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	<title>Kommentare zu: Zensursula und die Rumpelstilzchen</title>
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	<description>Tapio Liller über PR, Marketing, das Internet und wie das alles zusammenpasst. Tapio ist Inhaber der Unternehmensberatung für PR und Online-Kommunikation Oseon.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 13:06:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jürgen Wahlmann</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/comment-page-1/#comment-4224</link>
		<dc:creator>Jürgen Wahlmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 07:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

Grundsätzlich Zustimmung zum Geschriebenen, ABER: 

Bitte den Begriff &quot;geistiges Eigentum&quot; mindestens in Anführungszeichen setzen, denn so etwas gibt es nach deutschem Recht nicht. Das ist eine Erfindung der Medienindustrie, um den Bezug zwischen der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials und einem Diebstahl herzustellen. Einen Bezug, der so nicht existiert. 

Gleiches gilt für &quot;Raubkopie&quot;, was sogar impliziert, dass hier unter Anwendung physischer Gewalt gestohlen wird. &quot;Raubkopierer&quot; = Gewalttäter.

&quot;Killerspiele&quot; fällt übrigens auch in diesen Bereich des Neusprech und da sollten wir alle sehr darauf bedacht sein, uns das nicht anzueigenen, da sich sonst ein von den Erfindern durchaus gewünschter Begriffewandel vollzieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Grundsätzlich Zustimmung zum Geschriebenen, ABER: </p>
<p>Bitte den Begriff &#8220;geistiges Eigentum&#8221; mindestens in Anführungszeichen setzen, denn so etwas gibt es nach deutschem Recht nicht. Das ist eine Erfindung der Medienindustrie, um den Bezug zwischen der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials und einem Diebstahl herzustellen. Einen Bezug, der so nicht existiert. </p>
<p>Gleiches gilt für &#8220;Raubkopie&#8221;, was sogar impliziert, dass hier unter Anwendung physischer Gewalt gestohlen wird. &#8220;Raubkopierer&#8221; = Gewalttäter.</p>
<p>&#8220;Killerspiele&#8221; fällt übrigens auch in diesen Bereich des Neusprech und da sollten wir alle sehr darauf bedacht sein, uns das nicht anzueigenen, da sich sonst ein von den Erfindern durchaus gewünschter Begriffewandel vollzieht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tapio</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/comment-page-1/#comment-4166</link>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 22:09:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Sascha: Ich gebe zu, die Trennschärfe fehlt dem Post. Meine Ursprungsmotivation dafür war allerdings auch, im ersten Schritt mal alles runterzuschreiben um es loszuwerden.

Aber zum Thema: Natürlich ist es auch Aufgabe von Politik, Diskurse loszutreten. Aber rechtfertigt das ein Gesetz, dass Verfassungsgrundsätze wie Gewaltenteilung und gegenseitige Kontrolle der Staatsorgane in Frage stellt? Ich bezweifle auch dass der überwiegende Teil der Bevölkerung eine komplett juristisch abgesicherte Lösung braucht (oder gar will). Die meisten Menschen haben nämlich vor Kindesmissbrauch Angst und sind keine Täter. Schon gar nicht suchen sie online aktiv nach ekligen Bildern und Filmen und werden danach selbst pädophil, wie Frau von der Leyen im Radio Eins Interview suggeriert. Ich glaube, den meisten Menschen wäre es wohler, wenn man Kindesmissbrauch verhindert, statt seine Ergebnisse vermeintlich schlechter auffindbar zu machen. Politik sollte m.E. Mittel und Wege bereitstellen, damit Opfer rechtzeitig identifiziert werden, ihnen geholfen wird und die Täter mit harten Strafen in den Knast kommen. Sozial- und Polizeiarbeit sind solche Mittel.

Die soziale Ächtung von Kinderpornografie und Kindesmissbrauch ist in unserer Gesellschaft m.E. genauso vorhanden wie die Ächtung von Folter und Mord. Nur die gesetzlichen Maßstäbe und die Mittel, die zur Überführung der Täter und zur Betreuung der Opfer zur Verfügung stehen sind leider sehr ungleich verteilt. DAS ist das Aktionsfeld, mit dem sich Familien-, Justiz- und Innenminister befassen sollten, und nicht mit der systematischen Verblendung eines Volkes durch Maßnahmen, die andernort gefährliche Begehrlichkeiten wecken.

