Meckelogik
Medien, Menschen | Blogs, FAZ, journalismus, Medien, Miriam Meckel
In aller Kürze:
Lest zuerst diesen FAZ-Artikel von Miriam Meckel, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs und “Qualitätsjournalismus” (Kurzfassung für Eilige: Blogs ungleich Qualitätsjournalismus).
Danach lest diesen Blogpost von Miriam Meckel, ihres Zeichens Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen, über ihre Sicht auf Blogs und “Qualitätsjournalismus” (Kurzfassung für Eilige: Blogs ungleich Qualitätsjournalismus).
Ist euch irgendwas komisch vorgekommen? Richtig! Ein und der selbe Text in zwei unterschiedlichen Kontexten. Ist er durch den Kontext FAZ als “Qualitätsjournalismus” geadelt und durch das nachträgliche Posting in Meckels Blog jetzt weniger wert? Oder wäre der Beitrag umgekehrt nicht der Qualitätszeitung FAZ würdig wenn er zuerst in Meckels Blog erschienen wäre?
Vielleicht ist es aber auch so wie Journalist Björn Sievers sowohl twitternd, als auch bloggend anmerkt: “Merke: Journalismus ist manchmal auch nicht mehr als bloggen auf Papier.”
Wo wir publizieren ist egal, Hauptsache wir haben eine Meinung und können die Vielfalt der Meinungen diskutieren. Achja, zum Diskutieren muss man sich bei FAZ.net “als Nutzer registrieren, in Miriam Meckels Blog nicht. Die Folge bis zur Stunde: 16 “Lesermeinungen” bei FAZ.net, 77 Kommentare in Meckels Blog. Wie passt das in die Meckelogik?
