<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Open Source PR &#187; PR &amp; Marketing</title>
	<atom:link href="http://www.opensourcepr.de/category/pr-marketing/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.opensourcepr.de</link>
	<description>Tapio Liller über Kommunikation, Medien &#38; Technologien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 09:29:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Mittagstisch Nr. 7: Social Media Newsrooms, Prozesse vor Tools und etwas Trigema</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/05/12/mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-prozesse-vor-tools-und-etwas-trigema/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/05/12/mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-prozesse-vor-tools-und-etwas-trigema/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagstisch]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[SMPReview]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1308</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Nachdem die vergangenen Social Media PReview Mittagstische in recht kleinem Kreis stattfanden, waren gestern endlich mal wieder alle versammelt und mit Sebastian Voss hatten wir sogar noch einen Gast dabei. Die Themen diesmal: Der Social Media Newsroom &#8211; zum Stand der Nutzung in Deutschland Eine Diskussion zu David Nelles&#8217; &#8220;Realitycheck&#8221; in Sachen Corporate Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9DrTDU&amp;via=tapioliller&amp;text=Mittagstisch+Nr.+7%3A+Social+Media+Newsrooms%2C+Prozesse+vor+Tools+und+etwas+Trigema&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/12/mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-prozesse-vor-tools-und-etwas-trigema/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Nachdem die vergangenen Social Media PReview Mittagstische in recht kleinem Kreis stattfanden, waren gestern endlich mal wieder alle versammelt und mit <a href="http://www.sebastianvoss.typepad.com/">Sebastian Voss</a> hatten wir sogar noch einen Gast dabei.</p>
<p>Die Themen diesmal:</p>
<ul>
<li>Der Social Media Newsroom &#8211; zum Stand der Nutzung in Deutschland</li>
<li>Eine Diskussion zu <a href="http://about.virtual-identity.com/index.php/2010/05/05/eine-personliche-einschatzung-zu-social-media-und-deutschen-unternehmen/">David Nelles&#8217; &#8220;Realitycheck&#8221;</a> in Sachen Corporate Social Media</li>
<li>Ein Nachklapp zum Trigema-Brouhaha und <a href="http://www.facebook.com/?ref=logo#!/note.php?note_id=118655511497820">Wolfgang Grupps Entschuldigung</a> bei Facebook</li>
<li>Eine Einladung zur Kommentierung des Entwurfs der <a href="http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com/">DRPR Online-Richtlinie</a> (dazu <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/">auch</a> hier <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/">mehr</a>)</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.socialmediapreview.de/2010/05/12/der-mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-realitaetscheck-social-media-in-unternehmen-und-ein-bisschen-trigema/">Viel Spaß beim Reinhören!</a></strong> Und wie immer eine herzliche Einladung, mit einem eigenen Themenvorschlag beim nächsten Mal dabei zu sein!
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9DrTDU&amp;via=tapioliller&amp;text=Mittagstisch+Nr.+7%3A+Social+Media+Newsrooms%2C+Prozesse+vor+Tools+und+etwas+Trigema&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/12/mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-prozesse-vor-tools-und-etwas-trigema/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/05/12/mittagstisch-nr-7-social-media-newsrooms-prozesse-vor-tools-und-etwas-trigema/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogger-Regeln: Der DRPR demontiert sich selbst</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[DRPR]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Rat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1304</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Da ist sie also, die Onlinerichtlinie des DRPR. Seit drei Wochen im Netz auf einem Posterous-Blog mit zwei Dutzend Kommentaren seitdem. Ich kam leider erst heute dazu, das ganze nochmal in Ruhe zu lesen und den Textentwurf, der ja als Diskussionspapier vorliegt zu kommentieren (dazu bitte hier entlang). Die Aufregung der Blogdiskussion im Januar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FcIOIu9&amp;via=tapioliller&amp;text=Blogger-Regeln%3A+Der+DRPR+demontiert+sich+selbst&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Da ist sie also, die Onlinerichtlinie des DRPR. Seit drei Wochen im Netz auf einem <a href="http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com/">Posterous-Blog</a> mit zwei Dutzend Kommentaren seitdem. Ich kam leider erst heute dazu, das ganze nochmal in Ruhe zu lesen und den Textentwurf, der ja als Diskussionspapier vorliegt zu kommentieren (<a href="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/">dazu bitte hier entlang</a>). Die Aufregung der Blogdiskussion <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/">im Januar</a> &#8211; angestoßen durch Alexander Güttlers Äußerungen in der W&amp;V &#8211; hat sich gelegt. Der Aufreger war ja auch nicht, dass der DRPR sich mit Online-Kommunikation beschäftigt &#8211; das soll er ruhig tun &#8211; sondern dass er vertreten durch Herrn Güttler einen Anspruch formuliert, der weit über die bislang vom DRPR adressierten Kommunikationsprofis (vulgo PRler) hinaus reichte. Man wollte &#8220;Blogger-Regeln&#8221; schaffen, die für mehr Transparenz im Social Web sorgen sollten. Davon ist im jetzigen Textentwurf nichts mehr zu sehen. Trotzdem bleibt der PR-Rat bei seinem Anspruch, wie ein Zitat des Vorsitzenden im PR Magazin zeigt. <span id="more-1304"></span>Wie ich schon im diese Woche erschienenen PR Magazin (Ausgabe 5/2010, S. 6) kommentierte, bleibt bei mir der Beigeschmack, dass sich hier jemand persönlich profilieren wollte. Ich könnte jetzt natürlich mit den Schultern zucken und sagen &#8220;Pff, soll er doch, mit seiner Forderung ist er ja offenbar nicht durchgekommen.&#8221; Aber das wäre dann doch zu einfach.</p>
<h3>Das Verhalten des DRPR gefährdet seine eigene Glaubwürdigkeit</h3>
<p>Denn es geht mir nach wie vor auch um das öffentliche Gebaren eines Gremiums, das einen Regulierungsanspruch auf das Verhalten meines Berufsstandes postuliert. Was ich meine ist Folgendes: Wenn sich der DRPR zum &#8220;Hüter der Blogs&#8221; aufschwingt, dann doch bitte in aller Konsequenz und mit offenem Visier. Während der Entwurfsphase &#8211; also bis Mitte April dieses Jahres &#8211; war nur Herr Güttler mit seinen Versatzstücken zu vernehmen. Nichts zum Nachlesen. Jetzt ist der Text da und die Blogger kommen nicht mehr vor.</p>
<p>&#8220;Was ist dein Problem?&#8221; könnte der geneigte Leser jetzt fragen. &#8220;Ist doch vom Tisch!&#8221; Mitnichten, sage ich dann. Denn in eben jenem PR Magazin Artikel wird der Vorsitzende des PR-Rats, Richard Gaul, mit folgende Worten zitiert:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wenn Blogger PR machen, begeben sie sich auf unser Spielfeld. Dann können wir sie bei Verstößen öffentlich mahnen. Die Naivität des Netzes darf nicht missbraucht werden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Moment! Habe ich da was verpasst? Im Text steht nichts von Bloggern und trotzdem behält der DRPR den Anspruch aufrecht, sich die Blogger vorzuknöpfen? Irgend etwas stimmt hier nicht. Da bekommt die <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/">schwammig formulierte Präambel</a> doch plötzlich eine neue Note! Mir riecht das zu sehr nach Hintertür.</p>
<p>Vorneherum sucht der DRPR die Diskussion, &#8220;um zu einem gemeinsamen Verständnis beizutragen, was im Web als PR in Ordnung geht und was eben nicht&#8221; (Begleittext des Posterous-Blogs zum Diskussionspapier), aber auf Nachfrage eines Fachredakteurs wird der Geltungsanspruch weiter aufrechterhalten. Offenes Visier geht anders. Und was noch schlimmer ist: So untergräbt sich der Rat seine eigene Glaubwürdigkeit  &#8211; wenn er denn unter Bloggern eine hatte. <a href="http://www.korrupt.biz/2045/bcruhr3-blogger-vs-pr-die-interessanteren-fragen/">Denn für die ist der PR-Rat ohnehin keine Ernst zu nehmende Instanz</a>. Man könnte die Geschichte aber auch unter dem Stichwort &#8220;Vorzeitige Selbstdemontage&#8221; ablegen.
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FcIOIu9&amp;via=tapioliller&amp;text=Blogger-Regeln%3A+Der+DRPR+demontiert+sich+selbst&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/blogger-regeln-der-drpr-demontiert-sich-selbst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DRPR Onlinerichtlinie &#8211; Kommentar zum Diskussionspapier</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[DRPR]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1300</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Als ich im Januar die Motive und Vorgehensweise des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) bei der Entwicklung vermeintlich geplanter &#8220;Blogger-Regeln&#8221; hinterfragte, wurde im Kollegenkreis eine angeregte Diskussion geführt. Die Fachmagazine PR Report und PR Magazin nahmen das Thema auf. Leider kamen wir inhaltlich nicht so recht weiter, weil das vom DRPR-Mitglied Alexander Güttler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fcv0m38&amp;via=tapioliller&amp;text=DRPR+Onlinerichtlinie+-+Kommentar+zum+Diskussionspapier&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Als ich <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/20/pr-rat-will-mehr-absenderklarheit-und-stiftet-verwirrung/">im Januar</a> die Motive und Vorgehensweise des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) bei der Entwicklung vermeintlich geplanter &#8220;Blogger-Regeln&#8221; hinterfragte, wurde im Kollegenkreis eine angeregte Diskussion geführt. Die Fachmagazine PR Report und PR Magazin nahmen das Thema auf. Leider kamen wir inhaltlich <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/">nicht so recht weiter</a>, weil das vom DRPR-Mitglied Alexander Güttler angekündigte Papier in der Entwurfsfassung nicht allgemein zugänglich war. Inzwischen (seit 12. April 2010) ist das &#8220;<a href="http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com/" target="_blank">Diskussionspapier über Standards in der Online PR</a>&#8221; im Netz nachlesbar und der DRPR lädt für einen Zeitraum von 4 Wochen zur Kommentierung ein. Dann wollen wir mal! <span id="more-1300"></span></p>
<h2>Kommentar zum Text der DRPR Online-Richtlinie</h2>
<p>In diesem Post kommentiere ich zunächst nur den Text der Richtlinie. Der Übersichtlichkeit halber werde ich das Original nur stellenweise zitieren und auf die Ziffern  des Textes verweisen. Meine Bewertung findet ihr im Anschluss in einem separaten Post (folgt).</p>
<h3>Der Titel</h3>
