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	<title>Kommentare zu: Vom Wollen und Können des PR-Nachwuchses</title>
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	<description>Tapio Liller über Kommunikation, Medien &#38; Technologien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 15:12:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Thorsten Windus-Dörr</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/01/12/vom-wollen-und-konnen-des-pr-nachwuchses/comment-page-1/#comment-3156</link>
		<dc:creator>Thorsten Windus-Dörr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 11:01:05 +0000</pubDate>
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		<description>Vorab: Ich war einer derjenigen, die auf dem Podium sassen. Ich fand es sehr spannend und das Panel auch recht auskunftswillig. Dem Plenum ging es für mein Gefühl sehr stark um den Beruf und kaum um die Berufung, sprich: inhaltliche Fragen zum PR-Beruf kamen nicht. Ist da tatsächlich alles klar?
Was die Vergütung von Volontariaten angeht, würde ich die Kirche mal im Dorf lassen. Ein Volontär bei Zeitschriften und Zeitungen bekommt zwischen 1300 und 1500 Euro. Mehr kann auch eine kleine Agentur wie wir nicht zahlen und von anderen weiß ich ähnliches. Man muss auch erfahrungsgemäß noch eine Menge Zeit in einen Volontär reinstecken. 
Das Thema Mitarbeiterbindung ist tatsächlich so komplex und individuell, dass es schwer ist dazu etwas Verbindliches zu sagen. Ausnahme sind hier große Unternehmen, die solche Dinge im CSR-Konzept festgelegt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Ich war einer derjenigen, die auf dem Podium sassen. Ich fand es sehr spannend und das Panel auch recht auskunftswillig. Dem Plenum ging es für mein Gefühl sehr stark um den Beruf und kaum um die Berufung, sprich: inhaltliche Fragen zum PR-Beruf kamen nicht. Ist da tatsächlich alles klar?<br />
Was die Vergütung von Volontariaten angeht, würde ich die Kirche mal im Dorf lassen. Ein Volontär bei Zeitschriften und Zeitungen bekommt zwischen 1300 und 1500 Euro. Mehr kann auch eine kleine Agentur wie wir nicht zahlen und von anderen weiß ich ähnliches. Man muss auch erfahrungsgemäß noch eine Menge Zeit in einen Volontär reinstecken.<br />
Das Thema Mitarbeiterbindung ist tatsächlich so komplex und individuell, dass es schwer ist dazu etwas Verbindliches zu sagen. Ausnahme sind hier große Unternehmen, die solche Dinge im CSR-Konzept festgelegt haben.</p>
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		<title>Von: Tapio</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/01/12/vom-wollen-und-konnen-des-pr-nachwuchses/comment-page-1/#comment-3154</link>
		<dc:creator>Tapio</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 08:57:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Alex: Erfahrungsgemäß wird auf solchen Podien, obwohl sie im kleinen Rahmen stattfinden gern um den heißen Brei geredet, spätestens wenn&#039;s ums Geld geht. Aber ich finde in der PR wie in jeder anderen Branche, haben Berufseinsteiger ein gutes Recht zu wissen, was sie für ihren Einsatz bekommen. Dafür ist die PR-Branche, wie gestern und hier im Post beschrieben zu anspruchsvoll, als dass sie sich eine ähnliche Überheblichkeit wie die Spitzen-Werbeagenturen leisten könnte.

Was die Konzepte zur Mitarbeiterbindung betrifft, so lässt sich das auf so einem Podium nur begrenzt erörtern. Jede Agentur hat da ihre eigenen &quot;Benefits&quot;, die einen mehr, die anderen weniger. Dass gerade Agenturen künftig mehr für sich als &quot;Arbeitgebermarke&quot; werden tun müssen, ist auch meine Einschätzung. Denn wirkliche Talente für die Einstiegspositionen und echte Spitzenkräfte später für Führungspositionen gibt es leider zu wenige.

Ein Beispiel für m.E. gutes und erfolgreiches Employer Branding ist mein alter Arbeitgeber Hotwire, der die Aspekte individueller Karrierepfad, Investition in Trainings, Nachhaltigkeit und seit neuestem auch CSR auf lokaler Ebene konsequent lebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alex: Erfahrungsgemäß wird auf solchen Podien, obwohl sie im kleinen Rahmen stattfinden gern um den heißen Brei geredet, spätestens wenn&#8217;s ums Geld geht. Aber ich finde in der PR wie in jeder anderen Branche, haben Berufseinsteiger ein gutes Recht zu wissen, was sie für ihren Einsatz bekommen. Dafür ist die PR-Branche, wie gestern und hier im Post beschrieben zu anspruchsvoll, als dass sie sich eine ähnliche Überheblichkeit wie die Spitzen-Werbeagenturen leisten könnte.</p>
<p>Was die Konzepte zur Mitarbeiterbindung betrifft, so lässt sich das auf so einem Podium nur begrenzt erörtern. Jede Agentur hat da ihre eigenen &#8220;Benefits&#8221;, die einen mehr, die anderen weniger. Dass gerade Agenturen künftig mehr für sich als &#8220;Arbeitgebermarke&#8221; werden tun müssen, ist auch meine Einschätzung. Denn wirkliche Talente für die Einstiegspositionen und echte Spitzenkräfte später für Führungspositionen gibt es leider zu wenige.</p>
<p>Ein Beispiel für m.E. gutes und erfolgreiches Employer Branding ist mein alter Arbeitgeber Hotwire, der die Aspekte individueller Karrierepfad, Investition in Trainings, Nachhaltigkeit und seit neuestem auch CSR auf lokaler Ebene konsequent lebt.</p>
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		<title>Von: Alex Klimm</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/01/12/vom-wollen-und-konnen-des-pr-nachwuchses/comment-page-1/#comment-3150</link>
		<dc:creator>Alex Klimm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 23:37:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Liller,

