Der weltweit tätige Dienstleister für die PR-Branche, Cision (Medienbeobachtung, Datenbanken), plant PR Newser zufolge ab Mitte des Jahres zumindest in den USA die Aufnahme von Twitter-Namen von Journalisten in ihre Datenbank. Das unterstreicht zweifellos die Bedeutung, die Twitter auch für die Öffentlichkeitsarbeit inzwischen hat, birgt aber auch Risiken für den Dienst.
Social Media-Vordenker Steve Rubel mahnt die PR-Kollegen denn auch zum umsichtigen Umgang mit dem neuen Kommunikationskanal.
My advice to those of you in PR is to participate first, pitch later (this is counsel my colleague Phil Gomes regularly
teaches). Ideally I would love to see everyone in PR be on Twitter but
only if we add value. This means that we must transparently and openly
participate in conversations, always respect the community and build
relationships. Do this (and do this well) and most everyone will be
happy to hear our pitches.
Diesen Punkt kann man nicht genug betonen. Twitter lebt mehr als jede andere zweinullige Technik vom Dialog und vom Aufbau nachhaltiger und persönlicher Beziehungen. PRler, die Twitter einfach als weiteren Weg zur massenhaften Verbreitung von Links zu Pressemitteilungen oder womöglich Pitches per Direct Message missbrauchen, werden auf die Nase fallen.
Denn Twitter bietet, anders als die gute alte E-Mail, die Möglichkeit, unliebsame Absender einfach zu blocken. Und das wäre der Anfang vom Ende von Twitter als strategisch eingesetztes PR-Werkzeug.