<p><strong>&#8220;DRPR-Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken&#8221; </strong>heißt das Diskussionspapier. Der Absender DRPR ist genannt, es ist eine Richtlinie und keine Regel (auch kein Kodex oder gar eine Vorschrift), und es geht um PR. Marketing-Leute und Werber könnten hier schonmal abschalten, denn sie sind ja nicht angesprochen. In der Praxis sieht das allerdings anders aus. Die Disziplinen verschmelzen und mit ihnen die Zuständigkeiten für Auftragskommunikation, was je nach Reichweite des Geltungsanspruchs der bessere Begriff wäre.</p>
<h3>Die Präambel</h3>
<p>Die Präambel beginnt mit einer für meinen Geschmack etwas schwafeligen Situationsbeschreibung und stellt fest, dass die Grenzen zwischen &#8220;klassischer Online-Kommunikation&#8221; via journalistische Gatekeeper und &#8220;von Usern selbst bereit gestellte(n) Inhalte(n)&#8221; fließend sind. Das eröffne Möglichkeiten für kommerzielle Einflussnahme und die Anonymität des Web könne leicht missbraucht werden. Geschenkt.</p>
<p>Der Schluss, für professionelle Kommunikatoren erhöhten sich &#8220;die Anforderungen, selbst proaktiv und explizit anzuzeigen, wenn Äußerungen im professionellen Kontext geschehen&#8221;, ist zunächst ein Postulat ohne weitere Begründung. Mir fehlt hier &#8211; wie in der gesamten Präambel &#8211; die Anbindung an das übergeordnete Thema &#8220;ethisches Verhalten von Kommunikatoren&#8221;. Es wird nicht klar, weshalb der DRPR Richtlinien aufstellen möchte, an wen genau sie sich richten und wie der DRPR ihre Einhaltung überwachen will.</p>
<p>Es werden Rollenbegriffe wie User, Journalisten, Gatekeeper, Nutzer, Experten und Unternehmen in den Raum gestellt, die nur unzureichend definiert und voneinander abgegrenzt sind.</p>
<p>Die Präambel schließt  &#8211; ganz unpräambelig, weil sie ja nur den Rahmen setzen soll &#8211; mit einem Aufruf an Unternehmen, die ihr &#8220;Verhalten im Web&#8221; im Rahmen ihrer Corporate Governance veröffentlichen sollen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Präambel ordnet das Regelwerk nicht ein und sagt weder etwas über  die Aufgabe und Rolle des DRPR aus, noch wird klar, an wen sich die Richtlinie richtet.</p>
<h3>Abschnitt I. &#8211; Transparenz &amp; Absenderklarheit</h3>
<p>Als PR-Berater erfahre ich in diesem nichts Neues. Die postulierten Regeln sind ohnehin Teil des Berufsethos der PR. Täuschung und Irreführung sind nicht Teil des PR-Instrumentariums. Das hat sich mit dem Internet nicht geändert.</p>
<p>Ansonsten werden in diesem Abschnitt wieder verschiedene Rollen aufgeführt, die nicht klar abgegrenzt sind. Es ist von PR-Dienstleistern, Redaktionen, Agenturen, Studieninstituten die Rede. Es wird unübersichtlich.</p>
<h3>Abschnitt II. &#8211; Vielfalt fordert Klarheit</h3>
<p>Hieße die Überschrift &#8220;Transparenter Umgang mit Kommentaren&#8221; wäre klarer, worum es geht. So muss man bis zu den Beispielen unter Punkt 2. weiterlesen, um eine Idee vom Ansinnen dieses Punktes zu bekommen.</p>
<p>Heikel finde ich die Unterscheidung von privatem und professionellen Kontext, von dem die Kenntlichmachung der eigenen Rolle abhängen soll. Das ist fast schon eine Einladung an Täuscher, die sich darauf zurückziehen könnten, dass sie ja rein privat kommentiert hätten. Wie will man in dieser Grauzone Klarheit durchsetzen?</p>
<h3>Abschnitt III. &#8211; Das Internet offen nutzen</h3>
<p>Die Regel, Beteiligungsaufrufe für eine Sache stets mit der &#8220;nachdrücklichen Bitte&#8221; zu verbinden, &#8220;dass die eigenen Unterstützer ihren richtigen Namen verwenden&#8221; und die Zugehörigkeit zu &#8220;einer bestimmten Initiative oder Gruppe&#8221; klar zu kommunizieren, ist klar und nachvollziehbar. Hier wäre der Text für bessere Lesbarkeit zu überarbeiten.</p>
<h3>Abschnitt IV. &#8211; Auftraggeber und Agentur sind gemeinsam verantwortlich</h3>
<p>Hier kommt endlich etwas Butter bei die Fische, weil das Verhältnis von Agenturen und Unternehmen sowie Freelancern klargestellt wird. So kann sich im Zweifel nicht der eine auf Kosten des Anderen aus der Affäre ziehen. Punkt 3. erwähnt erstmals die Praxis der Rüge und &#8220;Abmahnung&#8221;. Was das bedeutet, sollte wie oben erwähnt schon in der Präambel stehen.</p>
<h3>Abschnitt V. &#8211; Realistisch mit dem Internet umgehen</h3>
<p>Die explizite Freistellung von &#8220;Mystery-Kampagnen&#8221; ist eine eher formale Klausel, damit solche Kampagnen nicht zu Beschwerden bei DRPR führen können. Online bleiben die Auftraggeber von solchen Aktionen ohnehin selten unentdeckt, weil meist der Blick in die Domainregistrierung zeigt, welche Firma oder Agentur dahintersteht&#8230;</p>
<h3>Abschnitt VI. &#8211; Gleiche Regeln für alle</h3>
<p>Auch hier wäre eine beschreibende Überschrift wie &#8220;Transparentes Sponsoring, Produktzusendungen und bezahlter Content&#8221; eindeutiger. Gegen die Punkte 1. und 2. ist nichts zu sagen, Punkt 3. hingegen bleibt zu sehr im Ungefähren. An wen werden Produkte kostenlos gesendet, was ist eine &#8220;klare Absenderangabe&#8221;, wo muss diese erscheinen (auf dem Paket oder auf dem Blog, das über das Produkt schreibt?), wer ist dafür zuständig?</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend nur soviel: Der Inhalt der Richtlinie brachte nichts Überraschendes &#8211; außer dass von Bloggern plötzlich keine Rede mehr ist (dazu im nächsten Post mehr). Für einen PR-Praktiker, der mit einem Mindestmaß an Berufsethos unterwegs ist, wird die Richtlinie in dieser Form nichts ändern.</p>
<p>Der Text ist abschnittsweise nützlich und klar formuliert, über weite Strecken aber auch sprachlich unscharf und unnötig kompliziert. Der größte Mangel ist die <strong>konfuse Präambel, die dem Leser keinerlei Orientierung bietet, wer sich hier an wen richtet und welche Konsequenzen aus einer Nichteinhaltung erwachsen</strong>. Hier muss nachgearbeitet werden.