erstmal vielen Dank für die zumeist doch sehr klaren und offenen Worte heute. Ich denke, dass gerade bei Ihrem Beitrag zur Ablehnung von Traineeships, die mit 1200 Euro vergütet werden, der Großteil der Anwesenden bei Ihnen war. Gerade etwas ältere Studenten/Quereinsteiger wollen schließlich zurück bzw. endlich in die Arbeitswelt gelangen und auf eigenen Beinen stehen, was bei diesem Betrag kaum möglich ist. Vor allem nicht in den teuren Agentur-Städten München und Hamburg.

Insgesamt hätte ich mir in der Fragerunde vom Podium detaillierte Informationen/Einsatzbereitschaft/Konzeptideen zur Mitarbeiterbindung erhofft. Als Kunde genauso wie als Mitarbeiter einer PR-Agentur würde ich erwarten, dass man CSR oder sogar Nachhaltigkeits-Strategien (von denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nur ein Teil sein kann) zur Steigerung des Images, besseren Positionierung am Fachkräftemarkt usw. nicht nur in seinen Beratungsleistungen konzipiert und verkauft. Diese sollten auch selbst gelebt werden. Erst dann werden die Fallstricke und komplexen Zusammenhänge nachhaltigen Wirtschaftens wirklich deutlich: Angesichts der Finanz-/Wirtschafts-/Vertrauenskrise könnte dies ein fruchtbares und einträgliches Feld für PR-Agenturen, -Abteilungen und -Professionals werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Liller,</p>
<p>erstmal vielen Dank für die zumeist doch sehr klaren und offenen Worte heute. Ich denke, dass gerade bei Ihrem Beitrag zur Ablehnung von Traineeships, die mit 1200 Euro vergütet werden, der Großteil der Anwesenden bei Ihnen war. Gerade etwas ältere Studenten/Quereinsteiger wollen schließlich zurück bzw. endlich in die Arbeitswelt gelangen und auf eigenen Beinen stehen, was bei diesem Betrag kaum möglich ist. Vor allem nicht in den teuren Agentur-Städten München und Hamburg.</p>
<p>Insgesamt hätte ich mir in der Fragerunde vom Podium detaillierte Informationen/Einsatzbereitschaft/Konzeptideen zur Mitarbeiterbindung erhofft. Als Kunde genauso wie als Mitarbeiter einer PR-Agentur würde ich erwarten, dass man CSR oder sogar Nachhaltigkeits-Strategien (von denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nur ein Teil sein kann) zur Steigerung des Images, besseren Positionierung am Fachkräftemarkt usw. nicht nur in seinen Beratungsleistungen konzipiert und verkauft. Diese sollten auch selbst gelebt werden. Erst dann werden die Fallstricke und komplexen Zusammenhänge nachhaltigen Wirtschaftens wirklich deutlich: Angesichts der Finanz-/Wirtschafts-/Vertrauenskrise könnte dies ein fruchtbares und einträgliches Feld für PR-Agenturen, -Abteilungen und -Professionals werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: cdv!</title>
		<link>http://www.opensourcepr.de/2009/01/12/vom-wollen-und-konnen-des-pr-nachwuchses/comment-page-1/#comment-3148</link>
		<dc:creator>cdv!</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 22:49:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.opensourcepr.de/2009/01/12/vom-wollen-und-konnen-des-pr-nachwuchses/#comment-3148</guid>
		<description>Tapio, darf ich noch etwas Wichtiges ergänzen: Ich muss mit Menschen reden möchten. Und das ist leider nicht mehr so selbstverständlich. In allen anderen Dingen und Bedingungen, die Du beschrieben hast, pflichte ich Dir gern bei. Leider fehlen oft die die einfachsten &quot;basics&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tapio, darf ich noch etwas Wichtiges ergänzen: Ich muss mit Menschen reden möchten. Und das ist leider nicht mehr so selbstverständlich. In allen anderen Dingen und Bedingungen, die Du beschrieben hast, pflichte ich Dir gern bei. Leider fehlen oft die die einfachsten &#8220;basics&#8221;.</p>
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