Ergebnis PR-Umfrage: Budgetkürzungen und Messbarkeit bestimmen das Bild

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Vor knapp zwei Wochen fragte ich meine Leser und Twitter-Follower aus der PR-Branche nach ihren Erfahrungen, wie sich die Wirtschaftskrise aus ihrer Sicht auf die PR-Branche auswirkt. Hier sind jetzt die Ergebnisse.

Die Tendenz, die hier erkennbar wird (und nur das kann diese Umfrage leisten) ist deutlich: Die PR-Branche leidet unter der Wirtschaftskrise. Es werden Budgets gekürzt oder ganz gestrichen, und gern auch mal zuvor an Agenturen ausgelagerte Arbeit jetzt im Unternehmen gemacht. Immerhin 17% der Antworten sehen keine Veränderung oder vermerken sogar einen Anstieg der PR-Budgets. Die Unternehmen, die weiter in PR investieren, schauen genauer auf ihr Geld. Sie fragen nach detaillierterem Reporting und verlangen von ihren Dienstleistern öfter einen Nachweis, dass für ihre PR-Euros auch Messbares geschaffen wird. Ermutigend ist die Offenheit der Kunden gegenüber neuen Taktiken wie Social Media im PR-Einsatz (25%).

Diese Umfrage erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Repräsentativität. Dennoch habe ich von vielen PR-Kollegen über Twitter Rückmeldung bekommen, dass sie mitgemacht haben. Daher gehe ich davon aus, dass die überwiegende Zahl der Antworten tatsächlich von PRlern stammt.