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fcv0m38&amp;via=tapioliller&amp;text=DRPR+Onlinerichtlinie+-+Kommentar+zum+Diskussionspapier&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/05/07/drpr-onlinerichtlinie-kommentar-zum-diskussionspapier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogger und PRler &#8211; Transparenz, aber wie? (#bcruhr3 Session)</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/03/18/blogger-und-pr-transparenz-bcruhr3/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/03/18/blogger-und-pr-transparenz-bcruhr3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[bcruhr3]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1274</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Das Barcamp Ruhr in Essen steht am Wochenende vor der Tür und ich möchte dort die Gelegenheit nutzen, das Thema &#8220;Transparenter Umgang zwischen Bloggern und PR&#8221; im Kreise derer zur Sprache zu bringen, die von möglichen Regelwerken (siehe die Diskussion zum Vorstoß des Deutschen Rats für Public Relations) unmittelbar betroffen wären &#8211; den &#8220;Bewohnern&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FbjNVw1&amp;via=tapioliller&amp;text=Blogger+und+PRler+-+Transparenz%2C+aber+wie%3F+%28%23bcruhr3+Session%29&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/03/18/blogger-und-pr-transparenz-bcruhr3/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Das Barcamp Ruhr in Essen steht am Wochenende vor der Tür und ich möchte dort die Gelegenheit nutzen, das Thema &#8220;Transparenter Umgang zwischen Bloggern und PR&#8221; im Kreise derer zur Sprache zu bringen, die von möglichen Regelwerken (siehe die <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/">Diskussion zum Vorstoß des Deutschen Rats für Public Relations</a>) unmittelbar betroffen wären &#8211; den &#8220;Bewohnern&#8221; des Social Web selbst.</p>
<p>Das Interesse von PR und Unternehmenskommunikation, das Social Web professionell für sich zu nutzen bringt fast zwangsläufig Interessenkonflikte mit sich. Transparenz im Miteinander ist geboten. Doch wie lässt sich ein gemeinsames Verständnis von Transparenz und  sogenannter &#8220;Absenderklarheit&#8221; von Kommunikation herstellen?</p>
<div>
<div>
<p>Der DRPR bastelt hinter verschlossenen Türen an einem Regelwerk. Ich möchte die Diskussion lieber öffentlich anregen und lade alle  Barcamper ein, mit mir Ideen für ein nachvollziehbares und praktikables  Verständnis von Transparenz in der Social-Media-Kommunikation zu  sammeln.</p>
<p>Am Ende der Session steht sicher kein fertiges Ergebnis, sondern mehr eine erste Sammlung von Ideen und Anregungen. Die werden aber &#8211; so hoffe ich &#8211; ganz nah an der Lebens- und Publikationspraxis von (Profi- und Hobby-)Bloggern, Twitterern und anderen Netzmenschen sein. Und das wäre schon mal ein schöner Anfang.</p>
<p>Wer am Barcamp Ruhr teilnimmt, kann <a href="http://www.barcampruhr3.de/networks/items/show.342">auf der Mixxt-Seite schon im Vorfeld sein Interesse an der Session bekunden</a>. Danke!</p>
</div>
</div>
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FbjNVw1&amp;via=tapioliller&amp;text=Blogger+und+PRler+-+Transparenz%2C+aber+wie%3F+%28%23bcruhr3+Session%29&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/03/18/blogger-und-pr-transparenz-bcruhr3/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/03/18/blogger-und-pr-transparenz-bcruhr3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Agenturgründers Freuden: Die erste Stellenausschreibung</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/03/05/agenturgrunders-freuden-die-erste-stellenausschreibung/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/03/05/agenturgrunders-freuden-die-erste-stellenausschreibung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[job]]></category>
		<category><![CDATA[Oseon]]></category>
		<category><![CDATA[Oseon Conversations]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Stelle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1263</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Schon im Studium hatte ich den Wunsch, irgendwann eine eigene Firma zu gründen und anderen Menschen eine sinnvolle und spannende Arbeit in einem anregenden Umfeld zu geben. Mit diesem Zwischenziel im Kopf habe ich auch Oseon Conversations vor knapp anderthalb Jahren aus der Taufe gehoben. Nach einem Jahr des Netzwerkens und des Aufbaus eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FaM1unA&amp;via=tapioliller&amp;text=Agenturgr%C3%BCnders+Freuden%3A+Die+erste+Stellenausschreibung&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/03/05/agenturgrunders-freuden-die-erste-stellenausschreibung/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Schon im Studium hatte ich den Wunsch, irgendwann eine eigene Firma zu gründen und anderen Menschen eine sinnvolle und spannende Arbeit in einem anregenden Umfeld zu geben. Mit diesem Zwischenziel im Kopf habe ich auch <a href="http://www.oseon.com">Oseon Conversations</a> vor knapp anderthalb Jahren aus der Taufe gehoben. Nach einem Jahr des Netzwerkens und des Aufbaus eines Kundenstamms ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, da ich die Hand heben und potenziellen Bewerbern &#8220;HIER ENTLANG, BITTE!&#8221; zurufen kann.</p>
<p>Deshalb ist es mir eine besondere Freude, meine Blogleser auf das <strong><a href="http://bit.ly/oseonjob" target="_blank">erste Stellenangebot von Oseon Conversations</a> </strong>hinweisen zu dürfen. Ich suche eine/n Berater/in klassische und digitale PR mit ca. 2-3 Jahren Berufserfahrung, der/die weiß, wie der Hase läuft. Es gibt nämlich viel zu tun!</p>
<p>Ich bitte euch zugleich um Retweets, Weiterleitungen und Hinweise an Freunde, Bekannte, Verwandte, für die die Stelle eventuell in Frage kommen könnte. Schließlich soll der Netzwerkeffekt greifen! Danke!
