Pausengong

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In der Schule war der Pausengong zumindest in manchen Stunden das Erholungszeichen schlechthin. Besonders Mathe hatte es mir nicht so angetan und die eine oder andere Deutsch-Stunde, als zum wiederholten Mal Heinrich Manns “Untertan” auseinandergenommen wurde. Der Pausengong verhieß da fünf bis zwanzig Minuten Entspannung, Zeit, in der man sich mit den Mitschülern oder mit sich selbst beschäftigen konnte.

Am vergangenen Donnerstag habe ich selbst die Pausenglocke betätigt und meinen Abschied von Hotwire gefeiert. Nach über vier Jahren in der Tech-PR-Welt war die Zeit gekommen für eine Verschnaufpause im eigenen Takt, die ein regulärer Urlaub leider nicht sein kann. Jetzt freue ich mich über die selbstgewählte Pause, weil ich mich mit Dingen beschäftigen kann, die mich persönlich interessieren und die für mich Entspannung sind.

Doch wie in der Schule hat auch in meinem Fall jede Pause ein Ende. Irgendwann ertönt der Gong wieder und man muss wieder ran. Der Unterschied wird diesmal sein, dass ich wieder ran darf. Wann die Glocke wieder läutet, werdet ihr hier im Blog erfahren. Dann beantworten sich die mir in den vergangenen Wochen meistgestellten Fragen “Was hast du denn vor? Wo gehst du denn hin?” von allein. Und falls in der Zwischenzeit weniger Posts zu lesen sind, liegt das daran, dass ich mit Pausemachen beschäftigt bin.

In diesem Sinne: