektiver Überblick der lesenswertesten Beiträge zum Thema. Dieser Post &#8220;lebt&#8221;, wird also bei Gelegenheit ergänzt um neue Links. Cluetrain PR Thilo Specht sieht in der Web-Pressekonferenz ein &#8220;Lehrstück der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Güte, ist da viel zusammengekommen in rund 24 Stunden, seit der große rote Mobilfunker aus Düsseldorf die &#8220;Generation Upload&#8221; zum Marketingziel auserkoren hat! Hier ein subjektiver Überblick der lesenswertesten Beiträge zum Thema. Dieser Post &#8220;lebt&#8221;, wird also bei Gelegenheit ergänzt um neue Links.</p>
<p><a href="http://cluetrainpr.de/index.php/vodafone-lernt-sprechen/" target="_blank">Cluetrain PR</a><br />
Thilo Specht sieht in der Web-Pressekonferenz ein &#8220;Lehrstück der Generation Bullshit&#8221; und fordert Vodafone dazu auf, mit vielen Stimmen, statt einer zu sprechen.</p>
<p><a href="http://www.amendedestages.com/2009/07/vodafone-auf-einem-guten-weg.html" target="_blank">Amendedestages</a><br />
Christian Bölling ist ganz der Pragmatiker und meint, es sei doch schonmal lobenswert, dass die Technik funktioniert hat. Eine Podiumsdiskussion mit der Zielgruppe wäre ihm aber lieber gewesen.</p>
<p><a href="http://blog.talkabout.de/2009/07/08/vodafones-social-media-engagement-vodafone-hat-alles-richtig-gemacht-aber-wer-hat-sie-beraten/" target="_blank">Talkabout</a><br />
Mikro Lange äußert sich respektvoll-lobend-kritisch zur Bereitschaft von Vodafone, auch mal auf den Deckel zu kriegen. Schließlich ist Social-Media-Land in der Praxis noch weitgehend unerforscht und ein Pionier muss eben auch einstecken können. Die Diskussion unterm Post ist ebenfalls sehr lesenswert.</p>
<p><a href="http://prlen.de/2009/07/08/vodafone-sucht-die-generation-upload/" target="_blank">PRlen</a><br />
Journalist Björn Sievers war die Pressekonferenz peinlich. Ein bisschen wegen Vodafone und der vielen &#8220;leeren Phrasen&#8221; aber auch mächtig wegen der Unbedarftheit, die die anwesenden Journalistenkollegen an den Tag legten, als sie vor der Weböffentlichkeit eher uninspirierte Fragen stellten.</p>
<p><a href="http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/kurze-kritik-der-vodafone-pressekonferenz.html" target="_blank">Mediaclinique</a><br />
Ralf Schwartz widmet sich mehr den Inhalten der Pressekonferenz und meint, dass es &#8220;kontraproduktiv [ist|, die Mechanismen der alten Medien auf das Internet zu übertragen&#8221; und &#8220;Marketing-Strategie nicht vollkommen neu als Unternehmensstrategie zu denken.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/08/ausser-pr-nix-gewesen-vodafone-entdeckt-mit-sascha-lobo-die-generation-upload/" target="_blank">BasicThinking</a><br />
Das verkaufte Blog findet so langsam wieder einen eigenen Stil und meint, dass &#8220;außer PR nix gewesen&#8221; ist. Denn Autor Michael Friedrichs vermisst die Taten zu den Worten &#8211; passende Tarife für die Generation Upload zum Beispiel.</p>
<p><a href="http://netzwertig.com/2009/07/08/kampagne-es-ist-deine-zeit-wie-vodafone-jetzt-auch-b-sagen-muss/" target="_blank">Netzwertig</a><br />
Der Blogwerk-Boss Peter Hogenkamp greift zum gleichen Thema selbst in die Tasten und mahnt an, dass Vodafone mit dem Abfeiern von neuer bunter Werbung auch deutliche Verbesserungen bei den Tarifkonditionen bringen muss. Die Diskrepanz von Sagen und Tun wäre sonst zu groß und das schöne Marketing-Geld verpulvert.</p>
<p><a href="http://wirres.net/article/articleview/5257/1/6/" target="_blank">Wirres.net</a><br />
Felix Schwenzel haut wie immer voll auf die Zwölf und kann sich &#8220;niemanden vorstellen, der sich von diesem pseudo-emotionalen, ästhetisch und musikalisch völlig uninspiriertem Kreativabfall angesprochen fühlen könnte.&#8221; Ansonsten ist er mit Peter Hogenkamps Forderungen einverstanden.</p>
<p><a href="http://prcdv.typepad.com/cdv/2009/07/vodafone-auf-der-ems.html" target="_blank">CDV!</a><br />
Christian de Vries bleibt cooler, sieht in Vodafone einen langsam auf der aufgestauten Ems tuckernden Riesenpott, der erstmal das offene Meer des Social Web finden muss und lässt sich &#8211; auch selten heutzutage &#8211; noch etwas Zeit mit einem Urteil.</p>
<p><a href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/09/es-ist-beine-breit/" target="_blank">Don Alphonso</a><br />
&#8230;lässt erwartungsgemäß kein gutes Haar weder an Vodafone, noch an Iro-Mann Sascha Lobo. Hoffen wir nur, dass seine Vision nicht in Erfüllung geht, dass sich nach dem &#8220;Debakel&#8221; keine Agentur mehr &#8220;auf diesen teuren und gleichzeitig komplexen Krempel des social Webs&#8221; einlassen wird.</p>
<p><a href="http://www.presseschauer.de/?p=807" target="_blank">der presseschauer</a><br />
Daniel Schultz zuckt beim Vorwurf &#8220;Ausverkauf der Blogosphäre&#8221; eher mit den Schultern und meint, dass der ja schon längst im Gange sei. Er stößt sich vielmehr an der Werberdenke alter Schule und würde gern erleben, wie es aussähe, wenn Unternehmen ihre Kunden selbst die Werbung kreieren ließen.</p>
<p><a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2159" target="_blank">Indiskretion Ehrensache</a><br />
Und wer bis jetzt noch nicht genug vom Thema hat, kann sich Thomas Knüwers epischen Post zu Gemüte führen. <span style="text-decoration: line-through;">Ich mache das jetzt und schreibe dann, was er meint.</span> Neben dem Journalistenblick auf die Pressekonferenz fällt er ein vernichtendes Urteil über die Sinnhaftigkeit so großer Werbekampagnen allgemein, da sie nicht dazu geeignet seien, einen Kunden mehr für die technische Leistung zu gewinnen. Statt dessen sollten die Carrier lieber in Service investieren.</p>
<p><a href="http://off-the-record.de/2009/07/08/vodafone-setzt-robert-basic-und-sascha-lobo-in-den-werbe-bus/" target="_blank">Off-the-record</a><br />
Mutterschiff Horizont hatte was die Branchengeschichte angeht gestern die deutlich umfangreichere Dokumentation im Vergleich zum Wettbewerber W&amp;V aus München. Im Blog meint Olaf Kolbrück, dass nach seinen Erfahrungen mit der Kommunikation von Arcor und Vodafone das vereinte Unternehmen noch einen weiten Weg vor sich hat.</p>
<p><a href="http://jkleske.posterous.com/wie-die-vodafone-pressekonferenz-zur-neuen-ka" target="_blank">Johannes Kleske</a><br />
&#8220;Generation Uploadiger&#8221; als Johannes kann man kaum sein. Und das brachte ihn denn auch zu einer kleinen Vision, wie eine echte News von Vodafone hätte aussehen können.</p>
<p>&#8230;und weiter gehts&#8230;</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/2009/07/09/von-vodafone-funktionen-und-dem-strukturwandel-der-pr/" target="_blank">Grenzpfosten</a><br />
Florian Ranner stellt in seiner Zusammenfassung der Geschichte fest, dass der Strukturwandel der Öffentlichkeit eine Anpassung der PR zwingend erfordert und die früheren Gatekeeper nicht mehr entscheiden, was ein PR-Erfolg ist und was nicht.</p>
<p>&#8230;und am Abend&#8230;</p>
<p>&#8230;war es dann auch mal soweit, dass Vodafone-Sprecherin Carmen Hillebrand <a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/09/reaktionen-auf-die-livepk/" target="_blank">im noch frischen Vodafone Blog</a> zu den Reaktionen auf die Presskonferenz Stellung bezog. Tenor: Wir hören euch und wir wollen uns Mühe geben, auch unser Handeln an die neuen Bedingungen anzupassen. Na also! Da ist er, der kleine zweite Schritt nach dem gewagten ersten.</p>
<p>&#8230;der nächste Tag (Freitag)&#8230;</p>
<p>&#8230;sah dann einen gänzlich unaufgeregten erklärenden Post von Scholz&amp;Friends Social Media Mann <a href="http://lumma.de/2009/07/10/generation-upload-und-der-dialog/" target="_blank">Nico Lumma</a>, der einfach mal auflistet, was zu einem &#8220;Brand Refresh&#8221; so alles dazugehört. Und, dass es Vodafone und S&amp;F durchaus ums Zuhören geht und sie dabei sein, ihre Arbeitsweisen zu ändern. Es ist also alles erst ein Anfang, daran sollte man auch mal denken.</p>
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		<title>Ein kleiner Lichtblick</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/05/13/ein-kleiner-lichtblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 05:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Frankfurter MediaCoffee am gestrigen Abend (hier ein paar Versatzstücke des news aktuell-Bloggers und die Tweets vom Abend) saßen mal wieder ein paar Apologeten des so genannten &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; auf der Bühne und diskutierten mit Medienmahner Thomas Knüwer über die Medienkrise und wer von ihr wohl profitieren und wer durch sie wohl leiden möge. Thomas muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Frankfurter MediaCoffee am gestrigen Abend (<a href="http://mediacoffee.de/node/765" target="_blank">hier ein paar Versatzstücke</a> des news aktuell-Bloggers und die <a href="http://search.twitter.com/search?q=+mediacoffee+since%3A2009-05-12+until%3A2009-05-12" target="_blank">Tweets vom Abend</a>) saßen mal wieder ein paar Apologeten des so genannten &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; auf der Bühne und diskutierten mit <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2120" target="_blank">Medienmahner Thomas Knüwer</a> über die Medienkrise und wer von ihr wohl profitieren und wer durch sie wohl leiden möge. Thomas muss ich mal wieder hervorheben, weil er als einziger Diskutant die Kollegen daran erinnerte, dass Journalismus mehr ist als FAZ, SZ, FR, Stern, Zeit und Welt.</p>
<p>Was vor allem wieder auffiel: Die vertretene Journalistengarde beansprucht für sich zu wissen, was guter Journalismus ist und was nicht. Dass da &#8220;Amateur-Journalisten&#8221; (Christoph Amend, Die ZEIT), vulgo Blogger, nicht gut wegkamen, war abzusehen. Und dass ein Chefredakteur wie Uwe Vorkötter von der Frankfurter Rundschau Sorge hat, unter Umständen &#8220;nicht verantworten&#8221; zu können, was Leser so an Kommentaren unter die Artikel schreiben könnten, wenn sie denn dürften, zeugt nicht gerade von einer Öffnung der Altvorderen zum Leser hin. So weit, so bekannt.</p>
<p>Einen kleinen Lichtblick hatte ich aber am Rande der Veranstaltung. Neben mir saß ein freundlicher Herr, der mit seinem iPhone twitterte und gelegentlich einen halblauten Kommentar gen Podium schleudern wollte, sich aber dann doch zurückhielt. Wie sich im Gespräch im Anschluss herausstellte, war der Mann Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung. <a href="https://twitter.com/RZChefredakteur" target="_blank">Bei Twitter</a> nennt er sein Blatt selbstbewusst das &#8220;Leitmedium im Norden von Rheinland-Pfalz&#8221;.</p>
<p>Gut <a href="http://rhein-zeitung.de" target="_blank">online ist der Auftritt der RZ</a> in etwa genauso altbacken und sperrig wie die <a href="http://www.fr-online.de" target="_blank">Web-Präsenz der Frankfurter Rundschau</a>. Aber immerhin, es wird mit neuen Formen des Leserdialogs (Adieu, Leserbrief!) experimentiert! Zum Beispiel mit Twitter. <a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/" target="_blank">Jede Lokalredaktion hat ihren eigenen Account</a>, jede einzeln mit nicht vielen Followern und technisch noch etwas unbeholfen, dafür aber mit Mut zum Scheitern. Da wird ein Twitter-Interview mit einem Lokalpolitiker gemacht (<a href="http://twitter.com/RZMainz/status/1771502565" target="_blank">mit Pannen</a> aber immerhin), <a href="http://twitter.com/rzvolontaere" target="_blank">die Volontäre zwitschern ihre Sicht der Dinge</a>, und man glaubt es kaum, der Chef holt seit Neuestem sogar twitternde Leser in die Redaktion zur Blattkritik.</p>
<p>So eine Geste von Welt oder SZ und es wäre vielleicht nicht ganz so düster um die Zukunft des Journalismus in Deutschland. Gut, ein Twittererbesuch macht noch keine moderne Haltung zum Verhältnis Journalist/Leser oder gar zum Verhältnis Journalist/Blogger, aber es ist ein Anfang. Und dass so ein Anfang in der Provinz passiert, ist es allemal wert aufgeschrieben zu werden. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wutmaeander-zur-qualitaetsdebatte/" target="_blank">Die Überregionalen sind schließlich noch lange nicht soweit und jagen nach wie vor  Phantomen hinterher, wie Stefan Niggemeier ausführlich darlegt</a>.</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=3a7141aa-4c4e-80ea-a39a-55eb7ff328d7" alt="" /></div>
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		<title>Meckelogik</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 22:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Meckel]]></category>

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		<description><![CDATA[In aller Kürze: Lest zuerst diesen FAZ-Artikel von Miriam Meckel, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs und &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; (Kurzfassung für Eilige: Blogs ungleich Qualitätsjournalismus). Danach lest diesen Blogpost von Miriam Meckel, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In aller Kürze:</p>
<p>Lest zuerst diesen <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc%7EE67F2AC3CEC9746EC93DC9FF0E5679312%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank">FAZ-Artikel von Miriam Meckel</a>, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs und &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; (Kurzfassung für Eilige: Blogs ungleich Qualitätsjournalismus).</p>
<p>Danach lest <a href="http://www.miriammeckel.de/2009/05/12/in-der-grotte-der-erinnerung/" target="_blank">diesen Blogpost von Miriam Meckel</a>, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs und &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; (Kurzfassung für Eilige: Blogs ungleich Qualitätsjournalismus).</p>
<p>Ist euch irgendwas komisch vorgekommen? Richtig! Ein und der selbe Text in zwei unterschiedlichen Kontexten. Ist er durch den Kontext FAZ als &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; geadelt und durch das nachträgliche Posting in Meckels Blog jetzt weniger wert? Oder wäre der Beitrag umgekehrt nicht der Qualitätszeitung FAZ würdig wenn er zuerst in Meckels Blog erschienen wäre?</p>
<p>Vielleicht ist es aber auch so wie Journalist Björn Sievers sowohl <a href="http://twitter.com/bjoern/status/1681191956" target="_blank">twitternd</a>, als auch <a href="http://bjoern-sievers.de/2009/05/12/bloggen-auf-papier/" target="_blank">bloggend </a>anmerkt: <em>&#8220;<span class="status-body"><span class="entry-content">Merke: Journalismus ist manchmal auch nicht mehr als bloggen auf Papier.</span></span>&#8221; </em></p>
<p>Wo wir publizieren ist egal, Hauptsache wir haben eine Meinung und können die Vielfalt der Meinungen diskutieren. Achja, zum Diskutieren muss man sich bei FAZ.net &#8220;als Nutzer registrieren, in Miriam Meckels Blog nicht. Die Folge bis zur Stunde: 16 &#8220;Lesermeinungen&#8221; bei FAZ.net, 77 Kommentare in Meckels Blog. Wie passt das in die Meckelogik?</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=5fa17c41-fa06-808d-abb4-cb0ecbd488fc" alt="" /></div>
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		<title>Twingly, die Zweite &#8211; Trackbacks bei BILD.de</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 15:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche das Handelsblatt, heute BILD.de. Blogsuchmaschinen- und Trackback-Technik-Firma Twingly gibt Gas und gibt schon die zweite namhafte Verlagskooperation in Deutschland bekannt. Ab sofort werden Blogposts, die sich auf Artikel von BILD.de in den Bereichen Unterhaltung, Sport, Bundesliga oder BILD.com (Englische Inhalte) beziehen, in einer kleinen Box (Beispiel-Artikel) am Ende des jeweiligen Artikels angezeigt. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche das <a target="_blank" href="http://www.opensourcepr.de/2009/01/28/mehr-saft-mit-handelsblattcom-und-twingly/">Handelsblatt</a>, heute <a target="_blank" href="http://blog.twingly.com/2009/02/02/bild-now-with-twingly-blogstream/">BILD.de</a>. Blogsuchmaschinen- und Trackback-Technik-Firma Twingly gibt Gas und gibt schon die <a target="_blank" href="http://blog.twingly.com/2009/02/02/bild-now-with-twingly-blogstream/">zweite namhafte Verlagskooperation</a> in Deutschland bekannt. Ab sofort werden Blogposts, die sich auf Artikel von BILD.de in den Bereichen Unterhaltung, Sport, Bundesliga oder BILD.com (Englische Inhalte) beziehen, in einer <a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/02/02/jennifer-hudson-beim-superbowl/erster-oeffentlicher-auftritt-nach-familienmord.html">kleinen Box</a> (Beispiel-Artikel) am Ende des jeweiligen Artikels angezeigt.</p>
<p>Wer hätte das gedacht, angesichts der fast schon flehenden <a target="_blank" href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2010">Appelle</a> des Handelsblatt-Bloggers Thomas Knüwer, der sich für die stärkere Verlinkung der deutschen Newsseiten starkt macht.</p>
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		<title>&#8220;Blogger 2008&#8243; &#8211; Der Blog-Award mit Sternchen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 10:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogger 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland sind Blogs schon wieder auf dem absteigenden Ast? Mitnichten! Denn Technorati-Rankings und Blogcharts sagen nicht zwingend etwas über Qualität, Lesbarkeit, Unterhaltungs- und Erkenntniswert, Originalität und so weiter aus. Und damit auch die Blogs ein wenig Ruhm abbekommen, die sonst auf den üblichen Tabellen unten rausfallen, gibt&#8217;s den &#8220;Blogger 2008&#8243;. Der Traditionspreis wird am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland sind Blogs schon wieder auf dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/10/deutsche-blogcharts-tendenz-nach-unten-ausgependelt/" target="_blank">absteigenden Ast</a>? Mitnichten!</p>
<p>Denn Technorati-Rankings und Blogcharts sagen nicht zwingend etwas über Qualität, Lesbarkeit, Unterhaltungs- und Erkenntniswert, Originalität und so weiter aus. Und damit auch die Blogs ein wenig Ruhm abbekommen, die sonst auf den üblichen Tabellen unten rausfallen, gibt&#8217;s den <a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/blogger2008/" target="_blank">&#8220;Blogger 2008&#8243;</a>.</p>
<p>Der Traditionspreis wird am 29. Dezember bereits zum zweiten Mal von der genauso sympathischen wie subjektiven Jury, bestehend aus Franziska &#8220;<a href="http://blog.franziskript.de/" target="_blank">Franziskript</a>&#8221;  Blume, Thomas &#8220;<a href="http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/eintrag.php?id=1986#trackback" target="_blank">Indiskretion</a>&#8221; Knüwer und Daniel &#8220;<a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2008/12/03/fiene-die-blogger-2008/" target="_blank">Was mit Medien</a>&#8221; Fiene, im Rahmen einer rauschenden Galaübertragung per Video-Stream verliehen.</p>
<p>Damit die Juroren auch etwas zu jurieren haben, sind Blogger, Nichtblogger, Blogleser und -ignorierer, Twitterer, Denter, Videonauten, Bürger und Außerirdische, und wer sonst noch eine Maus bedienen kann aufgerufen, seine Lieblinge zu nominieren.</p>
<p><a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/blogger2008/" target="_blank">Das geht hier</a> und zwar unter anderem in so herzerfrischenden Kategorien wie &#8220;Bester Newcomer&#8221; (hätte ich nix gegen), &#8220;Bester Blogger, der wo twittert&#8221; oder &#8220;Bester Blogger, ohne Blog&#8221;. Der Preis für &#8220;Lebenswerk&#8221; darf natürlich auch nicht fehlen.</p>
<p>Also, ran an die Tasten und bis zum kommenden Mittwoch, 17.12. nominieren!</p>
<p>(via <a href="http://upload-magazin.de/?p=1357" target="_blank">Upload</a>)</p>
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		<title>XING: Halbherzige Kommunikationspolitik ist riskant</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 09:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Twitter-Vorabmeldung von @off_the_record am vergangenen Donnerstag abend und die Horizont-News vom Freitag morgen wurden von XING noch subtil aber nicht vollständig dementiert. Heute morgen ist es dann offiziell: Lars Hinrichs, Gründer und Vorstandsvorsitzender von XING gibt diesen Posten an Stefan Groß-Selbeck, bislang E-Bay Deutschland-Chef, ab. Wie es sich gehört, gibt&#8217;s dazu einen persönlichen Blogpost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Twitter-Vorabmeldung von <a target="_blank" href="https://twitter.com/off_the_record/status/1015191304">@off_the_record</a> am vergangenen Donnerstag abend und die <a target="_blank" href="http://www.horizont.net/aktuell/leute/pages/protected/Lars-Hinrichs-legt-offenbar-Chefposten-bei-Xing-nieder_80472.html">Horizont-News</a> vom Freitag morgen wurden von XING noch subtil aber nicht vollständig <a target="_blank" href="http://www.ad-hoc-news.de/xing-dementiert-ruecktritt-von-gruender-hinrichs--/de/Politik/19882610">dementiert</a>. Heute morgen ist es dann offiziell: Lars Hinrichs, Gründer und Vorstandsvorsitzender von XING gibt diesen Posten an Stefan Groß-Selbeck, bislang E-Bay Deutschland-Chef, ab.</p>
<p>Wie es sich gehört, gibt&#8217;s dazu einen persönlichen <a target="_blank" href="http://blog.xing.com/2008/11/neues-kapitel-in-der-unternehmensgeschichte/">Blogpost von Hinrichs</a>, eine börsenrechtlich wichtige <a target="_blank" href="http://www.dgap.de/link.php?von=19970101&amp;typ=adhoc&amp;isin=DE000XNG8888&amp;sprache=de&amp;a=10&amp;v=de&amp;id=380772">Ad-hoc-Meldung</a>, und eine &#8220;normale&#8221; <a target="_blank" href="http://corporate.xing.com/no_cache/deutsch/presse/willkommen/news-detailansicht/article/pressemitteilungbr-2/138/b8130073ce/">Pressemitteilung</a>, die auch über den Ticker ging und von der dpa-Tocher news aktuell eben sogar als Anlass für eine Marketing-E-Mail an die Kunden <a target="_blank" href="http://presseportal.de/meldung/1307220">verbreitet</a> wird. Und natürlich macht die Story schon die Runde <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/2008/11/24/jetzt-offiziell-lars-hinrichs-tritt-ab/">bei</a> <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2008/11/24/lars-hinrichs-beendet-taetigkeit-als-xing-ceo/">Netzwertig</a>, <a target="_blank" href="http://www.blogpiloten.de/2008/11/24/nun-also-doch-lars-hinrichs-wechselt-in-den-xing-aufsichtsrat/">verschiedenen</a> <a target="_blank" href="http://www.sichelputzer.de/2008/11/24/xing-bewahrheitete-spekulationen/">Blogs</a> und jetzt auch bei der Mainstreampresse wie <a target="_blank" href="http://news.google.de/news/url?sa=t&amp;ct=:ePkh8BM9E0LYwQq0w4AFjy0Q04wEKj06vJceW7sh0Id3EfOPB_oAUFYOpQ/0-3&amp;fp=492a266c01d97e40&amp;ei=XW8qSaf9E5WKQ5Wd0I8P&amp;url=http%3A//www.ftd.de/technik/medien_internet/%3AWechsel-bei-Social-Community-Xing-Gr%25FCnder-macht-Platz-f%25FCr-neuen-Chef/442273.html&amp;cid=1263832747&amp;sig2=QiHAYA6A2oQgTl1sY9pjRA&amp;usg=AFQjCNGk8St65VS1awL6J5NjJaI2LKTrWg">FTD</a>, <a target="_blank" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/11/24/sessenwechsel-bei-xing-hinrichs-geht-in-den-aufsichtsrat-gro-223-selbeck-wird-neuer-chef.aspx">FAZ</a> und <a target="_blank" href="http://www.focus.de/digital/internet/business-netzwerk-xing-gruender-lars-hinrichs-geht_aid_350756.html">Focus Online</a>.<br />
<h3>Respektabler Schritt, hibbelige Kommunikation</h3>
<p>Der Inhalt der Meldung ist dabei gar nicht so sensationell, wie die Blogosphäre es am Freitag gern haben wollte. XING ist inzwischen dem Startup-Stadium entwachsen und ein börsennotiertes, wachsendes und profitabel arbeitendes Unternehmen. Für diese Leistung gebührt Lars Hinrichs <a target="_blank" href="http://www.pr-ip.de/allgemein/den-mutigen-gehoert-die-zukunft">Respekt</a>. Dass der Gründer irgendwann Platz macht für einen Manager, der solch ein Unternehmen auf die nächste Wachstumsstufe heben kann, ist nichts Außergewöhnliches. Im Gegenteil, man muss als Gründer auch erstmal loslassen können, denn es geht in einem so großen Unternehmen nicht mehr um einen selbst, sondern um das Ganze.</p>
<p>Offensichtlich war der Wechsel an der Spitze des Unternehmens gut vorbereitet, schließlich hat man mit E-Bayer Groß-Selbeck einen profilierten Mann geholt. Dazu passt allerdings nicht die hibbelige Kommunikationspolitik vom Freitag.</p>
<p>Es kann in den verschwiegensten Unternehmen vorkommen, dass Personalia vor der Zeit nach außen dringen und dann von gut vernetzten Branchendiensten noch vor der offiziellen Bestätigung verbreitet werden. Das ist journalistisch legitim und jeder Chefredakteur wird seinen Reporter ins Gebet nehmen und fragen &#8220;Wie sicher ist das? Ich will das nicht hinterher widerrufen müssen!&#8221;, bevor die Meldung eingestellt wird. Damit muss also auch die Kommunikationsabteilung eines Unternehmens wie XING rechnen und sich entsprechend vorbereiten.</p>
<p>Zwar ist XING als börsennotiertes Unternehmen an etwas starrere Regeln gebunden (Vorstandswechsel müssen per ad-hoc-Meldung verbreitet werden), aber man hätte auch Freitag nach Börsenschluss die ganze Geschichte erzählen können. Dann hätten die Journalisten und Aktienanalysten über&#8217;s Wochenende ihre Story ausgebreitet und heute wäre die Aktie nicht wie geschehen <a target="_blank" href="http://aktien.wallstreet-online.de/565934.html">erstmal</a> ein Stück abgesackt. So wurde nur dementiert, was definitiv nicht stimmte, nämlich das Wort vom &#8220;Abschied&#8221;. Schließlich bleibt Lars Hinrichs im Aufsichtsrat von XING.</p>
<p>Hinrichs sah sich am Freitag mittag bemüßigt, die &#8220;Falschmeldung&#8221; der DPA-AFX (die sich auf &#8220;Branchenkreise&#8221; beruft und Horizont.net nicht beim Namen nennt) zu dementieren, weil er davon genervt war, wie sein <a target="_blank" href="https://twitter.com/LarsHinrichs/status/1016255018">Tweet</a> verrät. Genervtheit &#8211; über den Kontrollverlust in der Kommunikation womöglich &#8211; ist aber der falsche Ratgeber. Über die wahren Gründe der allem Anschein nach jetzt nach Plan durchgezogenen Kommunikationspolitik kann man nur <a target="_blank" href="http://off-the-record.de/2008/11/24/xing-abschied-von-lars-hinrichs-ist-nun-offiziell/">spekulieren</a>. Vielleicht wollte man einfach nicht am Wochenende Interviews geben müssen.<br />
<h3>Informationsvakuum ist der Nährboden für Gerüchte und Halbwahrheiten<br /></h3>
<p>Fakt ist, dass sich ein Gerücht unabhängig vom Wahrheitsgehalt nicht mehr aufhalten lässt, wenn es einmal publiziert ist. Darauf spekulierte natürlich auch Horizont.net, die damit einen kleinen Coup gelandet haben, der ordentlich Klicks gegeben haben dürfte. Die Blogo- und Twittersphäre fand die ganze Geschichte ohnehin furchtbar aufregend, vor allem, weil man gesammelt bei XING zumindest Mitglied ist und einige Vielgefolgte auch persönlich mit Lars Hinrichs bekannt sind.</p>
<p>Eine solche Geschichte zieht also binnen 12 Stunden selbst über Nacht so viele Schleifen, dass diese Dynamik für ein Unternehmen allein nicht mehr zu kontrollieren ist. Lässt man sich nun wie XING aus Prinzip nur auf das Allernötigste ein (Dementi des &#8220;Abschieds&#8221;), bleibt ein Vakuum das weiter mit Spekulationen gefüllt wird. Bei soviel Durcheinander wird das Durcheinander selbst zur Story, wie <a target="_blank" href="http://www.focus.de/digital/internet/xing-raetsel-um-lars-hinrichs_aid_350372.html">dieser Beitrag</a> von Focus Online zeigt. Bei Meedia wird daraus gleich der &#8220;<a target="_blank" href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/wird-ebay-chef-gro-sellbeck-neuer-xing-ceo_100013747.html">Krimi des Tages</a>&#8220;. Das ist dann vollends kontraproduktiv und kann auf einen Aktienkurs genauso negative Wirkung haben wie eine &#8220;echte&#8221; Falschmeldung.</p>
<p>Sicher, XING ist aus den drei Tagen Verzögerung wohl kein nachhaltiger Schaden entstanden. Doch dieses Fallbeispiel zeigt sehr anschaulich, wie riskant halbherzige Kommunikationspolitik sein kann. XING hatte den Vorteil, dass das Unternehmen wirtschaftlich gut dasteht und Lars Hinrichs eine Erfolgsbilanz aufzuweisen hat. Die Verbreitung von Meldungen, und seien sie auch noch so falsch, ist durch schnellen Online-Journalismus, noch schnellere Blogs und die Lichtgeschwindigkeit von Linkverbreitern wie Twitter so unkontrollierbar geworden, dass sich die Kommunikationspolitik von Unternehmen gerade im Web-Umfeld darauf einstellen muss. Sonst geht bei einer tatsächlichen Sensation oder Krisenmeldung der Aktienkurs tatsächlich in die Knie. Yahoo hat vorgemacht, wie so etwas aussieht.</p>
<p></p>
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