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FaM1unA&amp;via=tapioliller&amp;text=Agenturgr%C3%BCnders+Freuden%3A+Die+erste+Stellenausschreibung&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/03/05/agenturgrunders-freuden-die-erste-stellenausschreibung/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/03/05/agenturgrunders-freuden-die-erste-stellenausschreibung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Podcast-Roundtable &#8220;PR-Qualifikation 2.0&#8243; jetzt online</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/02/08/podcast-roundtable-pr-qualifikation-2-0-jetzt-online/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/02/08/podcast-roundtable-pr-qualifikation-2-0-jetzt-online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[SMPReview]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1259</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Vergangenen Donnerstag sprachen Timo und ich mit Bettina Wengenroth von der GK Personalberatung und Robert Kirsch von Weber Shandwick über die Rolle von Social Media Kenntnissen für die PR-Karriere. Der Podcast ist jetzt beim Social Media PReview live. Reinhören lohnt sich! Wir danken ganz herzlich allen Lesern, die im Vorfeld der Aufzeichnung ihre Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FddcxtD&amp;via=tapioliller&amp;text=Podcast-Roundtable+%22PR-Qualifikation+2.0%22+jetzt+online+&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/02/08/podcast-roundtable-pr-qualifikation-2-0-jetzt-online/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Vergangenen Donnerstag sprachen Timo und ich mit Bettina Wengenroth von der GK Personalberatung und Robert Kirsch von Weber Shandwick über die Rolle von Social Media Kenntnissen für die PR-Karriere.</p>
<p><a href="http://www.socialmediapreview.de/2010/02/08/roundtable-pr-qualifikation-2-0-wie-wichtig-sind-social-media-fuer-die-pr-karriere/">Der Podcast ist jetzt beim Social Media PReview live</a>. Reinhören lohnt sich!</p>
<p>Wir danken ganz herzlich allen Lesern, die <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/">im Vorfeld der Aufzeichnung ihre Fragen</a> zum Thema eingereicht hatten. Die allermeisten davon konnten wir mit in die Diskussionsrunde werfen.
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FddcxtD&amp;via=tapioliller&amp;text=Podcast-Roundtable+%22PR-Qualifikation+2.0%22+jetzt+online+&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/02/08/podcast-roundtable-pr-qualifikation-2-0-jetzt-online/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/02/08/podcast-roundtable-pr-qualifikation-2-0-jetzt-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eure Fragen zum Roundtable &#8220;PR-Qualifikation 2.0&#8243;? (Update)</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1251</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Am Donnerstag, 4.2.,  interviewen Timo Lommatzsch (@tlom) und ich für den Social Media PReview zwei Fachleute zum Thema &#8220;PR-Qualifikation 2.0&#8243;. Im Rahmen eines Podcast-Roundtables stellen sich unseren Fragen: Bettina Wengenroth, Recruitment-Beraterin bei GK Personalberatung aus Frankfurt und Robert Kirsch (@buerobert), Managing Director von Weber Shandwick in Berlin. Wir wollen gemeinsam beleuchten, wie Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FaxMG1r&amp;via=tapioliller&amp;text=Eure+Fragen+zum+Roundtable+%22PR-Qualifikation+2.0%22%3F+%28Update%29&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Am Donnerstag, 4.2.,  interviewen Timo Lommatzsch (<a href="http://twitter.com/tlom">@tlom</a>) und ich für den <a href="http://www.socialmediapreview.de/">Social Media PReview</a> zwei Fachleute zum Thema &#8220;PR-Qualifikation 2.0&#8243;. Im Rahmen eines Podcast-Roundtables stellen sich unseren Fragen:</p>
<ul>
<li>Bettina Wengenroth, Recruitment-Beraterin bei <a href="http://www.gk-personalberatung.de/cms/">GK Personalberatung</a> aus Frankfurt und</li>
<li>Robert Kirsch (<a href="http://twitter.com/buerobert">@buerobert</a>), Managing Director von <a href="http://www.webershandwick.de/">Weber Shandwick</a> in Berlin.</li>
</ul>
<p>Wir wollen gemeinsam beleuchten, wie Social Media den Job-Markt für PR-Leute verändern. Es wird um die Entwicklung am Stellenmarkt bei PR-Agenturen und Unternehmen gehen, um Qualifikationen, die man heutzutage als PR-Neuling und erfahrener PR-Berater haben sollte und wie man sich als Social-Media-affiner PRler für offene Stellen bewerben kann.</p>
<p>Darüber hinaus möchten wir natürlich <strong>eure Fragen an die beiden Mitdiskutanten</strong> weiterreichen. Ihr habt also die Gelegenheit, über uns aus qualifiziertem Mund zu hören, was auf euch als PR-ler zukommt und wie sich euer Beruf aus Sicht der Vermittler und Agenturchefs verändert.</p>
