Skip to content


Spekulatius über StudiVZ / Speculations on StudiVZ

Jetzt hat es auch StudiVZ erwischt. Die Welt will herausgefunden haben, dass im Zuge neuer AGBs der Weiterverkauf von Nutzerdaten von den Mitgliedern abgesegnet werden soll. Ob eine FDP-Politikerin sich darüber echauffiert ist zunächst mal irrelevant, da reitet jemand auf einem populären Thema mit. Die andere Sicht der Sache vermittelt interessanterweise diesmal SPON, die StudiVZ-Sprecher Dirk Hensen zu Wort kommen lassen. Der spricht nur über besseres Targeting (was SPON-Leser ablehnen, wow, wie aussagekräftig!), verneint aber die Absicht, Daten verkaufen zu wollen.

Was auch immer dran ist, es zeigt, dass Kommunikatoren von Massenseiten wie StudiVZ und Facebook seeehr aufpassen müssen, wie sie ihre Werbevermarktungsstrategie positionieren. Offenheit tut not, die User reisen sonst schneller weiter, als man “Klick” sagen kann.

##

Now it’s StudiVZ’s turn. German national Die Welt claims to have found out that in the course of new terms and conditions, StudiVZ reserves the right to sell user data to advertisers. The problem is allegedly, that users HAVE to agree. No freedom of choice involved. Interestingly, the usually critical Spiegel Online give some share of voice to StudiVZ speaker Dirk Hensen who says the new T&C’s are all about better targeting but that they would never sell user data to third parties.

Whatever is true, it show that communicators for mass sites like StudiVZ and Facebook have to be reeeaaally careful how they position their advertising/monetisation strategy. Openness is key. Otherwise users will move on quicker than you can say “click”.

Gepostet unter Fallbeispiele, Unternehmen.


Ein Kommentar

Die Diskussion zu diesem Artikel per RSS weiterverfolgen.

  1. Tapio says

    Robert Basic arbeitet das Thema sehr viel ausführlicher auf. Zum Nachlesen hier.