Danke Frau Heidenreich! (Update mit Video)

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Gerumpelt hat’s im Blätterwald heute. Der große Marcel Reich-Ranicki hat gesprochen und es gewagt das Medium, das ihn groß, oder doch zumindest einem breiten Publikum zugänglich gemacht hat, zu kritisieren. Und niemand trifft es so auf den Punkt, weshalb er das vollkommen zu Recht getan hat, wie Elke Heidenreich bei der publizistischen Heimat des MRR – der FAZ.

Bastian Pastewka übrigens, fand MRRs Auftritt einen “traurigen Höhepunkt in seinem Schaffen”. Wenn man das mit Reich-Ranickis anschließenden Einlassungen bei FAZ.net in Relation setzt, in denen er seine Beweggründe erläutert.

Doch wie traurig ist es um das Fernsehen bestellt, wenn ein altvorderer Literatur (!)-Kritiker der versammelten Truppe den Marsch blasen muss, bevor sie vielleicht mal ein bisschen ins Grübeln kommt? Realistisch betrachtet haben sich die Herrschaften, die für 43 Sekunden so herrlich entgeistert durch die Wäsche guckten, im Anschluss auf der Party die Kante gegeben und die BussiBussiGesellschaft hochleben lassen. Frau Heidenreich war da bestimmt schon lange wieder weg.

Update: Das Web ist schnell. MRRs Rede im O-Ton (via Cem):