<p>Also, her mit den Fragen. Einfach im Kommentar hinterlassen, oder wenn es anonym sein soll gern auch hier unten im Formspring-Formular. <strong><span style="text-decoration: line-through;">Einsendeschluss ist Donnerstag 10 Uhr. </span>Vielen Dank allen Einsendern für die Fragen. Wir haben sie zum größten Teil im Rahmen des Gesprächs behandeln können. </strong></p>
<p><strong>UPDATE: <a href="http://www.socialmediapreview.de/2010/02/08/roundtable-pr-qualifikation-2-0-wie-wichtig-sind-social-media-fuer-die-pr-karriere/">Der Podcast ist seit heute, 8.2. online</a>.<br />
</strong>
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FaxMG1r&amp;via=tapioliller&amp;text=Eure+Fragen+zum+Roundtable+%22PR-Qualifikation+2.0%22%3F+%28Update%29&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/02/02/fragen-zum-roundtable-pr-qualifikation-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>PR-Rat, Blogger und verdeckte PR &#8211; Die offenen Fragen</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/</link>
		<comments>http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[DRPR]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=1243</guid>
		<description><![CDATA[Tweet Darf er nun, soll er überhaupt oder muss er gar? Die Diskussion um den Vorstoß des Deutschen PR Rats (DRPR), im Rahmen eines neuen Regelwerks für die Kommunikationsarbeit im Internet auch Transparenzregeln für Blogger zu formulieren, sorgte für einige Diskussionen hier im Blog. Am Ende stand aber leider kein Ergebnis, sondern nur die Feststellung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9ruJ5R&amp;via=tapioliller&amp;text=PR-Rat%2C+Blogger+und+verdeckte+PR+-+Die+offenen+Fragen&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
<p>Darf er nun, soll er überhaupt oder muss er gar? Die Diskussion um den Vorstoß des Deutschen PR Rats (DRPR), im Rahmen eines neuen Regelwerks für die Kommunikationsarbeit im Internet auch Transparenzregeln für Blogger zu formulieren, <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/20/pr-rat-will-mehr-absenderklarheit-und-stiftet-verwirrung/">sorgte für einige Diskussionen hier im Blog</a>. Am Ende stand aber leider kein Ergebnis, sondern nur die Feststellung, man sei doch allseits einer Meinung, was das Gebot der &#8220;Absenderklarheit&#8221; bei Auftragskommunikation angehe. Aber was nun?</p>
<h4>Auftrag: Aufklärung &#8211; Mission: Regulierungshoheit</h4>
<p>Keine Frage, die Debatte ist gut, wichtig, und wohl auch nötig. Denn das vom PR-Rat &#8211; soweit heute erkennbar &#8211; formulierte Gebot der &#8220;Absenderklarheit&#8221; ist durchaus dazu geeignet, auch Außenstehenden deutlich zu machen, dass Public Relations keineswegs die Kunst der verdeckten Manipulation der Massen ist, zu der sie von manchen Medien und über die Praxis dieses Berufs unaufgeklärten, aber umso aufgeregteren Laien, gern gemacht wird. <strong>Jede Aufklärung, jede Richtigstellung, jede sachliche Information über die ethischen Grundsätze und guten Praktiken von PR &#8211; egal ob im Netz oder offline &#8211; ist zu begrüßen. </strong>Ganz abgesehen davon ist das auch Aufgabe der Berufs- und Agenturverbände, die den Deutschen Rat für Public Relations tragen.</p>
<p>Aber was ist von der Herangehensweise des PR-Rats an das Thema zu halten? Ich rekapituliere.<span id="more-1243"></span></p>
<p><strong>Oktober 2009</strong> &#8211; <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/schleichwerbung-in-blogs-soll-oeffentlich-angeprangert-werden-410460/">Die Wirtschaftwoche berichtet</a>, von den Plänen des PR-Rats: &#8220;Die deutsche PR-Branche will von 2010 an Schleichwerbung in den Blogs öffentlich anprangern&#8221;. Dort steht, Zitat: &#8220;Viele Blogs seien nicht mehr so unschuldig, wie sie daherkämen. „Wer von der Industrie gepampert wird, soll das zugeben“, sagt Güttler.&#8221; Das geplante Regelwerk solle am Ende für &#8220;PR-Agenturen, Blogger, soziale Netzwerke und Unternehmen&#8221; gelten. Schon hier werden Blogger vereinnahmt und der Regelungsanspruch des DRPR auf Menschen (zumeist Privatpersonen) übertragen, die im Zweifel noch nie etwas von diesem Rat gehört haben. Und der soll ihnen jetzt vorschreiben dürfen, was sie zu tun und zu lassen haben? Und dann noch &#8220;öffentlich anprangern&#8221;, im DRPR-Jargon &#8220;rügen&#8221;? Hm&#8230; (Thomas Knüwer <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/">regte sich darüber mächtig auf.</a>)</p>