Zugestanden, der Diskurs ist da. Lenken wir ihn doch ins richtige Ziel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sascha: Ich gebe zu, die Trennschärfe fehlt dem Post. Meine Ursprungsmotivation dafür war allerdings auch, im ersten Schritt mal alles runterzuschreiben um es loszuwerden.</p>
<p>Aber zum Thema: Natürlich ist es auch Aufgabe von Politik, Diskurse loszutreten. Aber rechtfertigt das ein Gesetz, dass Verfassungsgrundsätze wie Gewaltenteilung und gegenseitige Kontrolle der Staatsorgane in Frage stellt? Ich bezweifle auch dass der überwiegende Teil der Bevölkerung eine komplett juristisch abgesicherte Lösung braucht (oder gar will). Die meisten Menschen haben nämlich vor Kindesmissbrauch Angst und sind keine Täter. Schon gar nicht suchen sie online aktiv nach ekligen Bildern und Filmen und werden danach selbst pädophil, wie Frau von der Leyen im Radio Eins Interview suggeriert. Ich glaube, den meisten Menschen wäre es wohler, wenn man Kindesmissbrauch verhindert, statt seine Ergebnisse vermeintlich schlechter auffindbar zu machen. Politik sollte m.E. Mittel und Wege bereitstellen, damit Opfer rechtzeitig identifiziert werden, ihnen geholfen wird und die Täter mit harten Strafen in den Knast kommen. Sozial- und Polizeiarbeit sind solche Mittel.</p>
<p>Die soziale Ächtung von Kinderpornografie und Kindesmissbrauch ist in unserer Gesellschaft m.E. genauso vorhanden wie die Ächtung von Folter und Mord. Nur die gesetzlichen Maßstäbe und die Mittel, die zur Überführung der Täter und zur Betreuung der Opfer zur Verfügung stehen sind leider sehr ungleich verteilt. DAS ist das Aktionsfeld, mit dem sich Familien-, Justiz- und Innenminister befassen sollten, und nicht mit der systematischen Verblendung eines Volkes durch Maßnahmen, die andernort gefährliche Begehrlichkeiten wecken.</p>
<p>Zugestanden, der Diskurs ist da. Lenken wir ihn doch ins richtige Ziel!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tapio</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/comment-page-1/#comment-4165</link>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:41:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Boomel: Oha, kaum öffne ich das Tor einem politischen und dazu noch so kontroversen Thema und nenne Parteinamen, gibt&#039;s schon Wahltipps. Danke dafür! Ich bin jedoch grundsätzlich ein Gegner von Denkzettelwahlen, wie du sie anregst. Denn ich verlange von einer Partei nicht nur klare Positionen, sondern auch die Fähigkeit zum Handeln innerhalb des politischen Systems. Und das ist nunmal sehr viel vielfältiger als dieses ärgerliche und wichtige Thema, das ich hier angerissen habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boomel: Oha, kaum öffne ich das Tor einem politischen und dazu noch so kontroversen Thema und nenne Parteinamen, gibt&#8217;s schon Wahltipps. Danke dafür! Ich bin jedoch grundsätzlich ein Gegner von Denkzettelwahlen, wie du sie anregst. Denn ich verlange von einer Partei nicht nur klare Positionen, sondern auch die Fähigkeit zum Handeln innerhalb des politischen Systems. Und das ist nunmal sehr viel vielfältiger als dieses ärgerliche und wichtige Thema, das ich hier angerissen habe.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sascha Stoltenow</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/comment-page-1/#comment-4164</link>
		<dc:creator>Sascha Stoltenow</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 21:26:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe das beim Kollegen Knüwer schon mal kurz kommentiert, und ich sehe den Sachverhalt etwas anders, zumal weil Du die Vermischung der unterschiedlichen Themen zu Recht kritisierts, in der Kritik aber die Themen auch teilweise vermischst. Davon losgelöst ein paar Gedanken zur öffentlichen Kommunikation.

Was ist denn die Aufgabe von Politik? Zum Einen wohl doch, den Diskurs über relevante Themen anstoßen. Genau das hat von der Leyen getan. Dass damit das Problem als solches nicht gelöst wird, belegen die zahlreichen Fakten. Sie widerlegen aber nicht, dass die Debatte nicht notwenig wäre. Im Gegenteil: Denn ich vermute, dass der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland, die technischen Details nicht versteht oder sich nicht dafür interessiert und eine komplett juristisch abgesicherte Lösung (von einer effektiven und effizienten Strafverfolgung ganz abgesehen) sehr viel länger gebraucht hätte, als diese PR-Aktion. 

Es geht also zunächst um eine soziale Ächtung, darum, zu dokumentieren, dass man das nicht tun soll. Genauso, wie man sich auch an andere Gesetze halten soll, bei deren Sanktionierung vergleichbare Probleme auftauchen. Nicht mehr, nicht weniger. Wer bessere und vor allem wirksamere, d.h. durchsetzbare Vorschläge hat, möge vortreten. Im Rahmen des nun angestoßenen Diskurses sollte es ein Leichtes sein, diese umzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das beim Kollegen Knüwer schon mal kurz kommentiert, und ich sehe den Sachverhalt etwas anders, zumal weil Du die Vermischung der unterschiedlichen Themen zu Recht kritisierts, in der Kritik aber die Themen auch teilweise vermischst. Davon losgelöst ein paar Gedanken zur öffentlichen Kommunikation.</p>
<p>Was ist denn die Aufgabe von Politik? Zum Einen wohl doch, den Diskurs über relevante Themen anstoßen. Genau das hat von der Leyen getan. Dass damit das Problem als solches nicht gelöst wird, belegen die zahlreichen Fakten. Sie widerlegen aber nicht, dass die Debatte nicht notwenig wäre. Im Gegenteil: Denn ich vermute, dass der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland, die technischen Details nicht versteht oder sich nicht dafür interessiert und eine komplett juristisch abgesicherte Lösung (von einer effektiven und effizienten Strafverfolgung ganz abgesehen) sehr viel länger gebraucht hätte, als diese PR-Aktion. </p>
<p>Es geht also zunächst um eine soziale Ächtung, darum, zu dokumentieren, dass man das nicht tun soll. Genauso, wie man sich auch an andere Gesetze halten soll, bei deren Sanktionierung vergleichbare Probleme auftauchen. Nicht mehr, nicht weniger. Wer bessere und vor allem wirksamere, d.h. durchsetzbare Vorschläge hat, möge vortreten. Im Rahmen des nun angestoßenen Diskurses sollte es ein Leichtes sein, diese umzusetzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Boomel</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/comment-page-1/#comment-4163</link>
		<dc:creator>Boomel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:06:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/?p=718#comment-4163</guid>
		<description>Respekt !

Sehr schöner Artikel und obwohl wir beide uns nicht kennen bin ich mit dir komplett auf einer Linie. 

Bei mir ergänzt sich dieser Zensur- und Verblödungszustand noch durch Kriegsführung als Ergebnis erfolgreicher Lobby-Arbeit. Alles in allem

&quot;KLARMACHEN ZUM ÄNDERN&quot; 

noch bevor uns Krise und/oder Seuchen erst recht zu schaffen machen. Das sind Probleme genug , da brauche ich persönlich nicht noch siebengescheite Volksverdreher die mich mit Pädophilen in eine &quot;Achse des bösen Internets&quot; stellen!

Mein Tip: www.piratenpartei.de , da Grün und FDP leider zu tief im System drin sitzen. Einmal Kopfwaschen in Form von Parteiübergreifenden massiven Wählerverlusten würde sie zumindest mal zum nachdenken bewegen!

Man darf gespannt sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt !</p>
<p>Sehr schöner Artikel und obwohl wir beide uns nicht kennen bin ich mit dir komplett auf einer Linie. </p>
<p>Bei mir ergänzt sich dieser Zensur- und Verblödungszustand noch durch Kriegsführung als Ergebnis erfolgreicher Lobby-Arbeit. Alles in allem</p>
<p>&#8220;KLARMACHEN ZUM ÄNDERN&#8221; </p>
<p>noch bevor uns Krise und/oder Seuchen erst recht zu schaffen machen. Das sind Probleme genug , da brauche ich persönlich nicht noch siebengescheite Volksverdreher die mich mit Pädophilen in eine &#8220;Achse des bösen Internets&#8221; stellen!</p>
<p>Mein Tip: <a href="http://www.piratenpartei.de" rel="nofollow">http://www.piratenpartei.de</a> , da Grün und FDP leider zu tief im System drin sitzen. Einmal Kopfwaschen in Form von Parteiübergreifenden massiven Wählerverlusten würde sie zumindest mal zum nachdenken bewegen!</p>
<p>Man darf gespannt sein&#8230;</p>
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