Kategorie: Fallbeispiele


8Aug

Social Media – ERGO – Dumm

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“Versicherungen. Was ist eigentlich schiefgelaufen zwischen uns?”, fragt ein hübscher Berlin-mittiger Mann im Werbespot der Ergo Versicherung. Die hat ihre jahrzehntealten Traditionsmarken Hamburg-Mannheimer (die mit dem verbindlich-korrekten Herrn Kaiser) und Victoria eingestampft und macht das, was in den letzten Jahren viele Konzerne tun: Re-Branding. Sich einen neuen Markenauftritt verpassen. Jung, frisch, modern, und irgendwie offener kommt das ganze daher. Das Werbeversprechen lautet: “Versichern heißt verstehen.” Wenn das nur so einfach wäre!

Versicherungen. Jeder braucht sie irgendwie, aber kaum jemand versteht wirklich, welche Versicherung er oder sie wirklich braucht. Allein im Bereich Altersvorsorge gibt es zig verschiedene Typen, teils vom Gesetzgeber ausgedacht, teils von den Versicherungen. Welche ist die richtige für mich? Was muss sie leisten? Was darf sie kosten? Was ist, wenn ich durch eine neue Lebenssituation plötzlich eine andere Versicherung brauche? Im Kopf der Verbraucher schwirren vor allem Fragen herum. Fragen, die beantwortet werden wollen. Möglichst verständlich. Insofern klingt das Versprechen der aufgehübschten Ergo Versicherung verlockend. Aber löst sie es auch in ihrer Kommunikation ein? Weiterlesen »

5Mai

Telekom startet Twitter-Support @telekom_hilft

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“Comcast Cares” ist das große, und gern zitierte Vorbild für Kundendienst per Social Media. Der US-Kabel-TV- und Internetanbieter Comcast gilt vielen als Referenz für schnelle Hilfe über Twitter und andere Social Media Plattformen. Jetzt schickt sich die Deutsche Telekom an, es dem Vorreiter aus Übersee gleich zu tun. Erstes sichtbares Zeichen davon: Der heute frisch gestartete Twitter-Account @telekom_hilft.

Sieben mit Vornamen und Foto identifizierbare Service-Mitarbeiter der Telekom bieten (Telekom-Kunden-)Twitterern in Not ihre Hilfe an. Noch lässt sich über die Qualität des Twitter-Service naturgemäß nicht sagen, aber es findet schonmal sichtbar ein Dialog statt, bei dem offensichtlich auch Antworten auf spezifische Fragen übermittelt werden. Z.B. “…zur Zeit ist kein V-DSL Ausbau in Wachberg geplant. ^wi” Das Kürzel ^wi steht dabei für die Mitarbeiterin Wiebke. Weiterlesen »

22Apr

Lufthansa findet die Relevanz-Brücke und zeigt, wie “Cluetrain” geht

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Ich bin begeistert. Seit Langem mal wieder. Begeistert von einem kleinen, unaufwändigen, aber umso effektiveren Social-Media-Kommunikationsschachzug. Von Lufthansa. Und der geht so:

Vor ein Paar Wochen verliert oder vergisst ein Apple Entwickler in einer Bar in Kalifornien einen Prototypen des noch streng geheimen iPhone der nächsten Generation. Das Gerät gelangt über Umwege an die weltweit vielgelesenen Tech-Blogs Engadget und Gizmodo, die Anfang dieser Woche darüber berichten. Die Gerüchtehungrige Netzgemeinde, allesamt zumindest Apple-interessiert, wenn nicht gar Fans, stürzt sich auf die Story und verbreitet sie weiter. Soweit, so normal.

Es stellt sich heraus, dass der schusselige Apple-Entwickler den Namen Gray Powell trägt, eine Facebookseite hat, und sein kostbares Gadget in einem deutschen Biergarten vergaß, weil er dem leckeren Gerstensaft aus deutschen Landen etwas zu sehr zugesprochen hatte. (Die ganze Story hier.) Zack, das ist sie, die Relevanz-Brücke. Das kleine Verbindungsstück von einer Apple-Geek-Geschichte zur deutschen Fluglinie Lufthansa.