<p><strong>20. Januar 2010</strong> &#8211; Entgegen der ursprünglichen Ankündigung ist das Regelwerk noch nicht fertig. Wie DRPR-Mitglied Alexander Güttler <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/pr_rat_will_regeln_gegen_schleichwerbung_im_internet">der w&amp;v mitteilt</a>, befindet es sich in einem Entwurfsstadium und soll am 26. Februar in der DRPR-Sitzung beraten werden. Der Artikel unterstellt weiterhin, der DRPR wolle intransparentes Verhalten von Bloggern rügen.</p>
<p>Auf meine Frage im Blogpost vom selben Tag, was das DRPR-Papier denn nun genau zum Thema Blogger sage, antworten sowohl Alexander Güttler, als auch sein DRPR-Kollege Heiko Kretschmer in den Kommentaren ausweichend.  Sie beteuern, dass es ihnen um &#8220;den Diskurs&#8221; gehe, um eine &#8220;breite Diskussion&#8221;. Dennoch, so Kretschmer, brauche man erst einmal einen &#8220;Gesamtentwurf&#8221;, der dann im Rahmen einer Konferenz, bei den Trägerverbänden des DRPR und online diskutiert werden solle.</p>
<p><strong>28. Januar 2010</strong> &#8211; Das Branchenmagazin <a href="http://prreport.de/aktuell/aktuell/news-public/article/1180-drpr-will-blogger-ruegen/">PR-Report</a> zitiert wieder Alexander Güttler: „Wer gegen Geld ein Produkt positiv bespricht, ist ein Professional und macht PR.&#8221; Und weiter wird Güttler wiedergegeben: &#8220;Blogger, die Geld kassierten, um professionell PR zu machen, fallen selbstverständlich in den Verantwortungsbereich des DRPR. An die Selbstregulierung der Szene glaubt Güttler indes nicht.&#8221;</p>
<p>Der Regulierungsanspruch des DRPR gegenüber Bloggern wird also bewusst wiederholt. Allein, wir wissen noch immer nicht, ob er auch im Entwurf des Regelpapiers enthalten ist. Dass der Rat das durchaus ernst meinen kann, zeigt ein Blick in die Statuten des DRPR (<a href="http://www.drpr-online.de/statische/itemshowone.php4?id=35">PDF-Download hier</a>). Dort steht unter Abschnitt II. Punkt 3. (im Dokument irrtümlich 1.):</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Feld der öffentlichen Kommunikation. Seine Zuständigkeit ist daher nicht an Personen oder Verbände des Berufsstandes gebunden. Er wird sich auch mit beanstandeten PR-Vorgängen befassen, die von Nichtmitgliedern der Trägerorganisationen und Nichtfachleuten ausgelöst oder veranlasst wurden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das heißt im Klartext, dass der DRPR sich im Zweifel herausnimmt, seine <em>&#8220;primäre Aufgabe&#8230;, Missstände und Fehlverhalten bei der Kommunikation mit Öffentlichkeiten zu bennenen und zu rügen&#8221;</em> (s. Punkt 4. der Statuten) jedem gegenüber wahrzunehmen, der sich nicht an die <em>&#8220;ethischen Normen, Gesetze und beruflichen Standards&#8221;</em> (s. Präambel) hält, die sich die PR-Fachleute selbst gegeben haben.</p>
<p><strong>Vielleicht sehe ich das zu drastisch, aber so viel Anmaßung war selten.</strong></p>
<p>Nun könnte man das Ganze mit einem Schulterzucken abtun und seinem eigenen professionellen Gewissen folgend weiterarbeiten. Schließlich ist der DRPR kein Organ der Gerichtsbarkeit, sondern eines der freiwilligen Selbstkontrolle. Doch für mich liegt das Problem tiefer, die Materie ist komplexer, als dass man dem DRPR diesen Anspruch der Regulierungshoheit über alle Bereiche der öffentlichen Kommunikation überlassen sollte.</p>
<h4>Was fehlt: Augenhöhe und Trennschärfe</h4>
<p>Wenn der Medienwandel und damit der Wandel der Kommunikationspraxis zur Auflösung von früher scheinbar fest gefügten Grenzen zwischen Mediengattungen führt, ist es fraglos angebracht, sich über die Konsequenzen für &#8220;gutes&#8221; und &#8220;professionelles&#8221; Verhalten von Kommunikatoren Gedanken zu machen.</p>
<p>So wie es der PR-Rat allem Anschein nach (er äußert sich ja noch nicht offiziell) derzeit tut, entstehen daraus jedoch gleich zwei Probleme.</p>
<ol>
<li><strong>Augenhöhe:</strong> Die Ausweitung des Regulierungsanspruches des DRPR auf bislang nicht beachtete Medienkreise wie Blogs und andere Social Media verpflichtet den DRPR (und mit ihm auch seine Trägerverbände) meines Erachtens dazu, die systemimmanenten Gepflogenheiten (Offenheit, Dialogbereitschaft, Kollaboration) zu respektieren. Sonst verspielt sich der Rat von vorneherein seine Glaubwürdigkeit als Gesprächspartner und kann nicht erwarten, dass man ihn dann in seiner Arbeit überhaupt ernst nimmt.Von einer Einbeziehung der potenziell Betroffenen ist weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen arbeiten Kommissionen hinter verschlossenen Türen, deren Vertreter soweit erkennbar nicht aus dem Kreis der aktiven Nutzer &#8220;neuen Medien&#8221; kommen. Man arbeitet nicht auf Augenhöhe, sondern &#8220;old school&#8221; per Gremienbeschluss und konterkariert so seinen eigenen Anspruch.</li>
<li><strong>Trennschärfe:</strong> Dem DRPR geht es um jede Form von Auftragskommunikation. Aber was genau ist das? Wer betreibt sie? Bei PR-Leuten die mit Journalisten sprechen oder Blogger zu einem Treffen in die Firmenzentrale des Kunden einladen, ist die Sache klar. Aber was ist mit PR-Leuten, die auf die Angebote von Fach- und Großverlagen eingehen, eine &#8220;Advertorial&#8221;-Reihe zu buchen (= zu bezahlen), dann könne man ja auch redaktionell öfter mal was machen (diese Angebote gibt&#8217;s zuhauf)? Oder um es noch komplizierter zu machen, was ist mit einem Marketingleiter, der eine Werbeagentur beauftragt, Blogger für Produkttests zu bezahlen (siehe iPhone App der SZ)? Sieht dieser Marketingleiter das als PR oder schlicht als Werbung? Warum sollte da der PR-Rat zuständig sein?Noch ein Beispiel: Was ist mit der aufwändigen Pressreise nach Korsika zur Vorstellung eines neuen Automodells in einem 5-Sterne-Hotel, bezahlt vom Autohersteller, organisiert von einer Eventagentur, die Journalisten eingeladen von der PR-Agentur? Der Absender ist hier klar, aber wird der Journalist dann von der PR-Agentur angehalten im Artikel zu erwähnen, dass er auf Einladung des Herstellers schick gewohnt und lecker gegessen hat? Wohl kaum.Die Zahl der Akteure, ihre Interessen und persönlichen Motivationen, ihre beruflichen Hintergründe und Jobbezeichnungen sind in der &#8220;Auftragskommunikation&#8221; so vielfältig, dass es schwer fällt, Grenzen zu ziehen. Je mehr die medialen Grenzen verschwimmen, desto komplizierter wird es. Will der PR-Rat all das schultern? Sollte er nicht ein realistischeres Ziel ins Auge fassen?</li>
</ol>
<h4>Was ist zu tun?</h4>
<p>Meines Erachtens täte der DRPR erstens gut daran, <strong>den Entwurf der Online-Transparenzregeln noch vor der Gremiensitzung am 26.2. öffentlich zu machen und online zur Diskussion zu stellen</strong>. Das würde ihm ein Stück Anerkennung verschaffen, nicht nur bei interessierten fachfremden Bloggern, sondern auch unter den Fachkollegen, die täglich mit und in Social Media arbeiten. Transparenz ist schließlich Voraussetzung für Vertrauen und Akzeptanz. Zudem hätte es den Effekt, dass mögliche Unschärfen von mehr Augen schneller erkannt und abgestellt werden können.</p>
<p>Zweitens wäre es ein positives Zeichen, wenn sich der <strong>PR-Rat und die führenden Köpfe der tragenden Verbände auch persönlich der Debatte stellen</strong> und zum Beispiel im Rahmen der <a href="http://www.re-publica.de">re:publica</a> im April auf Augenhöhe mit denen begeben, denen sie Regeln aufzuerlegen suchen. Das brächte ihnen nicht nur noch eine kleine Portion Anerkennung mehr, sondern auch wertvolle persönliche Erkenntnisse darüber, wie die Menschen hinter den sozialen Medien so ticken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wertvoll dieses Wissen für die Praxis ist.</p>
<p>Drittens, wie wäre es, wenn die Online- und Social-Media-Affinen unter den Kommunikatoren gemeinsam mit interessierten Netzmenschen versuchen, <strong>einen Entwurf für eine Art &#8220;Good Governance&#8221; zwischen Kommunikatoren und Blogosphäre </strong>zu entwickeln? Kollaborativ, per Wiki, Wave oder Google Doc, gleichberechtigt, aber zielorientiert. Gewissermaßen als lebenden Beweis dafür, dass freiwillige Selbstkontrolle auch ganz ohne Gremien auskommen kann und dennoch eine breite Debatte anzustoßen in der Lage ist.</p>
<p>###</p>
<p><strong>PS:</strong> Eine Anmerkung am Rande zum Onlinebeitrag des PR Report zum Thema. Er zitiert ausschließlich Herrn Güttler. &#8220;Die Blogger&#8221; werden anonym, ohne Links zu den relevanten  Posts (wie z.B. auch <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/">bei  Thomas Knüwer</a>) indirekt wiedergegeben. Und es wird dabei völlig  außer Acht gelassen, dass die meisten dieser Blogger (und Kommentatoren)  selbst PR-Profis oder Journalisten sind, also an dem Thema ein ureigenes Interesse haben.  Soviel zur Debattenfähigkeit eines Branchenfachblatts in Zeiten von  Social Media.
<div class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9ruJ5R&amp;via=tapioliller&amp;text=PR-Rat%2C+Blogger+und+verdeckte+PR+-+Die+offenen+Fragen&amp;related=tapioliller&amp;lang=de&amp;count=horizontal"  data-counturl="http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/"  style="" class="twitter-share-button">Tweet</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.opensourcepr.de/2010/01/29/pr-rat-blogger-verdeckte-pr-offene-fragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