Die macht sich die Story heute kurzerhand zu Nutze und schickt diesen Tweet vom Account @Lufthansa_USA in die Welt hinaus.

Hinter dem Link zu Twitpic steht ein offener Brief an iPhone-Vergesser Gray Powell. Der sieht dann so aus:

Wer darüber nicht geschmunzelt oder laut gelacht hat, dem ist nicht mehr zu helfen, oder?

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21Okt

Gesucht: Fallbeispiele für das PR 2.0 Forum München

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Banner_137x60Am 1. Dezember findet bekanntlich die zweite Auflage des PR 2.0 FORUM in München statt. Während in Hamburg ein sehr offenes Diskussionsformat den Tag bestimmte, soll es in München auf vielfachen Teilnehmerwunsch hin mehr handfeste Beispiele geben. Die Programmstruktur spiegelt das bereits wider. Darin enthalten ist eine bislang noch offene Session, die für Kurzpräsentationen von Best-Practice-Beispielen vorgesehen ist. Für diesen Programmpunkt suchen wir noch Referenten.

Praktiker vor! Jetzt mit PR 2.0 Fallbeispielen bewerben!

Gesucht werden Fallbeispiele für erfolgreiche PR 2.0/Social-Media-Kommunikation (intern oder extern),

Vorgestellt von PR-Vertretern aus Unternehmen oder Agenturen.

Format: Präsentation (mit Powerpoint zur Illustration, wenn nötig) mit anschließender Fragerunde/Diskussion

Zeit: 4 Slots zu je max. 11 Minuten, insgesamt anderthalb Stunden Zeit inkl. Diskussion

Der inhaltliche Schwerpunkt sollte auf der Social-Media-Strategie und ihrer Einbettung in die Gesamtkommunikation liegen. Außerdem sollte das Fallbeispiel aufzeigen, wie mögliche Widerstände im Unternehmen oder außerhalb überwunden wurden, wie die Prozesse zwischen Unternehmen und z.B. Dienstleistern organisiert wurden und wie der Erfolg der Sache gemessen/dokumentiert wird.

Ziel der Session ist es, den Teilnehmern einige Beispiele für Methoden und Herangehensweisen an das Thema PR 2.0/Social-Media-Kommunikation mitzugeben.

Bewerbung (schnellstmöglich!) per Kurzexposé zum Fallbeispiel bei mir (tapio [at] oseon [punkt] com) und Björn Negelmann (bn [at] n-sight [punkt] de).

Wir freuen uns auf spannende Bewerbungen!

9Sep

10 Regeln, nein Denkanstöße, für Social Media Kommunikation (und eine Konferenz)

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Im Oktober veranstaltet die frisch gestartete Quadriga Hochschule für Kommunikation und Public Affairs in Amsterdam eine zweitägige europäische Konferenz zum Thema Online Kommunikation. Als kleinen Service bietet die Website eine Liste von “10 Regeln für erfolgreiche Social Media Kommunikation” (Download des englischen PDF) an.

Die “Regeln” sind dabei eher Denkanstöße, die Einsteigern ins Thema helfen können, Social Media Kommunikation ohne übertriebene Euphorie und ohne Aktionismus zu betrachten. Durch alle zehn Punkte zieht sich der Grundtenor “überleg’ dir gut, was du wirklich brauchst und was du zu leisten im Stande bist”. Was in Regelform daherkommt, ist gefüllt mit einer Reihe von Fragen, die man sich als Kommunikationsverantwortlicher stellen sollte. Tut man das, wird man feststellen, dass Social Media Kommunikation keineswegs einfacher, schneller oder gar billiger ist als herkömmliche Unternehmenskommunikation.

Hier das “Regelwerk” zum Durchblättern: